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Mit der ersten Jurysitzung am 17. Januar hat die zweite Phase des Wettbewerbs um den Deutschen Brückenbaupreis 2023 begonnen.

Vergeben wird der renommierte Ingenieurbaupreis in den beiden Kategorien Straßen- und Eisenbahnbrücken sowie Fuß- und Radwegbrücken. Dazu kommt erstmals ein Sonderpreis, mit dem VBI und Bundesingenieurkammer als Auslober des Wettbewerbs eine besonders überzeugende Lösung oder Entwicklung auf dem Weg zum klimaneutralen Bauen auszeichnen wollen.

Der Jury für den Deutschen Brückenbaupreis 2023 gehören an:

  • MR Prof. Dr.-Ing. Gero Marzahn, BMDV, Leiter des Referat StB 24 Ingenieurbauwerke, Juryvorsitzender
  • Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle, HCU HafenCity Universität Hamburg
  • Eberhard Pelke, ehem. Planung Ingenieurbauwerke, Landesbetrieb Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil
  • Ralf Schubart, Ingenieurbüro Meyer + Schubart
  • Anja Vehlow, DB Netz AG
  • Dr.-Ing. Gerhard Zehetmaier, WTM Engineers GmbH

Das Ergebnis der ersten Jurysitzung wird rund vier Wochen vor der Preisverleihung bekanntgegeben, wenn die Begründungen für die Nominierungen sorgfältig geprüft und von der Jury freigegeben worden sind.

Die feierliche Preisverleihung findet am 30. Mai 2023 in Dresden statt – am Vorabend des Dresdner Brückenbausymposiums. Zu dieser Festveranstaltung erwarten VBI und Bundesingenieurkammer mehr als 1.000 Gäste aus der Baubranche, Politik und Wirtschaft.

Mehr zum Wettbewerb und den Preisträgern der vergangenen Jahre: www.brueckenbaupreis.de

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Heute fand der Wohnungsbau-Gipfel im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Berlin statt, nachdem im Dezember 2022 der gemeinsame Appell von 17 Spitzenverbänden und Kammern der Bau-, Planungs- und Immobilienwirtschaft, darunter auch der VBI, auf einer Presskonferenz in Berlin vorgestellt wurde. Der Vorstoß trägt den Untertitel “Dramatische Lage im Wohnungsbau – was jetzt zu tun ist”. In dem Papier fordern die unterzeichnenden Verbände einen entschiedenen Kraftakt von Bundesregierung und Bundestag sowie den Verantwortlichen in den Ländern. 12 konkrete Maßnahmen sind vorgeschlagen, um den Wohnungsbau unmittelbar zu beschleunigen und die Abwärtsspirale im Wohnungsneubau zu stoppen.

Es bestand Einigkeit zwischen Bauwirtschaft, Planungswirtschaft, Immobilienwirtschaft und der Ministerin, dass gemeinsam die Rahmenbedingungen so weiterentwickelt werden müssen, dass mehr Wohnraum auch im Sinne einer gesellschaftlichen Stabilität geschaffen wird. Es wurde vereinbart, dass weiter intensiv zusammengearbeitet wird.

Zum gesamten Appell

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Der VBI hat mit der Deutschen Bahn und weiteren Verbänden, Bauwirtschaft und Bahnindustrie eine Erklärung verfasst, die sich mit der Realisierung des Hochleistungsnetztes auseinandersetzt. Vor dem Hintergrund des steigenden Verkehrsaufkommens bedarf es einer deutlich beschleunigten Erneuerung des Bestandsnetzes.

In der Erklärung vereinbaren die Partner fünf Grundsätze, deren Ziel ist es, die Generalsanierung der Hochleistungsstrecken unter Vollsperrung in einem möglichst kurzen Zeitraum durchzuführen, um die Auswirkungen gering zu halten. Damit dies gelingt, verabreden die Partner eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe sowie einen regelmäßigen und frühzeitigen Informationsaustausch.

Zur Erklärung

Filed Under: News Tagged With: Bahn, Bauen, Hochleistungsnetz´, Ingenieure, Schiene

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Das Jahr 2023 bringt weiterhin erhebliche Veränderungen mit sich. Während zwar ein Ende der Pandemie absehbar scheint, werden uns die Folgen weiterhin beschäftigen. Auch der Ukraine-Krieg und damit einhergehende Energie-Krisen bleiben auf absehbare Zeit Probleme, mit denen wir umgehen müssen. Wie wird sich all das in diesem Jahr auf die Planerkonjunktur auswirken?

Wie in den vergangenen Jahren hat der VBI nun die Konjunkturumfrage gestartet. Neben dem Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2023 geht es darin um die Bilanz des vergangenen Jahres. Der Verband möchte von seinen Mitgliedsunternehmen wissen, wie sich die wirtschaftliche Lage der Büros in den vergangenen Monaten entwickelt hat, ob die Personalsituation weiterhin angespannt ist und wie sie die konjunkturellen Rahmenbedingungen einschätzen. Die Umfrage sollte nicht mehr als 5 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen und enthält am Ende einen Sonderteil zum Thema Infrastruktur und Brückenbau.

Zur VBI-Konjunkturumfrage 2023

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Der Wettbewerb um den Deutschen Brückenbaupreis geht in die finale Phase. Noch bis zum 2. Januar 2023 können Beiträge zum Wettbewerb um Deutschlands beste Ingenieurleistungen im Brückenbau eingereicht werden. Gefragt sind neben innovativen Neubauprojekten auch herausragende Brückensanierungen oder Ertüchtigungen.

Vergeben wird der renommierte Ingenieurbaupreis in den beiden Kategorien „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ sowie „Fuß- und Radwegbrücken“. Dazu kommt erstmals ein Sonderpreis, mit dem VBI und Bundesingenieurkammer als Auslober des Wettbewerbs eine besonders überzeugende Lösung oder Entwicklung auf dem Weg zum klimaneutralen Bauen auszeichnen wollen. Die feierliche Preisverleihung findet am 30. Mai 2023 in Dresden statt – am Vorabend des Dresdner Brückenbausymposiums.

Der 2006 von VBI und BIngK ins Leben gerufene Deutsche Brückenbaupreis zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für Bauingenieurinnen und Bauingenieure in Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Die Ausschreibungsunterlagen sowie weitere Informationen rund um den Deutschen Brückenbaupreis finden Sie unter www.brueckenbaupreis.de.

Zur Einreichung

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Die EU-Kommission hatte 2019 gegen die Bundesrepublik Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren im Zusammenhang mit europarechtswidriger Auftragswertermittlung bei Planungsleistungen eingeleitet.

Es zeichnet sich ab, dass sich Bundesregierung dem Druck der Europäischen Kommission im laufenden Vertragsverletzungsverfahren zur Abschaffung des § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV beugen wird. Diese Streichung hätte zu Folge, dass bereits Planungsleistungen aller Fachgebiete für Bauvorhaben mit Baukosten ab ca. 1 Mio. Euro europaweit nach der VgV ausgeschrieben werden müssten. Dies führt zu einer deutlichen Mehrbelastung – auf Vergabe- und auf Auftragnehmerseite – und ist mit einem Mehr an Bürokratie samt Folgekosten verbunden. Solche kleineren Vorhaben richten sich an kleine und vor allem regionale Planungsbüros und entfalten keinerlei Binnenmarktrelevanz.

Zur gesamten Resolution

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Der VBI hat die Planungsbranche in der von Bundesverkehrsminister Volker Wissing einberufenen Beschleunigungskommission Schiene im letzten halben Jahr vertreten und heute, gemeinsam mit hochrangigen Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, dem Eisenbahnsektor sowie der Bahn- und Bauindustrie, den Abschlussbericht im Bundesministerium für Digitales und Verkehr übergeben.

In Arbeitsgruppen haben die Expertinnen und Experten insgesamt 70 konkrete Handlungsempfehlungen in fünf Handlungsfeldern erarbeitet, die sich in drei Paketen zusammenfassen lassen und dazu beitragen sollen, den Ausbau der Schieneninfrastruktur und eine Kapazitätssteigerung im Bestandsnetz voranzutreiben:

  1. Operative Anpassungen bei Bau und Nutzungen des Schienennetzes
  2. Legislative Anpassungen
  3. Ordnungspolitische Anpassungen

Hans-Jörg Niemeck, Mitglied im Vorstand des Verkehrsausschusses, erklärt dazu: „Wenn es darauf ankommt, geht’s nicht nur schnell, sondern auch gut!“ So kann man das Ergebnis der Beschleunigungskommission wohl zusammenfassen. Das war aber nur möglich, weil der Bericht deutlich macht, wieviel Potential, Engagement und Herzblut bei allen Stakeholdern vorhanden ist. Endlich wurde es jetzt einmal an die Oberfläche gebracht und zu einem sehr guten Kompendium von Maßnahmen zusammengefasst. Wenn – und die Zeichen stehen auf grün – jetzt alle mit dem gezeigten Elan weitermachen und dabei auf die Unterstützung und Durchsetzungskraft der Politik nachhaltig zählen können, dann werden wir nach fünf Jahren endlich wieder eine Bahn haben, wie sie Deutschland schon immer gebraucht hat. Bis dahin gilt es aber auch für die Fahrgäste, Zähne zusammenzubeißen, es wird ein steiniger Weg.“

Im Vorfeld der Sitzung hatte der VBI gemeinsam mit der DB Netz AG, HDB, ZDB und weiteren in der Zukunftsinitiative Bahnbau (ZIB) aktiven Verbänden eine Erklärung zur „Kapazitätsorientierten Infrastrukturplanung und -realisierung zur Umsetzung der Verkehrswende“ an Bundesverkehrsminister Volker Wissing geschickt. In der Erklärung betonen die ZIB-Mitglieder, dass sie die Ministerpläne zur Beschleunigung des Netzausbaus unterstützen und tatkräftig an der Verkehrswende mitarbeiten wollen.

Den gesamten Bericht finden Sie hier

Filed Under: News Tagged With: Beschleunigungskommission, Ingenieure, Schiene

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Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts ist eine elektronische Arbeitszeiterfassung nicht verpflichtend, das stellte das Gericht nun in der nachgereichten Begründung fest. Der Arbeitgeber ist aber verpflichtet, ein System einzurichten, mit dem Beginn und Ende und damit die Dauer der Arbeitszeiten einschließlich der Überstunden der Arbeitnehmer erfasst werden müssen. Hinsichtlich der Ausgestaltung der Arbeitszeiterfassung lässt das Arbeitsschutzgesetz dem Arbeitgeber jedoch Handlungsspielraum. Die Zeiterfassung muss nicht zwingend elektronisch erfolgen. Vielmehr können beispielsweise – je nach Tätigkeit und Unternehmen – Aufzeichnungen in Papier genügen. Zudem ist es nicht ausgeschlossen, die Aufzeichnung der betreffenden Zeiten an die Arbeitnehmer zu delegieren. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass das Bundearbeitsgericht nicht festgestellt hat, das elektronische Arbeitszeiterfassung zwingend ist. Soweit die Arbeitnehmer mit dem im Unternehmen praktizierten System der Arbeitszeiterfassung zufrieden sind, müssen keine Änderungen vorgenommen werden.

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Die Krise gefährdet immer mehr Planungsbüros. So fürchten inzwischen 19 Prozent wirtschaftliche Schwierigkeiten, wie die aktuelle VBI-Herbstumfrage zur konjunkturellen Situation der Branche ergab. Damit hat sich die krisenhafte Entwicklung weiter beschleunigt. Im Juli 2022 sahen erst 15 Prozent der Unternehmen wirtschaftliche Schwierigkeiten auf sich zukommen. Für kleinere Büros ist zudem die Lage deutlich angespannter als für die größeren. 

Den Unternehmen macht vor allem die wachsende Zahl gekündigter oder aufgeschobener Aufträge zu schaffen. Laut Umfrage musste inzwischen mehr als die Hälfte der Büros (55 Prozent) Auftragsstornierungen bzw. Verschiebungen durch öffentliche Auftraggeber verkraften, 45 Prozent sind vom Auftragsrückgang privater Auftraggeber betroffen. 

Dazu kommt eine spürbar nachlassende Nachfrage nach Planungs- und Beratungsleistungen. Mehr als die Hälfte der Ingenieurbüros verbucht aktuell weniger Neuaufträge als im vergangenen Jahr. So rechnet inzwischen fast die Hälfte der Büros (44 Prozent) mit einem Umsatzrückgang 2022 gegenüber dem Vorjahr. In der VBI-Konjunkturumfrage vom Jahresanfang hatten dies lediglich 12 Prozent der Planer befürchtet. 

An der VBI-Umfrage im Oktober 2022 haben 296 der insgesamt 1.600 Mitgliedsunternehmen des VBI teilgenommen. In der aktuellen Ingenium-Ausgabe finden Sie die Umfrageergebniss grafisch aufbereitet (Seite 34-35).

VBI-Herbstumfrage

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Am 2. Dezember ist der gemeinsame Appell von 17 Spitzenverbänden und Kammern der Bau-, Planungs- und Immobilienwirtschaft, darunter auch der VBI, auf einer Presskonferenz in Berlin vorgestellt worden. Der Vorstoß trägt den Untertitel “Dramatische Lage im Wohnungsbau – was jetzt zu tun ist”. In dem Papier fordern die unterzeichnenden Verbände einen entschiedenen Kraftakt von Bundesregierung und Bundestag sowie den Verantwortlichen in den Ländern. 12 konkrete Maßnahmen sind vorgeschlagen, um den Wohnungsbau unmittelbar zu beschleunigen und die Abwärtsspirale im Wohnungsneubau zu stoppen.

Nur noch 293.393 Wohnungen wurden 2021 neu gebaut. 2022 wird diese Zahl wohl noch unterschritten. Damit scheint das Ziel der Koalition, jährlich 400.000 Wohnungen zu bauen, ohne einen grundlegenden Wandel unerreichbar. Zu den von den Unterzeichnern geforderten Maßnahmen zählt neben Verfahrensbeschleunigungen und der Einführung einer Experimentierklausel auch die Neubauförderung in Höhe von 10 Milliarden Euro jährlich, um die Wirtschaftlichkeitslücke für bezahlbaren Wohnraum zu schließen.

Appell zum WohnungsbauHerunterladen

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