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Junge Führungskräfte aufgepasst: Am 12. und 13. September 2024 findet der zweite VBI-Powerworkshop in den Design Offices am Zoologischen Garten in Berlin statt. Nach dem großen Erfolg der Veranstaltung im letzten Jahr sind erneut High Potentials, Projektleiter und junge Führungskräfte aus ganz Deutschland zum Thinktank der Planungsbranche eingeladen.

Der Powerworkshop bietet eine besondere Plattform zum Austausch über aktuelle Projekte in der Planungsbranche, zur fachlichen Weiterbildung und zum Netzwerken. Im Fokus des diesjährigen Programms stehen die Themen Erfolgreich Führen und Zusammenarbeit mit Bauindustrie und Verwaltung.

Besondere Highlights sind die Keynote von Dr. Christian Grobe, Gründer des Berliner Fintechs Billie und die Besichtigung des „FUHUB“, dem ersten Holzhybridbau im Laborbereich in Deutschland. Außerdem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in kleinen Gruppen zu zukünftigen Geschäftsfeldern der Planungsbranche auszutauschen und die Ergebnisse danach zu präsentieren und mit allen zu diskutieren.

Weitere Programmhighlights:

  • EFCA-Gewinnerprojekt: “Einsatz von parametrischem Entwerfen und KI zur Gestaltung nachhaltiger Tragwerke” mit Diego Apellániz von kevee
  • Impuls: “Wie sieht die Planungswirtschaft 4.0 aus?”
  • “Planung auf der Riedbahn – 11 Monate, 100 Bearbeiter, 90.000 Dateien und 1 Ziel” mit Maximilian Bade von Obermeyer

Begrenzte Plätze: Schnell sein und Ticket sichern

Um einen guten Austausch zu ermöglichen, ist der Teilnehmerkreis auf 45 Personen begrenzt. Vergangenes Jahr waren die Plätze rasch ausgebucht – schnell sein lohnt sich also! Wir erheben eine symbolische Teilnehmergebühr von 99 Euro. Im nahegelegenen Hotel „Berlin, Berlin“, Lützowplatz 17, 10785 Berlin ist ein Zimmerkontingent bis zum 16.08.2024 auf Selbstzahlerbasis reserviert. Unter dem folgenden Link kann ein Zimmer gebucht werden: VBI

Ticket sichern

Das war der 1. VBI-Power­workshop

VBI-Powerworkshop 2023

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Die CSRD zielt darauf ab, Unternehmensführung in der Europäischen Union nachhaltiger und transparenter zu gestalten. Die CSRD erweitert die bisherigen Anforderungen der Non-Financial Reporting Directive (NFRD) um die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die CSRD verlangt von den Unternehmen, detailliertere Informationen zu einer breiteren Palette von Nachhaltigkeitsthemen offenzulegen. Dazu gehören Umweltaspekte, soziale und arbeitnehmerbezogene Angelegenheiten, die Achtung der Menschenrechte sowie die Bekämpfung von Korruption und Bestechung.

Unter die Berichtspflicht der CSRD fallen nur Unternehmen die zwei der folgenden drei Anforderungen erfüllen: min. 250 Mitarbeiter, min. 50 Millionen Euro Umsatz p.A., min 25 Millionen Euro Bilanzsumme.

Der Regierungsentwurf sieht die verpflichtende Einführung des Nachhaltigkeitsberichtes erst ab dem Geschäftsjahr 2026 vor. Der VBI begrüßt dies sehr, da hierdurch die Implementierung des Nachhaltigkeitsberichts auf einen längeren Zeitraum streckt und damit Unternehmen entlastet, da die Erfassung der erforderlichen Information zum Nachhaltigkeitsbericht mit großem Aufwand verbunden ist.

Ebenfalls ist positiv, dass die Berichtspflicht nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), durch den Nachhaltigkeitsbericht ersetzt werden kann. Offenbar führt die gegenwärtige Regelung jedoch dazu, dass Unternehmen, die erst seit dem 1.1.2024 unter das LkSG fallen im Jahr 2025 einen LkSG-Bericht für 2024 erstellen müssen, da die Ersetzungsbefugnis erst im Jahr 2026 greift. Hier wäre es sinnvoll, die Fristen anzugleichen.

Filed Under: News Tagged With: Bund, CSRD, EU, Nachhaltigkeit, Unternehmensführung

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Am 10. Juli 2024 lud die Autobahn GmbH des Bundes zum Dialogforum „BIM – Autobahn GmbH und Bauwirtschaft“ ein. Ziel der Veranstaltung war es, den aktuellen Stand der Umsetzung von Building Information Modeling (BIM) in der Bauwirtschaft zu diskutieren. Um fundierte Einblicke in die Fortschritte und Herausforderungen der VBI-Unternehmen zu erhalten, führte der VBI im Vorfeld eine Umfrage durch.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen ein ermutigendes Bild:

  • Implementierungsstatus: 70 % der teilnehmenden Unternehmen haben BIM bereits vollständig implementiert oder befinden sich in der Implementierungsphase.
  • Vorteile von BIM: Die häufigsten genannten Vorteile durch die Nutzung von BIM sind eine verbesserte Zusammenarbeit und Kommunikation, geringere Fehlerquoten sowie eine höhere Planungsgenauigkeit.
  • Herausforderungen: Zu den größten Herausforderungen zählen Schnittstellenprobleme mit anderen Projektbeteiligten, die nicht mit BIM arbeiten, Kompatibilitätsprobleme mit anderen Systemen sowie die hohen Implementierungskosten.

Wissensstand im Team

Über 50 % der Teilnehmenden schätzen den Wissensstand in ihren Teams als sehr gut oder gut ein. Dennoch besteht hier noch Luft nach oben, um eine flächendeckend hohe Kompetenz im Umgang mit BIM zu erreichen.

Erwartungen für die nächsten 5 Jahre

Die Umfrage brachte auch Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung von BIM zum Vorschein:

  • Verständnis des Auftraggebers: Es wird erwartet, dass Auftraggeber zunehmend verstehen, dass BIM die Planungskosten erhöhen kann, der Mehrwert jedoch im verbesserten Output liegt.
  • Fortschritte in der Software-Entwicklung: Eine kontinuierliche Weiterentwicklung der BIM-Software wird als wesentlich erachtet.
  • Automatische Bestandsmodellierung durch KI: Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur automatischen Bestandsmodellierung wird als bedeutender Fortschritt gesehen.
  • Partnerschaftlichere Zusammenarbeit: Eine engere Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten wird als entscheidend für den Erfolg von BIM-Projekten angesehen.
  • Standardisierung und klare Vorgaben: Weitere Standardisierungen, klare Honorierungsvorgaben und Zielvorstellungen der Auftraggeber werden erwartet.

Das Fazit der Umfrage zeigt ein geteiltes Meinungsbild: Die Antworten reichten von „BIM ist die Zukunft“ bis hin zu Bedenken, dass das Wissen auf Seiten der Auftraggeber und Behörden derzeit noch nicht ausreichend ist. Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.

Filed Under: News Tagged With: Autobahn, Bauwirtschaft, BIM, Building Information Modeling, Umfrage

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Die Energiewende erfordert einen zügigen Ausbau der Stromtrassen – die Projekte werden jetzt mit wachsender Geschwindigkeit umgesetzt. Das bringt die Planungs- und Baubranche an ihre Kapazitätsgrenzen, zumal der Investitionshochlauf in anderen Infrastrukturbereichen parallel zu bewältigen ist. Grund genug für den VBI, zum Energie-Forum Trassenausbau in die Saarländische Landesvertretung in Berlin einzuladen.

Austausch und Zusammenarbeit im Fokus

Am 26. Juni diskutierten rund 60 Expertinnen und Experten in Berlin mit Vertretern der Bauindustrie und Netzbetreibern über die gemeinsame Bewältigung dieser wichtigen Aufgabe.

Nach einem Impulsvortrag von Bastian Holst von der Bundesnetzagentur ging es mit Vertretern von Planungs- und Bauunternehmen sowie Netzbetreibern auf dem Podium in medias res. Die Panel-Teilnehmer waren Fred Wendt von ILF Consulting Engineers, Thorsten Dietz von TenneT, Lorenz Müller von 50Hertz Transmission GmbH und Karl Jelinski von Leonhard Weiss GmbH & Co. KG. Der offene Austausch über Probleme und Lösungsansätze inspirierte das Fachpublikum zum lebhaften Mitdiskutieren. Moderiert von VBI-Referent Dr. Clemens Kremer zeigte die Diskussion, wie wertvoll der direkte Austausch aller Beteiligten für einen reibungslosen und zügigen Trassenausbau für die Branche ist. Es bestand weitgehend Einigkeit darüber, dass nur mit partnerschaftlicher Zusammenarbeit und Kommunikation auf Augenhöhe aller Beteiligten die ambitionierten Ziele von 210 Großprojekten und 16.800 Leitungskilometern bis 2045 erreicht werden können.

Fachkräftemangel bleibt große Herausforderung

Dabei liegt das zentrale Problem in der Gleichzeitigkeit der Infrastrukturvorhaben auf allen Ebenen, bei parallel anhaltendem Fachkräftemangel, der Genehmigungsbehörden, Betreiber sowie Planungs- und Bauunternehmen gleichermaßen betrifft. Die Begrenztheit der Kapazitäten fordert ein Höchstmaß an Effizienz, um die Projektzeitpläne einhalten zu können.

Effizienz ist dabei nicht nur in der technischen Projektdurchführung zu steigern, sondern erfordert auch eine Optimierung der Kooperation unter den Stakeholdern. Ob dabei die Umsetzung von IPA-Modellen der Königsweg ist, blieb in der Diskussion umstritten. Auch hierbei komme es letztlich auf die Form der Umsetzung an, entscheidend sei in jedem Fall aber die partnerschaftliche, konfliktminimierende Zusammenarbeit der beteiligten Parteien. Nur im koordinierten Vorgehen seien die komplexen Projekte zu bewältigen. Darin waren sich alle Beteiligten einig. Schließlich werde mit den Projekten bezüglich der Größenordnung, aber besonders bei den Erdkabeltrassen, vielfach technisches Neuland betreten. In hohem Maße sind hierbei Innovationen gefordert, die oftmals parallel zu den Projekten entstehen.

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Vom 8. bis 16. Juni 2024 öffnete die IdeenExpo 2024 ihre Tore auf dem Messegelände in Hannover. Unter dem Motto „Mach doch einfach!“ zog Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften zahlreiche junge Besucherinnen und Besuchern an. Der VBI war mit einem gemeinsamen Messestand mit der Ingenieurkammer Niedersachsen, den VBI-Landesverbänden Niedersachsen und Bremen sowie den VBI-Mitgliedsunternehmen Assmann Beraten + Planen GmbH, Planungsgruppe VA GmbH und IFB GmbH, vertreten.

Über 300.000 Schülerinnen und Schüler besuchen die IdeenExpo 2024

Insgesamt besuchten mehr als 300.000 Schülerinnen und Schüler die Messe, was die Bedeutung und das Interesse an technischen Berufen und innovativen Ideen unterstreicht. Die IdeenExpo erwies sich erneut als wichtiger Treffpunkt für junge Menschen, die sich für Naturwissenschaften und Technik begeistern.

Der VBI-Messestand war ein Anziehungspunkt für viele Jugendliche. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler hautnah erleben, was die Arbeit von Ingenieurinnen und Planern ausmacht. Interaktive Exponate und anschauliche Modelle ermöglichten einen tiefen Einblick in die vielseitigen Tätigkeitsfelder der Branche.

Quizshow mit Ausdenkerin Vivien Wagner

Ein besonderes Highlight war die Quizshow auf der BühneSieben. Hier konnten die Kinder und Jugendlichen ihr Wissen zur Planungs- und Baubranche unter Beweis stellen. Die Quizshow war nicht nur lehrreich, sondern auch äußerst unterhaltsam und zog viele Zuschauerinnen und Zuschauern an. Vivien Wagner von Assmann Beraten + Planen war auf der Bühne als Ausdenkerin dabei und beantwortete Fragen zur Arbeit im Planungsbüro. Ihr Engagement und ihre Expertise machten die Quizshow zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Teilnehmer und das Publikum.

In zahlreichen Gesprächen mit jungen Menschen informierten wir über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in der Planungsbranche und die Bedeutung von MINT-Berufen. Der VBI setzt sich schon seit langem dafür ein, diese Berufe ins Bewusstsein der Jugend zu rücken, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Innovation hautnah erleben: Der VBI auf der IdeenExpo 2024

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Gemeinsam mit führenden Verbänden der Bau- und Planungswirtschaft warnt der VBI in einer Presseinformation am 20. Juni vor den Folgen einer weiteren Verschleppung von Investitionen in Bau und Modernisierung der Infrastruktur. Die Verbände kritisieren, dass das Versprechen von Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing auf dem ersten Brückengipfel, spätestens ab 2026 jährlich 400 Brückenprojekte bei der Autobahn durchzuführen, kaum eingelöst werden kann. In den vergangenen Wochen seien zunehmend Ausschreibungen wegen Geldmangels aufgehoben worden und das Bauprogramm der Autobahn GmbH werde insgesamt gestreckt.

Zudem wurde bekannt, dass der Etat der Autobahn GmbH um 20 Prozent von 6,2 Mrd. Euro auf 4,9 Mrd. Euro gekürzt werden soll. Diese fahrlässige Investitionspolitik werde dazu führen, dass weitere Brücken gesperrt werden und das Straßennetz weiter verfällt. Die Verbände warnen deshalb eindringlich davor, die Mittel für den Autobahnbau zu kürzen. Um das Brückenmodernisierungsprogramm überhaupt ans Laufen zu bekommen und die Modernisierung der Bundesfernstraßen zu sichern, müssten im Gegenteil dringend zusätzliche Investitionsmittel in Höhe von einer Milliarde pro Jahr bereitgestellt werden.

Werde das Brückenbauprogramm nicht – wie von der Bundesregierung angekündigt – umgesetzt, prophezeien die Verbände weitere Brückenausfälle, die den Verkehr über Jahre lahmlegen würden. Die Umleitungsverkehre um baufällige bzw. gesperrte Autobahnbrücken sorgen für Verkehrschaos in den Gemeinden entlang der Ausweichrouten, belasten Anwohner und Unternehmen in den Regionen, zudem beanspruchen sie über Gebühr die Verkehrswege in den Kommunen. Die Planungs- und Bauwirtschaft verweist auch auf die wirtschaftliche Notwendigkeit: „Die Unternehmen haben ihre Kapazitäten aufgestockt, weil sie sich darauf verlassen haben, dass die von der Bundesregierung angekündigten Aufträge auch kommen.“

Der Notruf der Verbände wurde über die Deutsche Pressagentur verbreitet und fand Aufnahme unter anderem in der ARD Tagesschau vom 20. Juni: Video

Gemeinsame Pressemeldung

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1. Worum geht es?

Mobile Work, also die Möglichkeit von Arbeitnehmern, ihre Arbeit von einem anderen Ort als dem Unternehmensstandort aus zu erledigen, hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Durch die COVID-19-Pandemie wurde diese Arbeitsform zusätzlich befördert und ist nun für viele Unternehmen und Arbeitnehmer eine Normalität geworden.

Die Vorteile von Mobile Work sind vielfältig:

  • Für Arbeitnehmer: Weniger Pendeln, flexible Arbeitszeiteinteilung, bessere Work-Life-Balance, höhere Zufriedenheit
  • Für Arbeitgeber: Geringere Bürokosten, größerer Talentpool, mehr Produktivität

Es gibt allerdings auch Herausforderungen, die mit Mobile Work verbunden sind:

  • Gefahr der ständigen Erreichbarkeit und dadurch Gefahr von Burnout
  • Gefahr für sensibler Daten des Arbeitgebers und Privatsphäre des Arbeitnehmers
  • Schwierigkeiten bei der Führung, Kontrolle und Zusammenarbeit

Die Europäische Kommission hat daher angekündigt, die Regelungen zu Mobile Work anpassen zu wollen. Ziel ist es, die Vorteile dieser Arbeitsform zu erhalten und gleichzeitig die sich ständig verändernden Herausforderungen zu bewältigen.

2. Was soll geschehen?

Die Kommission hat ein Konsultationsverfahren gestartet, um die Positionen der (Sozial)Partner zu Mobile Work einzuholen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Konsultation wird die Kommission dann einen Vorschlag für EU-weite Regelungen zu Mobile Work vorlegen. In dieser Konsultationsphase bringen wir aktiv die spezifischen Bedürfnisse und Forderungen unserer Branche ein.

3. Warum ist das relevant für die Branche der Beratenden Ingenieure?

Mobile Work bietet der Branche der Beratenden Ingenieure zahlreiche Vorteile: flexible Projektbearbeitung, Gewinnung und Bindung von Fachkräften, Kosteneinsparungen, Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit. Um diese Vorteile zu nutzen und gleichzeitig die Herausforderungen der Branche zu bewältigen, ist eine kluge Regulierung von Mobile Work notwendig. Diese Regulierung muss die projektbezogene Zusammenarbeit, den Schutz sensibler Daten und die Verfügbarkeit branchenspezifischer Software berücksichtigen. Nur so können Beratende Ingenieurbüros die Potenziale von Mobile Work voll ausschöpfen und gleichzeitig die Qualität ihrer Arbeit und die Sicherheit ihrer Mitarbeiter gewährleisten.

Die Nutzung dieser Vorteile wird jedoch auch in Deutschland durch einen Flickenteppich an Regelungen aus verschiedenen Gesetzen und Paragraphen erschwert, der zu Rechtsunsicherheit sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer führen kann. Dabei bestehen für Planungsunternehmen insbesondere in Bezug auf folgende gesetzliche Regelungen viele Fragen und Unsicherheiten:

Arbeitszeitgesetz (ArbZG): Unklare Auslegung von Arbeitszeit (§§ 3, 6, 11 ArbZG) und Ruhezeiten (§ 5 ArbZG) im Kontext mobiler Arbeit, z. B. bei der Frage der Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit.

Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG): Fehlende Konkretisierung des Arbeitsschutzes (§ 5 ArbSchG) bei mobiler Arbeit, z. B. hinsichtlich der Vorgaben zur ergonomischen Ausstattung des häuslichen Arbeitsplatzes.

Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO): Unsicherheiten bei der Anwendung datenschutzrechtlicher Vorgaben (§§ 6, 32 DS-GVO) auf mobile Datenverarbeitung, z. B. beim Schutz sensibler Daten vor unbefugtem Zugriff.

Dies sind nur einige der Beispiele, warum eine klare und einheitliche Regulierung der Regeln zum Mobile Work und zur Telearbeit notwendig ist. Da Mobile Work mittlerweile europaweit und über Grenzen hinaus angewendet wird, ist eine harmonisierte europäische Regelung notwendig, welchen den deutschen wie auch europäischen Flickenteppich beendet und für Rechtssicherheit aller Beteiligten sorgt.

4. Was ist unsere Position?

Wir beobachten daher mit Interesse die Initiative der Kommission, die Regelungen zu Mobile Work anzupassen. Wir sind jedoch der Meinung, dass dabei die folgenden Punkte bei der Diskussion einbezogen werden müssen:

  • Freiwilligkeit: Mobile Work sollte sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer freiwillig bleiben.
  • Keine Regulierung der Arbeitsaufgaben: Es sollte keine EU-weiten Vorgaben geben, welche Aufgaben für Mobile Work geeignet sind.
  • Proportionale Kostenübernahme: Die durch Mobile Work entstehenden Kosten sollten nicht allein vom Arbeitgeber getragen werden. Stattdessen sollten sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber fair an diesen Kosten beteiligen. Konkret sollte eine erweiterte steuerliche Abschreibungsmöglichkeit ermöglicht werden.
  • Datenschutz: Neben dem Schutz der Privatsphäre der Arbeitnehmer ist bei Mobile Work auch der Schutz der Unternehmensdaten zu gewährleisten. Dazu gehören unter anderem sensible Kundendaten, Geschäftsgeheimnisse und interne Dokumente. Um beide Interessen zu wahren, bedarf es klarer Regelungen und technischer Maßnahmen zur Datensicherheit. Zudem sollte eine eindeutige Haftungsregel eingeführt werden, um die Verantwortlichkeiten im Falle von Datenverlusten oder -missbrauch zu klären.
  • Keine zusätzlichen Regulierungen und Verwaltungsaufgaben: Mobile Work sollte so einfach wie möglich gehalten werden, um den Verwaltungsaufwand für Unternehmen, insbesondere für KMU, so gering wie möglich zu halten.

Abschließende Forderungen

  • Mobile Work in der Ingenieurberatung: Spezifische Herausforderungen und Chancen erfordern eine differenzierte Betrachtung und Umsetzung. Die Implementierung von Mobile Work in der Ingenieurberatung muss die projektbezogene Zusammenarbeit, den Schutz sensibler Daten und die Verfügbarkeit branchenspezifischer Software berücksichtigen.
  • Keine Einschränkung der unternehmerischen Freiheit: Die Regelungen zu Mobile Work dürfen die unternehmerische Freiheit der Arbeitgeber nicht einschränken.

Mobile Arbeit ist bereits jetzt in vielen Situationen ein nützliches Werkzeug für einige Ingenieurunternehmen und kann mit den richtigen Rahmenbedingungen in Zukunft weitere Vorteile bringen. So kann sie noch mehr zu einer Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden.

Pressemitteilung der Europäischen Kommission

Filed Under: News Tagged With: EU, Mobile-Work, Positionspapier

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Der Bundesverband der Deutschen Industrie BDI hat einen zusätzlichen staatlichen Investitionsbedarf über die nächsten zehn Jahre in Höhe von rund 400 Milliarden Euro ermittelt. Die Summe bezieht sich vor allem auf nachzuholende bzw. zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur, Investitionsprogramme für eine grüne Transformation und den öffentlichen Anteil am Aufbau wirtschaftlicher Resilienz. Hinzu werden Förderbedarfe, wie Anreize für privatwirtschaftliche Investitionen in diesen Feldern, festgestellt.

Die größte Investitionslücke – mit einem Volumen von 315 Milliarden Euro – besteht dabei im Bereich der Infrastruktur, wovon allein auf die Verkehrsinfrastruktur zusätzliche 158 Milliarden Euro entfallen. Im Bereich Gebäude und Wohnen besteht ebenfalls ein nicht unerheblicher Bedarf in Höhe von rund 56 Milliarden Euro. Die Untersuchungsergebnisse des BDI sind ein klares Signal an die Politik; BDI-Präsident Siegfried Russwurm sagt dazu: „Unsere Zahlen liefern die Faktenbasis zum Investitionsbedarf und für eine jetzt notwendige sachorientierte Debatte über dessen Finanzierung. Die Aufgabe ist so groß, dass sie über Legislaturperioden hinaus gedacht und gelöst werden muss.“

Zuvor hatten bereits das Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in Ihrer ähnlich ausgerichteten Studie einen Investitionsbedarf von knapp 600 Mrd. Euro ebenfalls über eine Dekade errechnet. Die beiden Wirtschaftsinstitute halten Investitionen von 304 Mrd. Euro in die kommunale und überregionale Infrastruktur für notwendig und beziffern den staatlichen Anteil zur Dekarbonisierung auf 200 Mrd. Euro. Neben dieser Studie darf die BDI-Rechnung als konservativ bezeichnet werden. Die zugrunde gelegten Investitionsbereiche beider Untersuchungen decken sich weitgehend.

Der BDI fordert die Politik zum Handeln auf. Mit Blick auf die stagnierende Auftragslage ist die angeschlagene Bauwirtschaft mehr denn je auf öffentliche Investitionen angewiesen; zumal der konsequente Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ein entscheidender Faktor für einen Wirtschaftsaufschwung in Deutschland darstellt und die Grundlage für weitere private und vor allem ausländische Investitionen bildet. Parteipolitische Interessen müssen aus Sicht des BDI zurückgestellt werden, um den ökologisch-nachhaltigen Transformationsprozess zu beschleunigen und eine ökonomische Resilienz der Bundesrepublik zu erreichen.

Der Investitionsbedarf allein für die Infrastruktur liegt bei über 300 Milliarden Euro.
BDI-Positionspapier: Standort D mit Investitionen stärken

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Vom 8. bis 16. Juni 2024 öffnet die IdeenExpo 2024 ihre Tore auf dem Messegelände in Hannover und der Verband Beratender Ingenieure ist dabei: den Messestand teilt der VBI mit der Ingenieurkammer Niedersachsen, den VBI-Landesverbänden Niedersachsen und Bremen sowie den VBI-Mitgliedsunternehmen Assmann Beraten + Planen GmbH, Planungsgruppe VA GmbH und IFB GmbH.

Der VBI-Stand ist dabei eine der Attraktionen, die insbesondere junge Besucher anlocken. Mit modernster Technologie wie Virtual-Reality- und 3D-Brillen ermöglicht der VBI den Jugendlichen, Bauwerksmodelle auf eine völlig neue Art und Weise zu erfahren. Statt trockener Theorie bietet der Stand eine haptische, interaktive und immersive Erfahrung, bei der die Besucher buchstäblich in die Welt der Ingenieure eintauchen können.

Schülerinnen und Schüler können mit den Holzbausätzen sogenannte Leonardo-Brücken bauen und dabei spielerisch ihr Ingenieurtalent erproben. Die Konstruktion arbeitet vollständig ohne Verbindungselemente. Die Hölzer sind durch Druck und Gegendruck miteinander verbunden und stützen einander ab. Dafür werden keine zusätzlichen Hilfsmittel, sondern nur etwas Geduld und Geschicklichkeit gebraucht.

Außerdem ermöglicht den jungen Besuchern ein auf dem Stand nachgestellter moderner Arbeitsplatz für einen Systemplaner in der technischen Gebäudeausrüstung, 3D-Zeichnungen für die TGA mittels CAD-Software zu erstellen. Die Zeichnungen können anschließend mithilfe einer Virtual Reality-Brille visualisiert und so virtuell erschlossen werden. Als Erinnerung können die Zeichnungen als Papierdruck mit nach Hause genommen werden.

Neben virtuellen Erlebnissen gibt es auch manuelle Erfahrungen: An einem Styrocutter kann ausprobiert werden, wie man mit dem Kreisschneider unterschiedliche Körper aus Styropor ausschneidet. Eine Erfahrung, die ein haptisches Gefühl und das Vorstellungsvermögen von Bauteilen vermittelt.

Durch die Verwendung von VR- und 3D-Technologien erkunden die Jugendlichen komplexe Bauwerke, die in der Realität oft schwer zugänglich oder sogar unsichtbar sind. Diese innovative Herangehensweise vermittelt nicht nur technisches Wissen, sondern weckt auch die Neugier und Begeisterung für die vielfältigen Möglichkeiten, die die Welt der Ingenieurwissenschaften bietet.

Der VBI setzt nicht nur auf modernste Technik, sondern auch auf das persönliche Engagement seiner Mitglieder vor Ort. Ingenieure und Ingenieurinnen stehen den Jugendlichen Rede und Antwort, erzählen von ihren eigenen Erfahrungen und zeigen, wie spannend und vielseitig eine Karriere in den MINT-Bereichen sein kann. Diese direkte Interaktion zwischen Experten und Schülern schafft eine inspirierende Lernumgebung, die weit über das hinausgeht, was in einem Klassenzimmer möglich wäre.

Die IdeenExpo 2024 verspricht somit nicht nur informative Einblicke in die Welt der Wissenschaft und Technik, sondern auch eine erlebnisreiche Reise, bei der junge Menschen ihre eigenen Potenziale entdecken können. Der VBI leistet dabei einen wertvollen Beitrag, indem er durch innovative Präsentationen und persönliche Gespräche die Begeisterung für die MINT-Fächer fördert und junge Talente dazu inspiriert, den Weg in die faszinierende Welt der Bauingenieurwissenschaften einzuschlagen.

Jetzt gleich im Kalender vormerken: 8.-16.06.2024 in Hannover, IdeenHalle 9, Produktionsarena, Stand PA-15.

Über die Messe:
Die Veranstaltung hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2007 als eine der wichtigsten Plattformen etabliert, um junge Menschen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern und gleichzeitig Fachkräfte für die MINT-Bereiche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu gewinnen. Die IdeenExpo GmbH, die die Messe alle zwei Jahre ausrichtet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Mitmach- und Erlebnisveranstaltung zu schaffen, die nicht nur informativ, sondern auch inspirierend ist. Die Messe bietet die Möglichkeit, in die faszinierende Welt der Wissenschaft und Technologie einzutauchen, innovative Ideen zu erkunden und den Spaß an den MINT-Fächern zu entdecken.

Filed Under: News Tagged With: IdeenExpo, Ingenieure, MINT, Nachwuchs

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Vom 23. bis 27. Mai 2024 engagierte sich der Verband Beratender Ingenieure (VBI) bei der 102. Baufachschaftenkonferenz (BauFaK) auf dem Campus der Technischen Universität Berlin. Rund 150 Vertreterinnen und Vertreter der Baufachschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen zusammen, um mit dem VBI über hochschulpolitische sowie allgemeinpolitische Herausforderungen zu diskutieren. Ziel war es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die die Bildungs- und Studienbedingungen im Bauingenieurwesen verbessern. Prof. Dr. Steffen Warmbold, stv. VBI-Hauptgeschäftsführer und Leiter Grundsatzthemen betonte: „Dieses Treffen ist eine ideale Gelegenheit, um direkt mit dem Nachwuchs ins Gespräch zu kommen und deren Bedürfnisse und Ideen in unsere Arbeit zu integrieren.“

VBI’s Beitrag zur BauFaK

Am Eröffnungstag hielt Prof. Dr. Steffen Warmbold einen Impulsvortag zu den Herausforderungen der Planungs- und Baubranche und beteiligte sich im Weiteren mit Maximilian Dietz aus der VBI-Bundesgeschäftsstelle aktiv an ausgewählten Arbeitskreisen, um die Anliegen und Bedürfnisse der Studierenden zu unterstützen. Zu den behandelten Themen gehörten unter anderem Wege zur Verbesserung und Anpassung der BaföG-Regelungen, die Optimierung der Berufungsverfahren an Hochschulen, die Verbesserung der Kooperation zwischen Fachschaften und Kammern sowie die Förderung nachhaltiger Praktiken und Initiativen im Bauwesen.

Podiumsdiskussion und Workshops

Ein Höhepunkt der Konferenz war die Podiumsdiskussion am Freitag zum Thema „Rolle der Planungs- und Baubranche auf dem Weg zur Klimaneutralität“. Nach dem Eröffnungsstatement von Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer, hat jeder Panelteilnehmer seine branchenspezifische Perspektive in einem kurzen Statement geschildert, um dann den zahlreichen Fragen aus der Studierendenschaft Rede und Antwort zu stehen. Zu den Panelisten der Podiumsdiskussion gehörten im Weiteren:

  • Dr. Christian Schlosser: Leiter des Referats „Digitalisierung des Bauwesens – Building Information Modeling“ im Bundesministerium für Digitales und Verkehr
  • Daniel Jonas: Geschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V.
  • Angela Tohtz: Geschäftsbereichsleitung Hochbau, Normung und Nachhaltigkeit beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V.
  • Christian Engelke: Geschäftsführer Wirtschaft vom Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e. V.
  • Sebastian von Oppen: Referatsleiter Architektur und Bautechnik bei der Bundesarchitektenkammer

Die Diskussion bot eine wertvolle Gelegenheit für einen interdisziplinären Austausch und diente als inhaltlicher Auftakt der Konferenz. Die erarbeiteten Standpunkte und Vorschläge wurden anschließend in den Arbeitskreisen weiter vertieft.

Ergebnisse und Ausblick

Durch unsere aktive Teilnahme und Unterstützung konnten wir einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bildungs- und Studienbedingungen im Bauingenieurwesen leisten. Die erarbeiteten Ergebnisse und Vorschläge werden in den kommenden Monaten umgesetzt, um die Bedingungen für Studierende und Fachschaften weiter zu verbessern.

Der VBI bleibt ein engagierter Partner für Studierende und Fachschaften und wird sich weiterhin für die Förderung des Nachwuchses und die Verbesserung der Studienbedingungen im Bauingenieurwesen einsetzen. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auf der offiziellen Website: 102. BauFaK Berlin. Die nächste 103. BauFaK wird vom 30.10.2024 bis zum 03.11.2024 in Wismar stattfinden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Maximilian Dietz aus der VBI-Bundesgeschäftsstelle unter dietz@vbi.de.

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Budapester Straße 31
D-10787 Berlin

Telefon +49 30 260 62-0 Telefax +49 30 260 62-100 E-Mail info@vbi.de

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