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In wenigen Wochen ist Bundestagswahl. Die Verbände und Kammern der Planungswirtschaft, darunter der VBI, haben Wahlprüfsteine erarbeitet und den Parteien mit der Bitte um Beantwortung zugesandt. Angesprochen waren alle im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien, die ein entsprechendes Angebot hatten. Inzwischen haben die Parteien zu den VBI-Wahlprüfsteinen Stellung genommen und uns ihre Antworten zukommen lassen. Bitte bilden Sie sich Ihre Meinung.

VBI-Wahlprüfsteine – Antworten der Parteien

Filed Under: News Tagged With: Bundestagswahl, Parteien im Bundestag, Wahlprüfsteine

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Die Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten benötigen vielfältige Hilfe. Es müssen hunderte Gebäude auf Standsicherheit geprüft werden, Straßen, Schienen und Brücken neu gebaut sowie Konzepte gegen Hochwasser entwickelt werden. Wir Ingenieurinnen und Ingenieure sind also besonders gefragt. Vom Bundesverkehrsministerium werden Experten, wie etwa Ingenieure, aus anderen Teilen der Republik in die betroffenen Gebiete gebracht. Eine abteilungsübergreifende Taskforce ist eingesetzt worden, in der nachgeordnete Behörden, die Deutsche Bahn und die Autobahngesellschaft des Bundes vertreten sind.

VBI-Mitgliedsunternehmen, die freie Kapazitäten haben und helfen möchten, können sich in der Bundesgeschäftsstelle über info@vbi.de melden. Bitte teilen Sie uns mit, ob und welche relevanten Leistungen Sie erbringen können und ob und wie Sie bereit sind, sich entsprechend bei der Hilfe zu engagieren. Aktuell gibt es z. B. Bedarf an Sachverständigen zur Beurteilung der Standsicherheit von Gebäuden. Wir arbeiten zusammen mit den VBI-Landesverbänden NRW und Rheinland-Pfalz an einer zentralen Sammlung und Auskunftsmöglichkeit zur Vermittlung von Ingenieurleistungen, an die sich betroffene Einwohner und Kommunen wenden können. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz plant eine Online-Plattform bereitzustellen, über die Hilfsangebote später auch direkt benannt werden können. Bis dies so weit ist, koordinieren wir die Angebote über die Bundesgeschäftsstelle in Abstimmung mit der lokalen Koordinierungsstellen.

Versicherungsschutz bei Soforthilfen

Im Zusammenhang mit Soforthilfemaßnahmen von Ingenieuren, die als freiwillige Helfer kostenlose Ingenieurleistungen erbringen möchten, wie beispielsweise Standsicherheitsprüfungen, stellt sich die Frage nach der Berufshaftpflicht. Der darauf spezialisierte VBI-Kooperationspartner Unit Versicherungsmakler GmbH erklärt dazu, dass Leistungen im Rahmen des versicherten Berufsbilds grundsätzlich auch ohne Honorierung versichert sind. Unit warnt aber vor Gefährdung des Versicherungsschutzes in Situationen, in denen der Ingenieur aufgrund der besonderen Umstände vor Ort Vorschriften oder allgemein anerkannte Regeln der Technik bezüglich seiner Leistung nicht einhalten kann, weil er z. B. Gebäudeteile nicht betreten und begutachten kann. In solchen Fällen müsse der Auftraggeber schriftlich auf die Abweichungen und die sich daraus möglicherweise ergebenden Folgen hingewiesen werden, um dies im Schadensfall gegenüber dem Versicherer dokumentieren zu können. Je nach Versicherer/Bedingungswerk sind darüber hinaus Abweichungen erlaubt, wenn der Ingenieur von der Zustimmung des Auftraggebers ausgehen darf – in den Katastrophengebieten könnte der Grund z. B. darin bestehen, dass es aufgrund der Situation vor Ort gar nicht anders gehen würde. Mehr Details zum Versicherungsschutz erfahren Sie hier

Vergaberecht in RP ausgesetzt

Rheinland-Pfalz hat in den betroffenen Kommunen bis zum Jahresende das Vergaberecht außer Kraft gesetzt. Mehr Informationen

Steuerliche Erleichterungen in NRW, Bayern und RP

Bayern, Nordrhein-Westfalen, und Rheinland-Pfalz haben per Erlass diverse Steuererleichterungen für die Betroffenen beschlossen.

Zerstörte Infrastrukturen

Erhebliche Teile der Infrastruktur in den betroffenen Gebieten sind zerstört oder nicht passierbar. Hierauf reagieren die Deutsche Bahn und die Autobahngesellschaft.

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Die Themen Klimaschutz und nachhaltiges Planen und Bauen nehmen immer mehr Fahrt auf. Nach der Bundesregierung hat nun auch die Europäische Kommission ihre Ziele weiter verschärft. Gleichzeitig führt die Hochwasserkatastrophe in Europa erneut vor Augen, welche Folgen Wetterextreme ohne ausreichenden Schutz haben können. 

Dazu erklärt VBI-Präsident Dipl.-Ing. Jörg Thiele: „Als Ingenieurinnen und Ingenieure können und wollen wir innovative und praktikable Lösungen entwickeln, um dem Klimawandel zu begegnen. Politik und Öffentlichkeit erwarten insbesondere von uns schnelle Antworten auf die zentralen Fragen der Zukunft. Wir sind bereit, diese Antworten zu geben. Dafür brauchen wir sowohl die nötigen Investitionsmittel der öffentlichen Hand als auch gut ausgebildete Fachkräfte.“

Der VBI unterstützt ausdrücklich die Forderung der Bauingenieurin und Expertin für nachhaltiges Bauen und Stadtentwicklung Prof. Dr. Lamia Messari-Becker: „Klimaanpassung muss zur nationalen Aufgabe erhoben werden. Wir sollten nicht gegen die Natur bauen, sondern nur im Einklang mit der Natur. Um unsere Lebensräume zu schützen, müssen wir unsere gebaute Umwelt an den Klimawandel anpassen und die Infrastrukturen ertüchtigen.“

Messari-Becker lehrt an der Universität Siegen, ist Mitglied im Club of Rome und beteiligt sich als VBI-Mitglied an der BDI-Initiative Energieeffiziente Gebäude. 

Filed Under: News Tagged With: Hochwasserkatastrophe, Ingenieure, Klimaanpassung, Klimaschutz

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Anlässlich der aktuellen Wetterextreme plädierte VBI-Mitglied Prof. Dr. Lamia Messari-Becker in einem ZDF-Interview am 15. Juli für eine Neuausrichtung der baulichen Infrastruktur. „Wir müssen jetzt handeln, kritische Infrastrukturen schützen und kommunale Infrastrukturen leistungsfähiger machen. Klimaanpassung ist genauso wichtig, wie Klimaschutz“, erklärte die Bauingenieurin im Gespräch mit Heute-Journal-Moderator Klaus Kleber. Es dürfe keine weitere Versiegelung und Zersiedelung der Landschaft geben, Abstände seien zu überprüfen und auch Rückbau nicht auszuschließen, so Messari-Becker.  

Interview in der ZDF-Mediathek

Filed Under: News Tagged With: Infrastruktur, Klimaschutz, ZDF-Interview

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Der VBI begrüßt in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung die grundsätzliche Stoßrichtung des vorliegenden Vorentwurfs eines Klimasofortprogramms. Allerdings sollten die Maßnahmen nicht nur geeignet sein, die Klimaziele zu erreichen, sie müssen auch zügig und unbürokratisch umsetzbar sein, damit das Programm praktische Wirkung entfalten könne.

Dazu erklärte VBI-Präsident Jörg Thiele: „Es ist gut, dass die Bundesregierung den allgemeinen Klimazielen nun auch konkrete Maßnahmen folgen lassen will. Als Ingenieurinnen und Ingenieure unterstützen wir dabei insbesondere alle Maßnahmen, die Innovationen den Weg in die Märkte erleichtern. Dabei müssen wir aber auch die Finanzierbarkeit der Maßnahmen im Blick behalten. Bauen darf in Deutschland nicht zu einem unbezahlbaren Luxus werden, der Investitionen hemmt.“

Im Gebäudesektor können die ambitionierten Klimaziele nur über einen Spurwechsel bei der energetischen Gebäudesanierung erreicht werden. Die bisherige Sanierungsrate reicht bei weitem nicht aus. Die im Sofortprogramm angekündigte Anhebung der Bundesförderung energieeffiziente Gebäude (BEG) um 4,5 Milliarden Euro begrüßt der VBI daher ausdrücklich. Auch die erweiterte Förderung von Wärmepumpen und grünem Wasserstoff als Energiequelle hält der VBI für wichtig.

Die geplante Abschaffung des KfW-100- und -85-Standards zugunsten eines KfW-55-Standards ist ebenfalls ein richtiger Schritt und entspricht den Forderungen des VBI zur GEG-Novelle. Die Absenkung auf den KfW-40-Standard muss allerdings genau geprüft werden, um eine Kostenexplosion im Bauwesen zu vermeiden.

Die Anhebung des Photovoltaik-Ausbaus ist sinnvoll, eine obligatorische Pflicht zur Dachintegration entsprechender Anlagen bei Neubau und Sanierung wäre hingegen nicht zielführend. Statikprobleme oder ungünstige Dachlagen könnten Kosten explodieren lassen bzw. Erträge minimieren. Dazu kommt der aktuell hohe bürokratische Aufwand zur anschließenden Einspeisung des Stroms. Hier sieht der VBI Ansatzpunkte, mit Sofortmaßnahmen zum Bürokratieabbau die dezentrale Stromeinspeisung ins Netz zu erleichtern.

Filed Under: News Tagged With: Gebäudesektor, Innovationen, Klimaziele, Sanierung

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Im Rahmen des Future Mobility Summit, den der Verlag Der Tagesspiegel am 8. Juni 2021 als digitale Veranstaltung aus Berlin gesendet hat, war der VBI nicht nur Partner und in der virtuellen Ausstellung vertreten: Im Podcast Mobilitätswende durch Ingenieurkunst diskutieren zwei kompetente VBI-Mitglieder darüber, wie Ingenieurinnen und Ingenieure mit Ihrer Expertise zum Gelingen der Mobilitätswende beitragen. Zu hören sind die Nachhaltigkeitsexpertin Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker, Professorin für Gebäudetechnik und Bauphysik an der Universität Siegen, und Dipl.-Ing. Thomas Ferrero, PTV Transport Consult GmbH. Diese spannende Folge in der Tagesspiegel-Reihe “Der Politik Podcast” steht auch nach dem Future Mobility Summit zur Verfügung – Reinhören lohnt sich.

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Mit 255 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der erste digitale Hauptstadt-Kongress des VBI am 20. Mai ein voller Erfolg. „Wir freuen uns über die große Beteiligung am Kongressprogramm. Es war uns wichtig, im Bundestagswahljahr ein Zeichen in der Hauptstadt zu setzen und die zentralen Themen der Planungswirtschaft mit der Politik zu diskutieren“, so VBI-Präsident Jörg Thiele. Das kurze Video zeigt Impressionen der Veranstaltung: Nach der Podiumsdiskussion zum Thema „Schneller Planen und Bauen“, mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Volkmar Vogel, den Bundestagsabgeordneten Dr. Ingrid Nestlé und Detlef Müller sowie DB Netz-Vorstand Jens Bergmann und VBI-Vorstand Dr. Peter Warnecke, stellte Klaus-Dieter Siemon das vom VBI beauftragte Gutachten zur Anhebung der HOAI-Tafelwerte vor. In den untersuchten Leistungsbildern müssen demzufolge die Honorare um bis zu 27 Prozent angehoben werden. VBI-Vorstand Stephan Weber ergänzte mit einem Plädoyer für leistungsorientierte Vergabeverfahren.

Hauptstadt Kongress 2021

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Die Klimarunde BAU hat ein Positionspapier zum klima- und ressourcenschonenden Bauen veröffentlicht. Darin betonen die in dem Bündnis zusammengeschlossenen planungs- und bauwirtschaftlichen Verbände und Organisationen, dass die Klimawende am Bau nur mit ganzheitlichen und technologieoffenen Lösungen gelingen kann. Die Partner des Klimabündnisses setzen sich gemeinsam dafür ein, auch im Bausektor die Weichen in Richtung Klimaneutralität zu stellen.

Da das größte Potenzial für Klimaschutz im Bau- und Immobilienbereich im Bestand liegt, fordert die Klimarunde BAU Maßnahmen für eine signifikante Steigerung der Sanierungsrate. Allerdings wird dies allein nicht ausreichen, um Treibhausgasneutralität zu erreichen. Mit einer möglichst umfassenden Betrachtung der Treibhausgasemissionen über den Lebenszyklus von Bauwerken können sowohl im Bestand als auch beim Neubau Emissionen gezielt eingespart werden. Alle klimaschutzpolitischen Maßnahmen müssen dabei unter Berücksichtigung der ökonomischen und soziokulturellen Aspekte sowie der technischen und baukulturellen Qualität getroffen werden. Denn die Klimawende wird nur gelingen, wenn wir nachhaltig, sozialverträglich und wertbeständig planen und bauen.

Zukünftig müssen Bewertungssysteme deutlich transparenter und einfacher in der Anwendung werden, um attraktiver für Bauherrn und Unternehmen zu sein. Denn der erforderliche Innovationsschub hin zu einem „Ökosystem nachhaltigen Planens und Bauens“ wird nicht mit starrer Regulierung, sondern durch marktwirtschaftliche Impulse zur Entwicklung von Nachfrage und Angebot sowie technologieoffenen Wettbewerb für alle Baustoffe und -verfahren erreicht.

Die Umsetzung der Klimaziele erfordert eine engere Zusammenarbeit aller Beteiligten. Mit der Klimarunde BAU bekennen sich die zentralen Akteure der Wertschöpfungskette „Planen und Bauen“ zu der Notwendigkeit einer sektorübergreifenden Initiative. Gemeinsam wollen die Partner des Bündnisses mit ihren Unternehmen und deren Beschäftigten einen angemessenen Beitrag für den Klima- und Ressourcenschutz leisten.

In der Klimarunde BAU sind die folgenden Kammern und Verbände zusammengeschlossen:

  • BAK Bundesarchitektenkammer
  • BAUINDUSTRIE
  • bbs Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden
  • BIngK Bundesingenieurkammer
  • Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA
  • textil + mode Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie
  • VBI Verband Beratender Ingenieure
  • VDMA
  • ZDB Zentralverband des Deutschen Baugewerbes

Die Positionen der Klimarunde BAU finden Sie unter folgenden Links:

www.klimarunde-bau.de

» Technologieoffenheit gewährleisten

» Lebenszyklus betrachten

» Sanierungsrate erhöhen

Filed Under: News Tagged With: Bau, Immobilienbereich, Klimaschutz, Ressourcenschutz

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Die zweite Ausgabe des neuen VBI-Magazins ist pünktlich am 1. Juni erschienen. Wie in der ersten Ausgabe erwartet Sie ein abwechslungsreicher Mix aus Beiträgen über junge Ingenieurinnen, Unternehmer und erfolgreiche Planer sowie informativen Tipps und Informationen für den Büroalltag.

Die im Zuge der Coronapandemie deutlich beschleunigte Einführung von Homeoffice-Lösungen hat der Diskussion darüber, wie wir in Zukunft zusammenarbeiten werden, neue Impulse gegeben. Wie sich das in der Planerbranche widerspiegelt, lesen Sie in der Titelgeschichte zum Thema “New Work”. BDI-Präsident Dieter Russwurm erläutert im Interview, wie die deutsche Industrie nach Corona wieder auf Touren gebracht werden kann – kurzum: Reinschauen lohnt sich.

Filed Under: News Tagged With: Ingenieurinnen, New Work, Planer, VBI-Magazin

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Informieren Sie sich jetzt über den digitalen VBI Hauptstadt Kongress am 20. Mai 2021! Ein vielseitiges und spannendes Programm wartet auf Sie. Machen Sie mit und betreten Sie unsere interaktive Ausstellung! Hier finden Sie Informationen über den VBI und das Programm des Hauptstadt Kongresses.

ANMELDUNG ZUM VBI HAUPTSTADT KONGRESS HIER.

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