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In diesem Jahr wird der Deutsche Bautechnik-Tag erstmals im virtuellen Format stattfinden. Der VBI ist als Mitträger und Aussteller aber auch im Programm mit dabei: Um 11:05 Uhr führt Sie Dipl.-Ing. Christian Richert, Vorsitzender VBI-Ausschuss Konstruktiver Ingenieurbau, “In 5 Minuten zum Ingenieurbüro 2030”. Den Vortrag finden Sie im Programm der “Arena”, die um 11 Uhr startet:
Programm des Deutschen Bautechnik-Tags 2021

Besuchen Sie uns auf dem virtuellen VBI-Stand und sprechen Sie uns an. Hier geht es direkt zum Deutschen Bautechnik-Tag 2021 und zur Anmeldung.

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Heute findet zum zweiten Mal der „Internationale Tag des Ingenieurwesens für nachhaltige Entwicklung“ statt, den die 40. Unesco-Generalkonferenz 2019 ins Leben gerufen hatte.

VBI-Präsident Jörg Thiele bekräftigt: „Der internationale Tag macht deutlich, dass gut ausgebildete Fachkräfte des Ingenieurwesens in vielfältiger Hinsicht einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der Nachhaltigkeitsziele leisten. Die Planungs- und Bauwirtschaft kann in einem innovationsfreundlichen Umfeld maßgeblich dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und die Gebäudeenergieeffizienz zu verbessern.“

Für den VBI stellen der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Etablierung eines internationalen Wasserstoffmarktes und die Beschleunigung der energetischen Gebäudesanierung Bereiche dar, die wirkungsvoll und positiv die nachhaltige Entwicklung beeinflussen werden. Insbesondere die energiebezogenen Treibhausgasemissionen und der globale Endenergieverbrauch können durch den Erhalt und den effizienten Betrieb von Gebäuden stark reduziert werden. Deshalb ist ein klimaneutraler Gebäudebestand ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Filed Under: News Tagged With: Ingenieurwesen, Nachhaltigkeit, Unesco

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Planer und Bauindustrie sind davon überzeugt, dass Investitionen in neue, intelligente und effiziente Bau- und Sanierungsverfahren zentrale Voraussetzungen für mehr Klimaschutz sind. So können die Klimaziele auch ohne Einschränkungen des Bauvolumens erreicht werden. Dies erklärten VBI-Präsident Jörg Thiele und der Vizepräsident des Bauindustrie-Hauptverbands Dr. Matthias Jacob anlässlich der heutigen Anhörung des Bauausschusses des Deutschen Bundestags zu einer „Bauwende“.

Sinnvolle Maßnahmen mit dem Ziel der deutlichen Reduzierung von CO2-Emissionen können entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau entwickelt werden. Dabei dürfen auch andere Aspekte der Nachhaltigkeit wie Ressourcenschonung, Biodiversität sowie die soziale und kulturelle Balance unserer Gesellschaft nicht aus dem Blick geraten. Dafür sollte die Politik einen engen Dialog mit der Wirtschaft führen, der auf die Innovationskraft von Ingenieuren und Bauwirtschaft setzt, um neue Verfahren, Technologien und Produkte für eine resiliente und lebenswerte gebaute Umwelt zu entwickeln und umzusetzen. Überregulierungen oder Verbote hingegen schaden dem Wirtschaftsstandort Deutschland und verhindern die dringend benötigten Innovationen. Maßnahmen, die das Bauvolumen erheblich einschränken, lehnen wir auch vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und modernen Infrastrukturen ab.

Dazu erklärt VBI-Präsident Jörg Thiele: „Die Planungs- und Bauwirtschaft muss starker Partner beim Klimaschutz bleiben. Deutschland wird nur dann erfolgreich sein, wenn Klimaschutz, Fortschritt und Wachstum verbunden werden und nicht gegeneinander stehen. Gerade wir Ingenieure entwickeln innovative Lösungen, die unsere Umwelt schützen und gleichzeitig bezahlbar sind, damit die Baupreise nicht ins Unendliche steigen. Die energetische Gebäudesanierung muss deutlich beschleunigt werden, dafür brauchen wir noch mehr Anreize. Außerdem brauchen wir finanzielle und zeitliche Freiräume, um neben dem Geschäft auch forschen und entwickeln zu können.“

HDB-Vizepräsident Dr.-Ing. Matthias Jacob erklärt: „Klimaschutz und Digitalisierung sind die Treiber der zukünftigen Entwicklung in allen Bereichen unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Wir sehen uns da an vorderster Front in der Umsetzung. Auf dem Weg in die Transformation brauchen unsere Unternehmen allerdings verlässliche Rahmenbedingungen und wo nötig, gezielte Unterstützung. Dann können unsere Unternehmen ihr Know-how nutzen, um Klimaschutzanforderungen in der Praxis auf der Baustelle umzusetzen. Das gilt insbesondere für das serielle Sanieren, das sowohl die Energieeffizienz des Gebäudebestands zügig verbessern und über Skaleneffekte die Baupreise im Zaum halten könnte.“

Weitere Informationen zur Sitzung des Bauausschusses hier.

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VBI-Online-Seminar am 11. März sorgt für Durchblick in der Nachfolgegestaltung

Die Planung und Gestaltung der Nachfolge in Planungsbüros ist eine notwendige, aber keinesfalls einfache Aufgabe für jeden Unternehmer. Der VBI bietet zu diesem Thema Information und Unterstützung an. Eine Reihe von Seminaren mit erfahrenen Experten zählt ebenso dazu wie eine anonyme Datenbank zur Partnersuche und der VBI-Leitfaden Nachfolge im Planungsbüro.

Während die Pandemie Präsenzseminare derzeit verhindert, treffen sich nun die Referenten der VBI-Reihe online und bringen ihre Erfahrung aus zahlreichen erfolgreichen Büroübergaben in einem kostenfreien Seminar zusammen. Das Programm berücksichtigt alle wesentlichen Aspekte der Büroübergabe. Mit dem “Gipfeltreffen” wird es möglich, die Referenten und Themen in kompaktem Format kennenzulernen und einen ersten Überblick in die Thematik zu gewinnen.
Hier geht es zur Anmeldung zum Online-Gipfeltreffen.

Natürlich kann das Online-Seminar nicht die Diskussion individueller Fragestellungen in den Präsenzseminaren ersetzen. Dort bietet sich der Raum, um in kleinen Gruppen die eigene Situation mit Teilnehmern und Referent in den Blick zu nehmen. Sobald es die Entwicklung gestattet, wird der VBI wieder Gelegenheit schaffen, die Thematik in Halbtagesseminaren zu vertiefen. Mit dem virtuellen Gipfeltreffen können sich Interessierte schon jetzt orientieren.

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Auf Initiative des VBI fand am 17. Februar 2021 ein Gespräch mit Vertretern des Bundesverkehrsministeriums BMVI darüber statt, ob auch den Ingenieurunternehmen der durch die Pandemie entstehende Mehraufwand ersetzt werden kann. Während für die Bauunternehmen entsprechende Erlasse des Bundesinnenministeriums bzw. des BMVI vorliegen, bleiben die Planerprobleme mit pandemiebedingtem Mehraufwand bislang unberücksichtigt. Doch auch in den Ingenieurunternehmen verursacht die Pandemie Mehraufwand, z. B. in Form von erhöhten Sachkosten durch mehr Baubüros oder wenn durch die Pandemie der Planungs- und Bauablauf gestört ist, so dass sich Projektlaufzeiten verlängern. Die Teilnehmer des Gesprächs zwischen BMVI- und VBI-Vertretern kamen überein, dass für diese Probleme eine gemeinsame Lösung gefunden werden muss. Hierfür werden weitere Gespräche geführt, über die wir informieren werden.

Filed Under: Alle Landesverbände, News Tagged With: Mehraufwand, Pandemie, Sachkosten

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81 Prozent der Ingenieurunternehmen im VBI beurteilen ihre Situation zu Jahresbeginn gut bzw. sehr gut, 19 Prozent als ausreichend bzw. schlecht. 18 Prozent der Unternehmen verzeichneten 2020 einen Umsatzrückgang. Das sind deutlich mehr als in den Jahren zuvor, in denen der Umsatzrückgang zwischen sechs und neun Prozent lag. Die Auswirkungen der Coronakrise kommen also – durch die langen Projektlaufzeiten zeitverzögert – langsam in der Branche an. Der VBI befürchtet nun, dass sich die Lage für rund ein Fünftel der Unternehmen weiter verschärft, wenn Investitionen nicht wie geplant umgesetzt werden. Laut einer neuen Ernst & Young-Umfrage unter 300 Kommunen, rechnen 47 Prozent mit einem Haushaltsdefizit.

Dazu erklärt VBI-Präsident Jörg Thiele: „Die neuesten wirtschaftlichen Daten unserer Unternehmen sind nur eine Momentaufnahme, entscheidend für die Zukunft ist die aktuelle Investitionsbereitschaft der öffentlichen Hand und privater Unternehmen. Nur wenn geplante Projekte weiterhin ausgeschrieben und durchgeführt werden, bleibt die Planungs- und Bauwirtschaft der Eckpfeiler einer wirtschaftlichen Erholung nach der Krise. Auf keinen Fall dürfen die wegbrechenden Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen dazu führen, dass Projekte verschoben oder aufgehoben werden. Das würde die Krise noch verschärfen und sich jahrelang auswirken. Die Steuerausfälle müssen komplett ausgeglichen werden.“

Bereits heute berichten sieben Prozent der Unternehmen von zahlreichen zurückgestellten öffentlichen und fünf Prozent von zahlreichen zurückgestellten privaten Aufträgen. 27 Prozent mussten bereits im zweiten Halbjahr 2020 einen Auftragsrückgang verzeichnen, acht Prozent der Unternehmen erwarten daraufhin einen starken Rückgang der Aufträge im ersten Halbjahr 2021.

Doch auch neben den Auswirkungen der Coronakrise gibt es nach wie vor einen Faktor, der die wirtschaftliche Entwicklung der Ingenieurbüros seit langem bremst. So nennen 32 Prozent den Ingenieurmangel sogar noch vor der Coronakrise (31 Prozent) als wesentliches Hemmnis für ihre Arbeit. 27 Prozent der Unternehmen hätten gerne Personal eingestellt, haben jedoch keine Mitarbeiter gefunden.

An der VBI-Konjunkturumfrage nahmen 462 der rund 2.000 VBI-Mitgliedsunternehmen teil. Die Umfrage lief vom 5. bis zum 31. Januar 2021.

Ergebnisse der VBI-Konjunkturumfrage 2021

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Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie konnte die Verleihung des Deutschen Brückenbaupreises 2020 nicht wie geplant als festliche Veranstaltung stattfinden. Daher würdigen VBI und Bundesingenieurkammer die Preisträger am 8. März mit einer virtuellen Siegerehrung. Diese kann ab 18 Uhr online mitverfolgt werden und findet zeitgleich auf der Website des Brückenbaupreises und im Portal des Dresdner Brückenbausymposiums statt. 

Sechs kurze Filmbeiträge porträtieren ab dem 15. Februar auf www.brueckenbaupreis.de die Bauwerke, die es in die Finalrunde des begehrten Ingenieurbaupreises geschafft haben. Die Finalisten hatte die Jury aus insgesamt 42 Einreichungen ausgewählt.

Nominiert für den Deutschen Brückenbaupreis sind in der Kategorie „Straßen- und Eisenbahnbrücken“:

  • die Retheklappbrücke, Hamburg
  • die Brücke bei Schwaig im Zuge der A 3 bei Nürnberg und
  • die Sanierung der Elster-Brücke bei Neudeck, Land Brandenburg


und in der Kategorie „Fuß- und Radwegbrücken“:

  • der Trumpf-Steg Ditzingen
  • die Stuttgarter Holzbrücke an der Birkelspitze in Weinstadt und
  • dieSanierung der König-Ludwig-Brücke in Kempten.

Der seit 2006 alle zwei Jahre gemeinsam von VBI und Bundesingenieurkammer vergebene Deutsche Brückenbaupreis ist einer der renommiertesten Ingenieurpreise Deutschlands. Das Bundesverkehrsministerium fördert den Brückenbaupreis und hat erneut die Schirmherrschaft übernommen.

Filed Under: Alle Landesverbände, News Tagged With: Deutscher Brückenbaupreis, Fuß- und Radwegbrücken, Siegerehrung, Straßen- und Eisenbahnbrücken

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Die Bundesregierung hat am 20. Januar die von Arbeitsminister Hubertus Heil vorgelegten neuen Arbeitsschutzstandards beschlossen. Danach müssen Arbeitgeber prüfen, ob mobiles Arbeiten für ihre Mitarbeiter möglich ist. Wenn dies nicht möglich ist, müssen zusätzliche Hygienemaßnahmen im Unternehmen ergriffen werden. So sind Arbeitgeber verpflichtet, Besprechungen auf ein Minimum zu reduzieren, feste betriebliche Arbeitsgruppen zu bilden und bei Kontakten FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen. 

Dazu erklärt VBI-Präsident Jörg Thiele: „Es ist gut, dass keine Pflicht zum Homeoffice beschlossen wurde, der VBI hatte vor der Sitzung der Ministerpräsidenten in einer Pressemitteilung davor gewarnt. Auch sind wir froh, dass gegenüber dem Referentenentwurf die verpflichtenden Tests und weitere bürokratische Vorschriften aus dem Verordnungstext gestrichen wurden. Wir werden auch unabhängig von den aktuellen Coronaschutzmaßnahmen das Vorhaben des Bundesarbeitsministers auf ein generelles Recht auf Homeoffice sehr kritisch begleiten.“

Kontrolle der Arbeitsschutzstandards

Liegen betriebliche Gründe dafür vor, dass Homeoffice nicht umgesetzt werden kann, muss der Arbeitgeber nach § 22 Absatz 1 ArbSchG auf Verlangen der zuständigen Behörde diese Gründe darlegen. Ein subjektives Klagerecht von Beschäftigten ist, wie im Arbeitsschutzrecht üblich, damit nicht verbunden. Die Arbeitsschutzbehörden der Länder sowie die Unfallversicherungsträger kontrollieren die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben. Beschäftigte und Arbeitgeber können sich bei Problemfällen an diese wenden.

Verordnungstext der Bundesregierung

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesarbeitsministeriums.

Filed Under: Alle Landesverbände, News Tagged With: Arbeitsschutz, Homeoffice, Hygienemaßnahmen

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Angesichts der aktuellen Debatte um eine Verschärfung des Lockdowns fordert der VBI eine Reduzierung der Arbeitskontakte ohne verpflichtende Homeoffice-Pflicht.
In einer Pressemitteilung dazu erklärte VBI-Präsident Jörg Thiele: „Viele Unternehmen der Planungsbranche handeln bereits sehr umsichtig, indem sie Mitarbeiter voneinander trennen, Besprechungen digital abhalten, in öffentlichen Bereichen eine Maskenpflicht eingeführt haben, Dienstreisen vermeiden und auf den Baustellen ein Hygienekonzept umsetzen. Angesichts dieser Aktivitäten würde eine strafbewehrte Pflicht zum Homeoffice über das Ziel hinausschießen und die wirtschaftliche Erholung gefährden. Wir fordern daher sowohl öffentliche als auch private Arbeitgeber auf, wo möglich die Hygienekonzepte noch weiter zu detaillieren, um Arbeitskontakte so weit es geht einzuschränken. Insbesondere sollten auch Bund, Länder und Kommunen ehrlich prüfen, wie sie von ihren 4,9 Millionen Beschäftigten mehr als heute ins Homeoffice bringen können, ohne jedoch eine Pflicht für alle einzuführen. Dabei ist auch sicherzustellen, dass die Mitarbeiter von zu Hause weiter arbeiten und beispielsweise Bauanträge genehmigen können.“

Filed Under: News Tagged With: Homeoffice, Lockdown, Planungsbranche

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Am 12. Januar 2021 hat das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat die überarbeiteten Vertragsmuster für die Verträge mit Architekten und Ingenieuren für den Bereich des Hochbaus bekannt gemacht. Die Überarbeitung wurde durch die Neufassung der HOAI zum 1. Januar 2021 erforderlich. In seinem Erlass erläutert das Ministerium nochmals den Hintergrund der aktuellen HOAI-Novelle und die Unterschiede zur 2013er HOAI.

Hervorzuheben sind folgende Punkte:

  • Es wird dargelegt, dass sich die Struktur der Vertragsmuster weiterhin an den Honorarparametern der HOAI ausrichtet, womit das Honorar transparent und nachvollziehbar aufgegliedert sei.
  • Es wird zwar ausgeführt, dass die Honorartafelwerte nur noch Orientierungscharakter hätten und daher die Möglichkeit hiervon abweichender Honorare besteht; dies wird aber immerhin um den Hinweis ergänzt, dass die Honorartafelwerte eine Hilfestellung bei der Ermittlung des angemessenen Honorars böten und (im späteren Hinweis zu § 10 Vertragsmuster) dass das auf der Grundlage der HOAI-Systematik gebildete Honorar eine angemessene Honorarermittlung sicherstelle.
  • Unter Bezugnahme auf den Erlass vom 5.8.2019 wird noch einmal der Grundsatz des Leistungswettbewerbs (§ 76 Abs. 1 Satz 1 VgV) betont und damit verbunden die Pflicht zur Aufklärung ungewöhnlich niedriger Angebote (§ 60 Abs. 1 VgV). Das Honorarangebot soll eine einwandfreie Ausführung und Gewährleistung der ausgeschriebenen Leistungen erwarten lassen können. Das Gesamtangebot sei auf seine Wirtschaftlichkeit und Auskömmlichkeit zu prüfen. Über die rechtliche Regelung des § 60 VgV hinaus könne die Entscheidung, wann eine Aufklärung des Angebots erfolgen müsse, im Einzelfall getroffen werden.

BMI-Erlass

Vertragsmuster-Dokument 1 und Dokument 2

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