Logo - Verband Beratender Ingenieure
Kopfbereich : Navigation
  • Aktuelles
    • News
    • Veranstaltungen & Termine
    • Innovative Klimaschutzprojekte
  • VBI
    • Bundesvorstand & Geschäftsstelle
    • Mitgliedschaft
    • High Potentials
    • Landesverbände
    • Internationales
    • Magazin
  • Positionen
    • Vergabe & Vergütung
    • Infrastruktur
    • Digitalisierung
    • Nachhaltigkeit
    • Nachwuchsförderung
    • Selbstverständnis
  • Services
    • Planerdatenbank
    • Sachverständigendatenbank
    • Rechtsberatung
    • Unternehmensnachfolge
    • Downloads
    • Nachwuchsangebote
    • Hinweisgeberschutzgesetz
  • Presse
  • Shop
  • Die Ausdenker
  • Mitglied werden
Mitglied werden
Logo - Verband Beratender Ingenieure
  • Aktuelles
    • News
    • Veranstaltungen & Termine
    • Innovative Klimaschutzprojekte
  • VBI
    • Bundesvorstand & Geschäftsstelle
    • Mitgliedschaft
    • High Potentials
    • Landesverbände
    • Internationales
    • Magazin
  • Positionen
    • Vergabe & Vergütung
    • Infrastruktur
    • Digitalisierung
    • Nachhaltigkeit
    • Nachwuchsförderung
    • Selbstverständnis
  • Services
    • Planerdatenbank
    • Sachverständigendatenbank
    • Rechtsberatung
    • Unternehmensnachfolge
    • Downloads
    • Nachwuchsangebote
    • Hinweisgeberschutzgesetz
  • Presse
  • Shop
  • Die Ausdenker
  • Mitglied werden
Sie befinden sich hier:Startseite Aktuelles

Der Verband Beratender Ingenieure (VBI) ist am 27. August im Rahmen des VBI-Forums Klimaresilienz in Bonn der Allianz „Gemeinsam für eine wasserbewusste Stadtentwicklung“ beigetreten. Ziel der Kooperation ist es, Kompetenzen zu bündeln und Lösungen für eine nachhaltige und klimaresiliente Stadtentwicklung voranzutreiben.

Die von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) initiierte Allianz vereint Partner aus Politik, Planung, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie setzt sich für Maßnahmen wie Regenwassermanagement, Versickerung, Gründächer und urbane Wasserinfrastruktur ein. Darüber hinaus fördert sie eine ressourcenschonende Bau- und Nutzungspraxis. Im Mittelpunkt steht die Idee, Städte so zu gestalten, dass Wasser effizient genutzt, Überschwemmungsrisiken reduziert und zugleich Lebensqualität, Biodiversität und Wirtschaftlichkeit gesteigert werden.

Kernziele der Allianz sind die gemeinsame Entwicklung von Konzepten und Standards, der praxisnahe Austausch zwischen den Partnern sowie die Integration von Klimaanpassung und Urbanisierung in Planung und Bau. Konkret bedeutet dies die Kooperation bei Projekten, die Erarbeitung von Leitlinien und Empfehlungen sowie die Vermittlung von Best Practices aus Pilotvorhaben.

Mit diesem Beitritt unterstreicht der VBI seine Rolle als Gestalter einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung und stärkt den Dialog zwischen Ingenieurwesen, Politik und Gesellschaft.

Weitere Informationen zur Allianz „Gemeinsam für eine wasserbewusste Stadtentwicklung“ finden Sie hier.

Filed Under: News

Sie befinden sich hier:Startseite Aktuelles

Besser konnte der Tagungsort kaum gewählt sein: Das VBI-Forum zur Klimaresilienz fand am 27. August in Bonn statt. Mit Messwerten von 41 Grad am Nachmittag hat Bonn mehrfach den zweifelhaften Titel der heißesten Stadt Deutschlands errungen. Die Bundesstadt reagiert mit der schrittweisen Umsetzung eines Schwammstadtkonzeptes. Doch die damit verbundenen Schwierigkeiten lernten die Teilnehmenden schon auf dem fachlich geführten Projektrundgang am Vortag zur Konferenz kennen. Bis sinnvolle, umfassende Konzepte im Städtebau tatsächlich in Projekte umgesetzt werden, ist es oft ein langer Weg.

Michael Hippe, Vorsitzender des VBI-Landesverbands NRW, lebt im nahe gelegenen Erftstadt und hat dort die Auswirkungen der Überflutungskatastrophe im Ahrtal 2021 direkt erfahren. Hippe moderierte das Forum mit Engagement und großer Sachkenntnis, denn sein Ingenieurbüro Fischer Teamplan arbeitet auf diesem Feld eng mit den Auftraggebern aus Ländern und Kommunen zusammen.

Das Forum setzte sich mit zwei Aspekten auseinander, mit denen Städte und Gemeinde Resilienz gegen die Folgen des Klimawandels erreichen wollen: Hochwasserschutz und das Konzept Schwammstadt. 

Hochwasser

Mit direktem Blick auf den Rhein machte Dr. Friedrich Hetzel, der bei der DWA die Abteilung Wasser- und Abfallwirtschaft leitet, den Auftakt. Er führte in die Problematik des Hochwasserschutzes ein, zeigte Lösungswege auf und stellte die Initiative „Allianz für eine wasserbewusste Stadtentwicklung“ vor, der jetzt auch der VBI beitritt.

Die nach der Ahrtalkatastrophe stark diskutierte Frage des Bevölkerungsschutzes wurde von René Kwiatkowski behandelt, der die Arbeit des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBR vorstellte. In seinem Beitrag wurden Fluch und Segen des deutschen Föderalismus bereits deutlich, der das Forum auch im weiteren Verlauf noch beschäftigen sollte. 

Mit der Ingenieurin Dr. Michaela Wörndl vom Planungsbüro ILF Consulting Engineers, kam die Praxisperspektive aus der Planung ins Spiel. Wörndl, die von der Innsbrucker ILF-Niederlassung kommt, machte Hochwasserrisikomanagement an Projekten konkret. „Es gibt Hochwasserereignisse“, so Wörndl, “da ist der Boden auf dem die Infrastruktur, die Gebäude standen, nicht mehr da. Wie baut man da wieder auf?“ Und doch siedelt ein Zehntel der Bevölkerung in Europa in hochwassergefährdeten Gebieten. Auch im Ahrtal werden entgegen jeder Warnung an stark gefährdeten Stellen Gebäude wieder aufgebaut.

Schwammstadt

David Baier, Amtsleiter Umwelt und Stadtgrün in Bonn, konnte von den Abwägungsprozessen zwischen Politik, Bürgerinteressen und Ressourcenknappheit in den Kommunen berichten. Das umfassende Konzept zur Schwammstadt in Bonn speist sich nicht über ein eigenes Budget, sondern werde in „Gelegenheitsfenstern“ umgesetzt, die sich an Maßnahmen des Masterplans Stadtentwicklung andocken lassen. „Schwammstadt im Huckepack“.

Stephan Ellerhorst, SWECO, konnte von den Erfahrungen anderer Länder berichten, die bei der Umsetzung von Schwammstadtkonzepten schon einen Schritt weiter sind. Insbesondere das Beispiel Kopenhagen zeigt, dass sich mit dem nötigen Willen der Entscheider zur Investition und zum ganzheitlichen Ansatz viel erreichen lässt. Kopenhagen wollte die enormen Kosten in Folge des Starkregenereignisses im Jahr 2011 nicht noch einmal tragen und hat die Investition in den Umbau zur Schwammstadt vorgezogen.

Martin Bresser zeigte anhand von Projekten des Ingenieurbüros Fischer Teamplan, was auch hierzulande erreicht werden kann, wenn sich kommunale Auftraggeber zu vorsorgenden städtebaulichen Maßnahmen entschließen. 

Die beiden Panels, in denen sich Vortragende und Publikum angeregt über die Themenblöcke austauschten, machten deutlich: Die technischen Lösungen stehen zur Verfügung, der politische Wille zur konsequenten Umsetzung ist aber noch nicht überall vorhanden. Die Gründe liegen wesentlich bei den klammen kommunalen Haushalten aber ebenso in der Schwierigkeit, Interessenkonflikte zu moderieren und die Zusammenarbeit der Behörden besser zu verzahnen.

Filed Under: News Tagged With: Hochwasserschutz, Klimaresilienz, Nachhaltigkeit, Schwammstadt

Sie befinden sich hier:Startseite Aktuelles

Die Ergebnisse der neuen bundesweiten Befragung von Ingenieur- und Architekturbüros zeigen ein gemischtes Bild der konjunkturellen Lage. So geben knapp 40 Prozent aller befragten Büros einen rückläufigen Auftragsbestand in den vergangenen sechs Monaten an. Vor diesem Hintergrund bewerten die Unternehmen ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als befriedigend (Schulnote 2,9). Sowohl Ingenieur- als auch Architekturbüros konnten ihre Gesamtleistung in den vergangenen Jahren nominal und real zwar steigern, aktuell erzielen allerdings nur noch rund 84 Prozent der Büros einen Gewinn, im vergangenen Jahr waren es dagegen noch knapp 97 Prozent.

Die Ursachen der angespannten Lage liegen in gestörten Projektabläufen, regulatorischen Anforderungen und dem Ringen um faire Verträge mit angemessener Vergütung. Insgesamt nehmen die Projektlaufzeiten teilweise deutlich zu. Die zunehmenden Aufwände und der Fachkräftemangel insbesondere in den Ingenieurbüros limitieren die Kapazitäten zunehmend und stehen damit auch der Umsetzung des Sondervermögens bei Infrastruktur und Energie im Weg.

Die Befragung wurde von den Planerorganisationen AHO, BAK, VBI und BIngK beauftragt, Durchführung und Auswertung übernahm erstmals das Institut der deutschen Wirtschaft. An der Umfrage beteiligten sich rund 2.500 Büros, darunter rund zwei Drittel Ingenieurbüros und etwa ein Drittel Architekturbüros. Die Umfrage beleuchtet die betriebswirtschaftliche Lage der Büros im Hinblick auf Leistungs- und Kostenstruktur, Auftragsbestand und Personal. Untersucht wurden auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Im Ergebnis liefert die Befragung wertvolle Hinweise zur Beurteilung der wirtschaftlichen Situation von Ingenieur- und Architekturbüros. Sie verdeutlicht, in welchen Bereichen gezielte Maßnahmen erforderlich sind, um die wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern. Die hohe Beteiligung sowie die Vielzahl detaillierter Rückmeldungen unterstreichen das große Interesse an einer transparenten Auseinandersetzung mit der aktuellen Lage und führen zu belastbaren Ergebnissen.

Zusammenfassung der Ergebnisse mit Grafiken

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Filed Under: News Tagged With: Benchmarks, Branchendaten, Ingenieure, Umfrage

Sie befinden sich hier:Startseite Aktuelles

Die deutschsprachigen VBI-Seminare zu FIDIC-Vertragsbedingungen werden fortgesetzt. Mit einem weiteren Überblicksseminar am 19. September erhalten Interessierte noch einmal Gelegenheit in die Systematik der “FIDIC Standards” einzusteigen.

Die Referenten stellen die meistgenutzten FIDIC-Standards der sogenannten “Rainbow Edition”, das Red, Yellow und Silver Book in den Editionen von 1999 und 2017 vor, aber auch der Ingenieurvertrag im “White Book” oder die kompakten Vertragsbedingungen im “Green Book” für weniger umfangreiche Projekte finden Beachtung. Die FIDIC-Vertragsbedingungen haben im internationalen Baugeschehen weite Verbreitung erreicht. Zahlreiche Finanzierer, so auch die Weltbank, setzen bei Projekten auf die Anwendung der FIDIC Standards. Der Preis für das Tagesseminar beträgt 890 Euro brutto. VBI-Mitglieder nehmen für 800 Euro teil.

Die Ausbildungsreihe 2025/26 bietet wie in den früheren Jahren auch die Möglichkeit, die Prüfung zum zertifizierten Dispute Adjudicator zu erreichen. Der VBI bietet einen Sonderpreis für das Paket aus drei zweitägigen Kursen und dem dreitägigen Prüfungskurs an. Interessierte können sich dazu bereits jetzt anmelden. Für Einsteiger in die Thematik bietet sich der eintägige Kurs am 19. September an.

Alle Informationen und Anmeldung
Alle Termine 2025/26 im Überblick

Basiskurs am 19. September 2025
Allgemeine Einführung in den Umgang mit den FIDIC Bedingungen 1999/2017

Vertiefungskurs am 17. und 18. Oktober 2025
Claims und Disputes 1999/2017

Sonderkurs am 9. und 10. Januar 2026
Practise Days; Praktische Fälle, Mock Sessions

Adjudicator Prüfungskurs vom 22. bis 24. Januar 2026
Adjudicator Assessment mit Prüfung

Zu den Referenten

Dipl.-Ing. Robert Aloys Werth ist erfahrener Adjudicator und Arbitrator aus zahlreichen Projekten und FIDIC beauftragter Trainer. Er war federführend an der Erstellung des aktuellen FIDIC “Green Book” beteiligt. Robert Werth ist auf der renommierten FIDIC President´s List of Adjudicators, auf der VBI geführten nationalen Liste der Dispute Adjudicators und weiteren internationalen Listen geführt. Er lehrt an der Universität Stuttgart und ist Autor von Fachbüchern zum Themenfeld internationales Baurecht.

Dr. Henry Stieglmeier, M.Sc. (KCL) ist Rechtsanwalt und als Contract Manager bei einem großen Hersteller von Energietechnik für den Offshore-Bereich tätig. Davor arbeitete er als Rechtsanwalt bei einer internationalen Kanzlei im Bereich Litigation und Arbitration. Er ist Verfasser zahlreicher baurechtlicher Fachartikel.

Ansprechpartnerin für das Kursprogramm im VBI ist Tatjana Steidl, steidl@vbi.de, Tel.: 030 26062/220.

FIDIC Red Book, für „Building and Engineering Works designed by the Contractor“.

Filed Under: International, Veranstaltungen Tagged With: Dispute Adjudicator, FIDIC Standards, Fortbildung, Internationale Bauverträge

Sie befinden sich hier:Startseite Aktuelles
𝗞𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗛𝗮𝘂𝘀𝗵𝗮𝗹𝘁𝘀𝗸𝗿𝗶𝘀𝗲 𝗴𝗲𝗳ä𝗵𝗿𝗱𝗲𝘁 𝗜𝗻𝗳𝗿𝗮𝘀𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗹𝗮𝗻𝘂𝗻𝗴


Mit 25 Mrd. Euro haben die Kommunen in Deutschland 2024 ihr größtes Defizit in der bundesdeutschen Geschichte verbucht. Maßgeblich verursacht wurde die Entwicklung durch hohe Inflation und schwache Konjunktur. Das hat der aktuelle Kommunalfinanzreport der Bertelsmann-Stiftung ermittelt. Laut der Studie steuern die Kommunen auf ein Rekorddefizit von über 30 Mrd. Euro zu. Investitionen in Brücken, Schulen und Straßen drohen auszubleiben. Selbst wirtschaftlich starke Kommunen müssen Projekte stoppen oder verschieben. Der Kommunale Finanzreport zeigt die Zahlen und macht konkrete Vorschläge, wie die kommunalen Haushalte aus der Krise herausfinden könnten.

VBI-Hauptgeschäftsführer Sascha Steuer warnt: „Wenn Kommunen nicht mehr investieren können, geraten auch Planung und Bau unter Druck – mit ernsten Folgen für die Infrastruktur und den Berufsstand.“ Der VBI fordert eine nachhaltige Stärkung der kommunalen Investitionsfähigkeit – als Rückgrat einer zukunftsfähigen Infrastrukturpolitik.

Für die ohnehin marode Infrastruktur in Deutschland ist es ein empfindlicher Rückschlag, wenn Sanierungen ausbleiben und laufende Projekte ins Stocken geraten. Die Planungsbranche bekommt die Krise unmittelbar zu spüren: Aufträge brechen weg, personelle Ressourcen können nicht gehalten, langfristige Investitionsketten nicht mehr aufgebaut werden.

Der Kommunale Finanzreport 2025 der Bertelsmann Stiftung steht hier zum Download bereit:

Finanzreport herunterladen

Filed Under: News Tagged With: Defizit, Haushalt, Infrastruktur, Investitionen, Kommunen

Sie befinden sich hier:Startseite Aktuelles

Unter dem Titel „The Resilience of the European Energy System – Current State, Risks and Recommendations“ hat die European Federation of Engineering Consultancy Associations (EFCA) ihren aktuellen Bericht zur Zukunft der europäischen Energieversorgung veröffentlicht.

Erarbeitet wurde der Report vom Future Trends Committee unter der Leitung von VBI-Mitglied Jeffrey Seeck. In Kooperation mit Prof. Dr. Torsten Wulf, Inhaber des Lehrstuhls für Strategisches und Internationales Management an der Philipps-Universität Marburg und Direktor des Centers for Strategy and Scenario Planning an der HHL Leipzig Graduate School of Management, analysiert der Bericht die Schwachstellen des bestehenden Energiesystems in Europa.

Zentrale Schwächen und notwendige Reformen

Zentrale Kritikpunkte sind die weiterhin hohe Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie die strukturellen Schwächen zentralisierter Energieinfrastrukturen – insbesondere vor dem Hintergrund einer zunehmenden Dezentralisierung von Energieproduktion und -nutzung. Angesichts steigender Energiebedarfe innerhalb der EU konstatiert der Bericht einen kritischen Wendepunkt.

Der notwendige Umbau des Energiesystems erfordert erhebliche Investitionen sowie schnelle politische und regulatorische Weichenstellungen. Intelligente technische Lösungen können helfen, hohe Anfangskosten abzufedern. Gleichzeitig würde eine Reduktion der Energieimporte die politische und wirtschaftliche Stabilität Europas stärken.

Appell an die Politik: Resilienz als Standortfaktor

Mit Blick auf die anstehenden Verhandlungen zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU appelliert EFCA eindringlich an europäische und nationale Entscheidungsträger: Die Stärkung der Energieinfrastruktur muss in den Mittelpunkt der politischen Diskussion rücken. Ohne ein widerstandsfähiges und zukunftssicheres Energiesystem steht Europas Wettbewerbsfähigkeit auf dem Spiel.

Jeffrey Seeck, Vorsitzender des EFCA Future Trends Committee, bringt es auf den Punkt: „Aus ingenieurwissenschaftlicher Sicht ist die Aufgabe klar: Risiken dezentralisieren, Versorgung diversifizieren und technisches Know-how in politische Entscheidungsprozesse integrieren. Für einen so kritischen Sektor kann sich Europa keine zweitklassigen Lösungen leisten.“

EFCA Future Trends Report 2025

Filed Under: International, News

Sie befinden sich hier:Startseite Aktuelles

Reibungsverluste in Projekten entstehen nicht selten durch mangelhafte Kommunikation und unzureichendes Konfliktmanagement. Das gilt zwischen den Projektbeteiligten genauso wie in der Bürgerbeteiligung – insbesondere bei Großprojekten. Oftmals sind es die Planer, die hier wertvolle Arbeit durch Information, Vermittlung und vorausschauender Konfliktvermeidung leisten. Um diese vorhandene Kompetenz zu nutzen und weiter zu professionalisieren hat der VBI gemeinsam mit Steinbeis einen berufsbegleitenden, modularen Lehrgang zum zertifizzierten Mediator für Großprojekte entwickelt (Certificate of Advanced Studies der Steinbeis+Akademie an der Steinbeis-Hochschule).

Die Teilnehmenden des Lehrgangs werden entsprechend der VDI-Richtlinie 7001 auf die Moderation, die Mediation und das Akzeptanzmanagement in Infrastrukturprojekten, der Stadt- und Regionalentwicklung sowie bei Großprojekten vorbereitet und für diese Aufgabe qualifiziert und zertifiziert. Der Kurs ist modular aufgebaut und kann auch zur individuellen Weiterbildung nach Absprache in Modulen gebucht werden.

Mit dem 5. März 2026 beginnt eine neue Kursreihe des Zertifikatslehrgangs speziell für Planerinnen und Planer. Ingenieurinnen und Ingenieure sind prädestiniert, im Planungs- und Bauprozess moderierend Konflikte zu vermeiden, eskalierende Kontroversen fair zu lösen und Akzeptanz bei allen Betroffenen zu schaffen. Sie bringen den Sachverstand und die Erfahrung aus Projekten mit und können mit divergierenden Interessen im Planungsprozess umgehen.

Informationsveranstaltung

Kostenfreie Information als Videokonferenz jeweils ab 10 Uhr per Zoom. Einfach zum passenden Termin den Einwahllink anklicken:

1. August 2025
5. September 2025
10. Oktober 2025
7. November 2025
Kursstart

Der Kurs beginnt am 5. März 2026 und dauert bis zum 7. November 2026 in Leipzig sowie im selben Zeitraum in Berlin – VBI-Mitglieder nehmen zu vergünstigten Konditionen teil.

Weiterführende Informationen und Anmeldung
Booklet zum Steinbeis-Zertifikatslehrgang
Direkt zur Anmeldung
Anmeldung Leipzig
Anmeldung Berlin

Filed Under: Veranstaltungen Tagged With: Fortbildung, Infrastruktur, Konfliktmanagement, Mediation

Sie befinden sich hier:Startseite Aktuelles

Die Bundeswehr muss bauen – nach Jahren des Stillstands und Rückbaus stehen Erneuerung, Sanierung und Reaktivierung an. Zusätzlich sind neue Liegenschaften und Infrastrukturen erforderlich, um den aktuellen und zukünftigen Aufgaben gerecht zu werden. Mit der Grundgesetzänderung vom 18. März 2025 hat der Bundestag die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, damit die Bundeswehr mehr in eigene Standorte, Kasernen und technische Anlagen investieren kann.

Finanzierung und Zeitdruck

Die dafür benötigten Finanzmittel sind bereitgestellt, nun gilt es, die Mittel schnell und effizient in konkrete Projekte zu bringen. Die Zeit drängt – nur im engen Schulterschluss mit der Planungs- und Bauwirtschaft können die ambitionierten Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden.

Veranstaltung und Dialog zwischen Auftraggebern und Bauwirtschaft

Aus diesem Grund haben der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der VBI am 3. Juli zu einem Industrietag in Berlin eingeladen, der Auftraggeber mit Planenden und Ausführenden aus der Baubranche zusammenbrachte. Das große Interesse spiegelte sich in einem vollen Saal wider. Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Behörden nutzten die Gelegenheit, ihren Bedarf, Pläne und Ziele transparent darzulegen und erläuterten detailliert die Abläufe bei Ausschreibungen, Vergaben und der Durchführung der Bauvorhaben.

Investitionsvolumen und Beschleunigungsmaßnahmen

Zu Beginn der Veranstaltung benannte Dr. Alexander Götz, Ministerialdirektor im Bundesverteidigungsministerium (BMVg), ein Investitionsvolumen von 65 Milliarden Euro für die Infrastruktur der Bundeswehr. Zusätzlich müsse der Aufbau der Streitkräfte berücksichtigt werden.

Bundeswehr und Bund setzen dabei auf verschlankte Prozesse und eine höhere Flexibilität bei der Vergabe – von Einzelvergaben über Generalunternehmer- und Generalübernehmermodelle bis hin zu Public-Private-Partnership-Projekten (PPP). Elemente wie Rahmenverträge, Standardisierung und modulares Bauen sollen die Baugeschwindigkeit weiter erhöhen.

Vertreter des Geschäftsbereichs BMVg, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sowie der Vorsitzende des Ausschusses für Staatlichen Hochbau zeigten auf, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden, um die umfangreichen Bauaufgaben zu bewältigen. Gleichzeitig luden sie die Planungs- und Baubranche ein, mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung aktiv mitzuwirken.

Über das TED-System hat die Bundeswehr die Markterkundung zum Projekt G-CAP Inland gestartet: Bauarbeiten für Militärgebäude und -einrichtungen – Mark­ter­kun­dung zur an­ge­dach­ten Rah­men­ver­ein­ba­rung zur „Pla­nung und Er­rich­tung von Un­ter­kunfts­ge­bäu­den, Funk­ti­ons­ge­bäu­den, Lehr­sä­len und Waf­fen­kam­mern“ in Mo­dul-, Con­tai­ner- oder sons­ti­ger Bau­wei­se. Interessierte Unternehmen aus der Bau- und Planungswirtschaft können sich hier beteiligen:

Zur Markterkundung in TED

Im Herbst folgt ein weiterer Industrietag der Bundeswehr, auf dem die Ergebnisse sowie die Details zur Bewerbung und Zusammenarbeit vorgestellt werden. Die Bauwirtschaft ist bereit, diese historischen Herausforderungen anzupacken und einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der nationalen Sicherheit und der NATO-Verteidigungsfähigkeit zu leisten.

Die Branche ist bereit, diese historischen Aufgaben anzupacken und damit einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der nationalen Sicherheit und der NATO-Verteidigungsfähigkeit zu leisten.

Filed Under: News Tagged With: Bundeswehr, kritische Infrastruktur, militärischer Bundesbau

Sie befinden sich hier:Startseite Aktuelles

Im Berliner Gasometer diskutierten Expertinnen und Experten aus Ingenieurbüros, Behörden, Bauwirtschaft, Forschung und Politik über die Herausforderungen der kommenden Jahre. Im Zentrum: die Frage, wie Planung effizienter, nachhaltiger und digitaler gestaltet werden kann. Die Moderation übernahm Journalistin und Moderatorin Eva-Maria Lemke.

„Planung ist der Anfang von allem.“

Zum Auftakt stand das Thema Infrastruktur im Fokus. Christian Hirte MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, skizzierte die Vorhaben der Bundesregierung für schnellere Planung und Umsetzung. Dabei verwies er auch auf das geplante Sondervermögen für Schiene, Straße und Wasserstraße – ein zentraler Hebel, um Investitionen zu bündeln und Projekte zügiger voranzubringen. Sein Appell: mehr Mut, Verantwortung zu teilen – und ins Machen zu kommen.

Im Anschluss diskutierten hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Planung über notwendige Reformen. Mit dabei waren Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Katja Hüske (DB InfraGO), Dirk Brandenburger (Die Autobahn GmbH), Dr. Matthias Jacob (HDB), Prof. Dr. Mike Schlaich (schlaich bergermann partner) und Jens Tartler (Tagesspiegel Background).

Ein zentrales Ergebnis: Deutschland braucht verlässliche, langfristige Investitionsprogramme, klare Zuständigkeiten und konsequent digitale Planungsstandards, um Projekte schneller und effizienter umzusetzen.

Digitalisierung & KI: Schlüssel für bessere Planung

Wie kann Technologie den Planungsalltag revolutionieren? Die Paneldiskussion „Digitales & KI“ bot Antworten.

Helena Soimakallio, Geschäftsführerin des finnischen Planerverbands SKOL, zeigte in ihrem Impuls auf, wie die digitale Transformation in Finnland Innovationen fördert – und dabei konkrete Vorteile für Auftraggeber, Planerinnen und die Gesellschaft schafft. In ihrer Keynote gab Soimakallio Einblicke in die dortigen Anwendungsfälle – von der Planung bis zum Betrieb. Jan Akkermann, CEO Dorsch Europe, kommentierte: „Inspirierend die Keynote von Helena Soimakallio zu den Anwendungsfällen von KI im Bauwesen in Finnland. Bei richtiger und sicherer Verwendung entstehen große Chancen: in der Prozessvereinfachung, in der Datenbewältigung, in der Reaktion auf den Personalmangel, bei der Innovation.“

Im anschließenden Panel mit Prof. Dr.-Ing. Markus König (Ruhr-Universität Bochum) und Dr. Lisa Theresa Lenz (Building Information Cloud) wurde deutlich: Die technischen Werkzeuge sind da. Was fehlt, sind politische Leitplanken, rechtliche Sicherheit – und der Mut, alte Strukturen zu hinterfragen.

Nachhaltiger Hochbau braucht einfache Prozesse

Nachhaltiges Planen und Bauen muss schneller und wirtschaftlicher möglich werden – so der Tenor der dritten Paneldiskussion. Dr. Olaf Joachim (BMWSB), Andrea Gebhard (BAK), Carolin Strotmann (Schüßler-Plan) und Michael Gilka (BVMB) forderten klare Prioritäten in der Gesetzgebung und mehr Planungssicherheit für klimafreundliche Bauvorhaben. Eine Reduzierung von Baustandards – Stichwort Gebäudetyp E – sowie die verbindliche Aufnahme von Nachhaltigkeitskriterien in Vergabeverfahren seien zentrale Hebel. Nur so lassen sich ökologische und ökonomische Ziele gemeinsam erreichen.

Kommunale Investitionen stärken

Zum Abschluss des Ingenieur Summit ging es um die Investitionsspielräume in Städten und Gemeinden. Prof. Dr. Carsten Kühl (Difu) verdeutlichte, wie stark die kommunale Handlungsfähigkeit unter der aktuellen Haushaltslage leidet. In der anschließenden Diskussion mit Melanie Kunzmann (PD) wurde klar: Eine strategische Förderpolitik ist Voraussetzung, um Innovation und Investitionen vor Ort zu ermöglichen – und gesellschaftliche Transformation zu gestalten. Dazu können auch PPP-Modelle, wenn geeignet, einen Beitrag leisten.

Abend mit Weitblick

Am Abend öffnete die Gasometer Sky Lounge im 15. Stock ihre Türen – und wurde zum Treffpunkt für Austausch, Ausblick und Ausklang. Dr. Stephan Hofmeister, Präsident des Bundesverbands Freier Berufe, gab in seinem Impuls wichtige Denkanstöße zur Rolle freier Berufe im Wandel. Bei weitem Blick über Berlin und in entspannter Atmosphäre bot der Abend Raum für vertiefende Gespräche, neue Impulse und persönliche Begegnungen.

Der VBI dankt allen Partnern und Mitwirkenden

Der Ingenieur Summit 2025 war mehr als ein Branchentreffen – er war ein Forum für Lösungen, Austausch und Fortschritt. Unser besonderer Dank gilt den Partnern, die die Veranstaltung unterstützt haben:

AON, Autobahn des Bundes, Dr. Bökamp & Partner, eepi, equeo, GSK Glas Statik Konstruktion GmbH, Henneker Zillinger Beratende Ingenieure PartG mbB, IK NRW, Ingenieurgruppe Bauen, iproplan, KKK – Ingenieurgesellschaft, Löschmann + Partner, Pirlet & Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Schüßler-Plan, Thielen König PartGmbB, Treysta und ZM-I.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
© Hello Studio W

Filed Under: News Tagged With: Digitalisierung, Infrastruktur, Ingenieur Summit 2025, Ingenieure, Nachhaltigkeit

Sie befinden sich hier:Startseite Aktuelles

VBI-Justiziarin Rechtsanwältin Sabine von Berchem bietet ein neues Format an: Die Recht-Sprechstunde als offener Online-Jour-Fixe: informativ und interaktiv. Gemeinsam mit Rechtsanwalt Alexander Nette greift Sabine von Berchem monatlich aktuelle Themen aus dem Vertrags- und Vergaberecht heraus, die für Planungsbüros relevant sind. Darüber hinaus stehen beide erfahrenen Juristen für die Fragen der Teilnehmenden zur Verfügung. Eine ideale Gelegenheit, individuelle Probleme rund um die Vergabe von Planungsleistungen und die vertragliche Gestaltung von Ingenieurverträgen schnell zu klären, Rechts-Wissen aufzufrischen und von der VBI-Rechtsberatung für die eigene Unternehmertätigkeit zu profitieren. Darüber hinaus gibt es Informationen über aktuelle Entwicklungen, z.B. zur Novellierung der HOAI.

Jeweils dienstags von 9 bis 10 Uhr stehen Ihnen die beiden juristischen Fachleute zur Verfügung. Wir stellen jeweils die Einwahllinks zu den Terminen online. Einklicken lohnt sich! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Los geht es mit dem Termin am 3. Juni, wenn das Thema “Stufenweise Beauftragung” im Mittelpunkt stehen wird. Auch die Freie Kündigung des Planungsvertrags durch den Auftraggeber, Ermitttlung der ersparten Aufwendungen und Umsatzsteuer sind Punkte, die die beiden Fachleute ansprechen werden.

Einwahllink MS Teams am 2. September ab 9 Uhr:

Jetzt an der Besprechung teilnehmen

Besprechungs-ID: 367 902 721 435 3 / Kennung: RG3JK2P3

Die monatliche Recht-Sprechstunde 2025 mit den folgenden weiteren Terminen von 9 bis 10 Uhr:

  • Dienstag, 7. Oktober
  • Dienstag, 4. November
  • Dienstag, 9. Dezember

Filed Under: News, Veranstaltungen Tagged With: Rechtsberatung, Sprechstunde, Vergabe, Vertragsrecht

« Previous Page
Next Page »
Verband Beratender Ingenieure
Social Media Profile des Bundesverbands
Bundesgeschäftsstelle

Verband Beratender Ingenieure
Budapester Straße 31
D-10787 Berlin

Telefon +49 30 260 62-0 Telefax +49 30 260 62-100 E-Mail info@vbi.de

  • MobileOnly_PreHeaderText
  • MobileOnly_SearchBox
  • Aktuelles
    • News
    • Veranstaltungen & Termine
    • Innovative Klimaschutzprojekte
  • VBI
    • Bundesvorstand & Geschäftsstelle
    • Mitgliedschaft
    • High Potentials
    • Landesverbände
    • Internationales
    • Magazin
  • Positionen
    • Vergabe & Vergütung
    • Infrastruktur
    • Digitalisierung
    • Nachhaltigkeit
    • Nachwuchsförderung
    • Selbstverständnis
  • Services
    • Planerdatenbank
    • Sachverständigendatenbank
    • Rechtsberatung
    • Unternehmensnachfolge
    • Downloads
    • Nachwuchsangebote
    • Hinweisgeberschutzgesetz
  • Presse
  • Shop
  • Die Ausdenker
  • MobileOnly_CTA
  • Presse
  • Shop
  • Die Ausdenker
  • Hauptstadtkongress 2024
  • English
Unsere Landesverbände
  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin-Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen
Copyright © 2026 Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Compliance Richtlinie
  • Widerrufsbelehrung
  • Kontakt