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Am 15. Mai 2025 feiern der luxemburgische Berufsstand der Architektinnen und Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieure – vertreten durch den Ordre des Architectes et des Ingénieurs-Conseils (OAI) – und der Conseil des Architectes d’Europe (CAE) ihr 35-jähriges Bestehen. Zu diesem besonderen Anlass laden beide Organisationen zu einer feierlichen Abendveranstaltung in das European Convention Center Luxembourg ein.

Ab 19:00 Uhr erwartet die Gäste ein Programm mit Reden von hochkarätigen Persönlichkeiten wie Luc Frieden, Premierminister von Luxemburg, sowie Einblicken in die Geschichte des CAE von Präsidentin Ruth Schagemann und anderen bedeutenden Festrednern. Neben den feierlichen Reden wird auch die Buchvorstellung „Architecture deLUX“ präsentiert, ein Blick auf zeitgenössische Architektur, Ingenieurkunst und Stadtentwicklung in Luxemburg aus einem europäischen Blickwinkel.

Der VBI setzt sich auch auf europäischer Ebene für die Interessen der Planungsbranche ein und trägt maßgeblich dazu bei, die Stimme der Planungsbranche in politischen und fachlichen Diskussionen zu stärken. Dies ist eine wertvolle Gelegenheit für den Austausch und die Zusammenarbeit auf höchster Ebene.

Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Reden, Präsentationen und musikalischer Begleitung:

  • Grußwort von Luc Frieden, Premierminister von Luxemburg
  • Rückblick in Bildern und Interviews auf 35 Jahre OAI, präsentiert von OAI-Direktor Pierre Hurt
  • Buchvorstellung „Architecture deLUX“ – ein neuer Bild- und Essayband über zeitgenössische Architektur, Ingenieurkunst und Stadtentwicklung in Luxemburg mit europäischem Blickwinkel, vorgestellt von Journalist Björn Rosen
  • Festreden von Yuriko Backes, Ministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten, sowie von Michelle Friederici (Präsidentin OAI) und Patrick Nosbusch (Vizepräsident OAI)
  • Einblicke in die Geschichte des CAE von Präsidentin Ruth Schagemann
  • Moderiert wird der Abend von Journalist Olivier Catani, begleitet vom Duo Kiasma
  • Zum Abschluss sind alle Gäste zum festlichen Cocktail dînatoire ab 20:15 Uhr eingeladen.

Hier gibt es mehr Informationen und hier geht es zur Anmeldung.

Filed Under: News

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Angesichts geopolitischer Spannungen, sinkender Wettbewerbsfähigkeit und des technologischen Aufholbedarfs der EU – insbesondere im Bereich grüner Zukunftstechnologien – hat die Europäische Kommission am 26. Februar 2025 den Clean Industrial Deal (CID) vorgestellt. Sein Ziel ist es, Dekarbonisierung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit miteinander zu verbinden.

Der CID setzt inhaltliche Schwerpunkte auf sechs zentrale Themen:

  • bezahlbare Energie
  • grüne Leitmärkte
  • Investitionen
  • Kreislaufwirtschaft
  • globale Märkte und Partnerschaften
  • qualifizierte Arbeitskräfte für eine gerechte Transformation
Clean Industrial Deal (PDF)

Filed Under: News

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Mit der gemeinsamen Erklärung der deutschen Wirtschaft zu den Koalitionsverhandlungen fordern einhundert Verbände entschlossene Maßnahmen für mehr Wachstum und Beschäftigung. Der VBI ist dabei!

Deutschland steckt weiter in der Rezession, während die Weltwirtschaft wächst. Deutsche Unternehmen verlieren im internationalen Wettbewerb an Boden, die wirtschaftliche Stärke schwindet – mit direkten Folgen für Wohlstand, sozialen Zusammenhalt und Sicherheit. In den vergangenen Wochen hat sich die wirtschaftliche Lage dramatisch zugespitzt. Handelskonflikte eskalieren, die Inflation steigt, das Wachstum schwächt sich weiter ab, und die Arbeitslosigkeit hat die Drei-Millionen-Marke erreicht. Doch die bisherigen Zwischenergebnisse der Koalitionsverhandlungen tragen diesen Herausforderungen nicht ausreichend Rechnung. Was bislang vorliegt, ignoriert in vielen Bereichen die wachsenden wirtschaftlichen Probleme.

Jetzt ist entschlossenes Handeln gefragt! Ohne tiefgreifende Reformen wird es keinen nachhaltigen Aufschwung geben. Es braucht strukturelle Veränderungen, um den Standort Deutschland wieder attraktiv zu machen – für Investitionen, Innovationen und alle, die unternehmerische Verantwortung übernehmen. Auch der VBI fordert klare politische Weichenstellungen! Aus Sicht der Planungsunternehmen sind der zügige Abschluss des HOAI-Novellierungsprozesses genauso wie konsequente Maßnahmen zur Vereinfachung und Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren entscheidend, um Investitionen in Infrastruktur und Bauprojekte nicht länger auszubremsen. Die gemeinsame Erklärung der deutschen Wirtschaft zu den Koalitionsverhandlungen hier herunterladen:

Erklärung der deutschen Wirtschaft zu den Koalitionsverhandlungen

Filed Under: News Tagged With: deutsche Wirtschaft, HOAI, Koalitionsverhandlungen, Planungsbeschleunigung, Strukturreformen

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Mit Unterstützung des VBI laden die Bundesstiftung Baukultur und das Aedes Metropolitan Laboratory zu einem neuen Format nach Berlin ein: Der erste Baukultur Apéro zum Thema Ingenieurbau findet Dienstag, den 3. Juni 2025, ab 17.00 Uhr statt.

Prof. Dr. Mike Schlaich, Ingenieurbüro schlaich bergermann partner und Professor an der TU Berlin, wird mit einem besonderen Highlight den Horizont erweitern: Er berichtet von seiner „Ingenieursafari“ quer durch den afrikanischen Kontinent, die für ihn ein erkenntnisreiches Forschungssemester zum afrikanischen Baugeschehen war. Schlaich konnte in 150 Tagen zwölf Staaten besuchen, orientiert an der legendären Route Cape to Cairo. Er hat die Straßen, Schienen und Brücken des Kontinents im wahrsten Sinne des Wortes erfahren, die Ingenieurbaukultur bei Besuchen an Universitäten vor Ort kennengelernt und sich mit lokalen Expertinnen und Experten ausgetauscht. Prof. Schlaich untersucht, inwieweit regionale Bedingungen wie Geografie, Klima und verfügbare Materialien die Bauweisen beeinflussen. Seine Beobachtungen und Erkenntnisse hat er in seinem Buch “Bauen in Afrika” festgehalten, das im November 2024 erschienen ist.

Die aktuelle Arbeit am Baukulturbericht „Gestalten“ rückt den Ingenieurbau als Thema in den Fokus. Die dringend notwendige Sanierung unserer Infrastrukturen und Ingenieurbauwerke erfordert auch die Gestaltung der Neu- und Umbauten. Neben der Funktionalität steht immer auch die soziale, emotionale und gesundheitliche Qualität unserer Lebensräume im Blick der Planung.

Der Baukultur Apéro knüpft an die Baukulturwerkstatt “Gestalten – es ist nicht egal wie es aussieht“ an, die im Februar 2025 im Aedes Metropolitan Lab stattgefunden hat. Es wird darum gehen, Einblicke in den Arbeitsprozess zum Baukulturbericht zu geben und den Austausch über bisher gewonnene Erkenntnisse voranzutreiben.

Bei dem namensgebenden Apéro im Anschluss an Vortrag und Diskussion gibt es Gelegenheit zum Austausch bei Snacks und Getränken.

Hier geht es zur Anmeldung

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Die Nachfolgeregelung frühzeitig in den Blick zu nehmen, sichert die Zukunft des Unternehmens. Die VBI-Seminare “Übergabe und Nachfolge im Planungsbüro” bieten dazu wertvolle Unterstützung. Bereits am 13. Mai startet in Düsseldorf die Reihe mit neuen Terminen für 2025. Anmeldungen für Kurzentschlossene sind noch möglich.

Die Seminare richten sich sowohl an Inhaberinnen und Inhaber von Planungsbüros, die die Zukunft Ihres Unternehmens sicher planen wollen als auch an Interessenten, die ein Büro übernehmen möchten. Beide Seiten erhalten wertvolle Hinweise von Beratern, die jahrzehntelange Erfahrung in der Begleitung von Planungsunternehmen – Ingenieur- und Architekturbüros – mitbringen. Die begrenzte Teilnehmerzahl gewährleistet, dass alle Fragestellungen berücksichtigt werden und ein konkreter Austausch über die jeweils individuelle Situation möglich ist. Neben Information und Erfahrungsaustausch zählt auch der VBI-Leitfaden Nachfolge im Planungsbüro und die Präsentationen der Referenten zum Leistungsumfang. Die Seminare sind von den Ingenieurkammern als Fortbildung anerkannt. VBI-Mitglieder und Aon-Kunden nehmen zum Sonderpreis teil.

Die Termine 2025:
13. Mai in Düsseldorf
27. Mai in Hamburg
18. Juni in Frankfurt
27. August in München
30. Oktober in Mainz

Die Referenten gehen mit Blick auf die individuelle Ausgangssitution und die Bedarfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf alle wichtigen Themen im Prozess der Nachfolgeregelung und Übernahme eines Planungsbüros ein. Dabei wird der gesamte Prozess von der Planung bis zum erfolgreichen Abschluss exemplarisch durchlaufen. Unter anderem werden Bewertungsmethoden für Planungsbüros vorgestellt, steuerliche Aspekte angesprochen und über Fördermöglichkeiten informiert. Auch Haftungsfragen im Zusammenhang mit der Unternehmensübergabe kommen nicht zu kurz. Die jeweiligen Schwerpunkte werden nach Interesse der Teilnehmenden gesetzt.

Informationen zum Thema und alle Termine auf einen Blick

Filed Under: News, Veranstaltungen Tagged With: Nachfolge, Planungsbüro, Seminar, Unternehmensübergabe, Zukunft

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Heute haben der Verband Beratender Ingenieure (VBI), die Bundesingenieurkammer (BIngK) und die Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik (BVPI) mit Vertretern der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes eine wegweisende Charta zur Zusammenarbeit bei Planung und Bauüberwachung von Wasserstraßenprojekten im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) in Berlin unterzeichnet.

Die Charta verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und den Planungsbüros zu intensivieren, um die komplexen Herausforderungen im Wasserstraßenbau effizient und wirtschaftlich zu meistern. Sie definiert Verhaltensregeln, die Vertrauen, Transparenz und eine faire Vergabe von Planungs- und Überwachungsleistungen fördern. Motivierend erklärt VBI-Präsident Jörg Thiele dazu: „Die Charta legt ein stabiles Fundament für ein strukturiertes und vertieftes gemeinsames Handeln bei zukünftigen Wasserstraßenprojekten. Gemeinsam können wir innovative Lösungen entwickeln und die Zusammenarbeit so verbessern, dass Baumaßnahmen an Wasserstraßen effizienter und schneller umgesetzt werden. Damit schaffen wir nachhaltige Erfolge und eine zukunftsorientierte Entwicklung. Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!“

Bundesminister Dr. Volker Wissing hielt die Begrüßung, Frau Prof. Dr. Antje Boldt und Herr Prof. Stefan Leupertz stellten den Entstehungsprozess der Charta vor. Danach erfolgte die feierliche Unterzeichnung durch die Beteiligten sowie Grußworte von Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, BIngK-Präsident, und Dr.-Ing. Jeannette Ebers-Ernst für den VBI. Den Abschluss bildete ein Schlusswort von Eric Oehlmann, Leiter der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt. Die Unterzeichnung der Charta wurde beim Tag der deutschen Bautechnik in Stuttgart live übertragen.

Stimmen der Beteiligten:

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Wir wollen gemeinsam schneller und effektiver werden bei der Planung unserer Bauprojekte. Dies ist maßgeblich für die Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur. Eine Antwort auf die immer komplexeren Prozesse beim Bauen ist eine transparente, kooperative und faire Zusammenarbeit bereits in der Planungsphase, die jetzt in der Charta der Zusammenarbeit bei Planung und Bauüberwachung von Baumaßnahmen an Wasserstraßen besiegelt wurde.“

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer: Allem voran brauchen wir das gegenseitig zu erbringende Vertrauen und die notwendige Transparenz im Umgang miteinander. An dieser Stelle gleich eine kleine Mahnung, dass die Vergabe von Planungs- und Überwachungsleistungen in der Praxis auch wirklich primär nach angemessenen Leistungs- und projektbezogenen Kriterien erfolgen. Dies gilt umso mehr, als die aktuellen Entwicklungen allen Beteiligten künftig Höchstleistungen in ihren jeweiligen Fachbereichen abfordern werden.

Dr.-Ing. Jeannette Ebers-Ernst, Arbeitskreisleiterin Wasserstraßen, Verband Beratender Ingenieure: „Mit Offenheit und Veränderungsbereitschaft haben alle Beteiligten wertvolle Impulse für eine effizientere Planung im Verkehrswasserbau gesetzt. Die neue Charta fördert partnerschaftliche Zusammenarbeit, beschleunigt Projektabläufe und schont Ressourcen. So schaffen wir die Basis, um Bauvorhaben zügiger umzusetzen, Nachwuchs für die Branche zu begeistern und Innovation sowie Digitalisierung voranzutreiben. Ein großer Dank an alle Mitwirkenden – lassen Sie uns die Herausforderungen gemeinsam angehen!“

Eric Oehlmann, Leiter der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Geschwindigkeit ist die oberste Prämisse bei der Planung und dem späteren Bau. Dazu ist insbesondere eines wichtig: Vertrauen. Ich erwarte mit der Charta auch schnellere Entscheidungsprozesse, weil Probleme leichter zu klären und zu lösen sind. Das wiederum ist Voraussetzung für deutlich mehr Tempo.“

Wichtige Inhalte der Charta

  • Vertrauen und Transparenz: Die Partner schaffen Projektvoraussetzungen, die von gegenseitigem Verständnis und Offenheit geprägt sind.
  • Vergabe und Vergabeverfahren: Planungs- und Überwachungsleistungen werden nach leistungs- und projektbezogenen Kriterien vergeben.
  • Schlanke Planungsprozesse: Die Planungsprozesse werden effizienter gestaltet, ohne die Qualität zu beeinträchtigen.
  • Angemessene Honorare: Faire und angemessene Honorare bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Projektabwicklung.
  • Digitalisierung: Die Partner fördern die digitale Transformation in den Bereichen Planung, Prüfung und Genehmigung.

Hier geht es zur Pressemitteilung

Dokumente und Downloads zur Charta Planung und Bauüberwachung: http://www.wsv.de/charta-planung

Charta-Unterzeichnung

©BMDV/Woithe

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Beim feierlichen Festakt in Dresden, der bereits zum zehnten Mal stattfand und an dem auch Schirmherr Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, teilnahm, erhielten die vier Preisträger ihre Auszeichnungen. Die prämierten Brücken zeigen eindrucksvoll den Fortschritt im Ingenieurbau. 1.600 Gäste aus Fachwelt, Politik und Wirtschaft feierten die ausgezeichneten Teams.

Gewinner in der Kategorie Straßen- und Eisenbahnbrücken: Neue Oderbrücke Küstrin-Kostrzyn

Die Jury: „Eine anspruchsvolle Aufgabe mit klugen Lösungen und klarer Formensprache.“

Die neue Oderbrücke ist eine zweigleisige Netzwerkbogenbrücke in Verbundbauweise mit vorgespannten Zuggliedern aus Carbon. Während Carbonhänger bereits Verwendung finden, ist dieses Bauwerk die weltweit erste Eisenbahnbrücke, die auf diese innovative Technik setzt.

Dipl.-Ing. Andreas Gollek, DB Netz AG (3. v. l.) © BIngK/VBI/André Wirsig

Gewinner in der Kategorie Fuß- und Radwegbrücken: Bastionskronenpfad Petersberg, Erfurt

Die Jury: „Historische Bausubstanz und moderne Lösungen des 21. Jahrhunderts in perfekter Harmonie.“

Der Bastionskronenpfad ist eine Fußgängerbrücke auf der Zitadelle Petersberg in Erfurt. In 13,5 Metern Höhe verbindet er die Bastionen Kilian und Martin. Die Ingenieure mussten im historischen Umfeld eine präzise Balance zwischen Funktionalität und technischer Machbarkeit finden. Das Ergebnis ist eine Konstruktion, die zugleich robust und filigran wirkt und dabei einen spannenden Dialog zwischen Alt und Neu eröffnet.

Dipl.-Ing. Ludolf Krontal von Marx Krontal Partner und Falk Hoffmann-Berling (M.Sc.) (3. u. 4. v. l.) © BIngK/VBI/André Wirsig

Sonderpreis Nachhaltigkeit: Neue Regenbrücke Roding

Die Jury: „Eine beeindruckende Symbiose von skulpturaler Form und minimalistischem Tragwerk.“

Beim Bau der Regenbrücke Roding wurde besonderer Wert auf Materialeffizienz und Nachhaltigkeit gelegt. Der verwendete Cortenstahl bringt seinen eigenen Korrosionsschutz mit und ermöglicht durch sortenreine Trennung eine vollständige Rückbaubarkeit und Recyclingfähigkeit.

Dipl. Ing. (FH) Hubert Busler von Mayr Ludescher Partner (4. v. l.) sowie Dipl.-Ing. Dirk Krolikowski (5. v. l.) und Dipl.-Ing. Falko Schmitt (3. v. l.) von DKFS.io © BIngK/VBI/André Wirsig

Sonderpreis Denkmal: Chemnitzer Viadukt

Die Jury: „Ein komplexes Meisterstück der Erhaltungskunst als Brückenschlag zwischen gestern und heute.“

Das Chemnitzer Viadukt wurde zwischen 1901 und 1909 aus genietetem Flussstahl errichtet und diente ursprünglich zur Überführung von vier Gleisen über die Chemnitz. Für die Modernisierung wurde eine Mischlösung entwickelt: Eine zurückhaltend integrierte neue Verbundkonstruktion für den Fahrweg auf den beiden inneren Überbauten ermöglicht eine langfristige Erhaltung der Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit der Brücke.

Dipl.-Ing. Steffen Oertel (3. v. l.) von KREBS+KIEFER und Dipl.-Ing. (FH) Sandra Christein (4. v. l.) von der DB InfraGO © BIngK/VBI/André Wirsig

Preisverleihung des Deutschen Brückenbaupreises 2025

Filed Under: News Tagged With: ASBau, Bauingenieurwesen, Hochschulen, Studiengänge

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Die Inspiration für den neuen Veranstaltungstyp kam dabei aus den Reihen der VBI-Mitgliedsunternehmen selbst. Der Bundesverband wurde dazu angeregt, das Angebot für die kleineren, mittelständischen Mitglieder zu vergrößern und diese in ihrer Geschäftstätigkeit zu unterstützen oder mit neuen Ansätzen zu inspirieren. Viele Unternehmen der Branche stehen vor multiplen Herausforderungen und werden durch veränderte Marktbedingungen wie auch strukturelle Probleme in ihrer Planungstätigkeit gehemmt. Der gravierende Fachkräftemangel, hoher Digitalisierungsdruck oder auch Herausforderungen bei der Büronachfolge sind nur einige Beispiele für Aufgaben, mit denen die VBI-Mitglieder konfrontiert werden. Der Chancentag Mittelstand soll daher Lösungsansätze bieten, um etwaigen Problemen zu begegnen.

Das Tagesprogramm gliederte sich in drei thematische Abschnitte. Am Vormittag stellten sich zunächst zwei VBI-Mitglieder vor, um als Best Practices beispielhaft ihre innovativen Geschäftspraktiken vorzustellen. VBI-Vizepräsident und Vorsitzender des Landesverbands Saarland Jörgen Kopper und Armin Uhrig stellten gemeinsam die eepi GmbH – einen Zusammenschluss mehrerer Planungsbüros – vor. Sie berichteten über die Vorteile wie auch die Herausforderungen der Partnerschaft und motivierten die Zuhörer zu mutiger Zusammenarbeit und konsequentem unternehmerischen Handeln.
Im Anschluss stellte die VBI-Landesvorsitzende von Hessen und Geschäftsführerin der cadventure GmbH Brigitta Fiesel ihre Digitalisierungsinitiative im eigenen Planungsbüro vor. Der Einsatz verschiedener Software zu Steigerung der Produktivität im Arbeitsalltag, u.a. durch die teilautomatisierte Erstellung von Ausschreibungen und die Umstellung von lokalen Servern auf Cloud-basierte Systeme sind nur einige Beispiele für die erfolgreiche Implementierungsmaßnahmen in ihrem Unternehmen.

Im zweiten Abschnitt Services präsentierten drei Unternehmen auf Planungsunternehmen zugeschnittene Dienstleistungen. Dirk Oster, Managing Director Aon Professional Services Deutschland, präsentierte die verschiedenen Optionen der Berufshaftpflichtversicherung und verschaffte den Teilnehmern einen Einblick in die Marktsituation der Versicherer und die jüngsten Trends der Branche. Insbesondere wurde auf die Versicherungsmöglichkeiten für Verbundstrukturen eingegangen.

Marcus Pokorny, Managing Partner von Novum Digital Gmbh, setze den Schwerpunkt auf das Thema Webdesign und die Website als digitale Visitenkarte eines Unternehmens. Ein professioneller Webauftritt ist nicht nur bei der Neukundenakquise von Vorteil, sondern auch bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter von hoher Relevanz.

Anschließend stellte Gründer und Geschäftsführer Jochen Lang die Akademie der Ingenieure Akading GmbH vor. Herr Lang präsentierte alternative Ansätze der Mitarbeitergewinnung und -entwicklung, vor allem im Bezug auf die Professionalisierung von ausländischen Mitarbeitern und die Requalifizierung von Fachkräften anderer technischer Berufsgruppen auf die Bedürfnisse von Planungsunternehmen.   

Im letzten Abschnitt Unternehmensberatung stellten sich Florian Moll von S&B Strategy GmbH und Tobias Augsten vom Strategiezentrum Bau den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor. Beide analysierten die Strukturen des Ingenieurmarktes, die aktuellen Trends und Herausforderungen der Branche und mögliche Ansätze, um das eigene Planungsbüro zukunftssicher zu gestalten. Im Fokus standen sowohl die langfristige strategische Aufstellung von Unternehmen als auch die verschiedenen Möglichkeiten für Nachfolgeregelungen.

Filed Under: News Tagged With: DEGES, Fehlerkultur, Kultur, Zusammenarbeit

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VBI und DEGES haben eine Handlungsempfehlung zur Förderung einer vertrauensvollen und effizienten Zusammenarbeit unterzeichnet. „Wir sind fest entschlossen, eine Kultur des Miteinanders zu etablieren und weiter zu intensivieren. Unser Ziel ist es, unsere Kräfte zu bündeln und gemeinsam noch effektiver zu arbeiten“, so das klare Bekenntnis der beiden Organisationen.

Die Handlungsempfehlung umfasst vier zentrale Themen:

  • Sensibilisierung und Vertrauensaufbau
  • Gleiches Zielverständnis
  • Gemeinsame Arbeitsweise
  • Fehlerkultur

In diesen Bereichen legen DEGES und VBI nicht nur grundlegende Prinzipien fest, sondern zeigen auch konkrete Handlungsansätze auf, wie die Zusammenarbeit zwischen der DEGES – als bedeutendem Auftraggeber im Bundesfernstraßenwesen – und den VBI-Mitgliedern weiter verbessert werden kann.

Der Ausgangspunkt für diese neue Vereinbarung war die Erkenntnis beider Seiten, dass die Qualität der Zusammenarbeit maßgeblich die Qualität der Arbeitsergebnisse beeinflusst. DEGES und VBI setzen bereits seit Jahren immer wieder Akzente für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, etwa durch Leitlinien für die Kooperation und regelmäßige Workshops zum Thema „zukunftsfähig zusammenarbeiten“, bei denen Aspekte wie Kultur, BIM, Lean Management und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen.

Die Handlungsempfehlung wurde von der Arbeitsgruppe „Kultur“ entwickelt und im Februar 2025 von Andreas Irngartinger, dem technischen Geschäftsführer der DEGES, und Jörg Thiele, Präsident des VBI, unterzeichnet.

In Kürze wird die Handlungsempfehlung durch die „Methoden- und Werkzeugsammlung“ ergänzt, die konkrete Beispiele und praxisnahe Ansätze zur Umsetzung der vereinbarten Prinzipien bietet.

Handbuch: Kultur der Zusammenarbeit

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Beratende Ingenieure stehen heute vor der Herausforderung, ihre Unternehmen auf unvorhersehbare Entwicklungen vorzubereiten. Einen Überblick über die wichtigsten Trends bietet der EFCA Future Trends Report, den das EFCA Future Trends Committee im November 2024 unter Mitwirkung von Jeffrey Seeck, VBI-Mitglied und Vorsitzender des Committees, entwickelt hat. Gemeinsam mit dem Team der Universität Marburg – Prof. Dr. Torsten Wulf, Lucas Cornaro und Rim Ressoan Banu – wurde darauf aufbauend ein EFCA-Webcast erstellt, der Ingenieurbüros praxisnahe Impulse gibt, um mithilfe von ChatGPT ihre Zukunftsstrategie schnell und pragmatisch zu entwickeln. Diese neue Ressource ergänzt den Report und vermittelt nicht nur Grundlagen zur strategischen Szenarioplanung, sondern gibt auch eine Anleitung zu effektivem Prompting und zur Erstellung eines Custom GPT, das individuell auf unternehmerische Bedürfnisse zugeschnitten ist.

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Angesichts der rasanten Veränderungen in der Branche stellt sich vielen Ingenieurbüros die Frage, ob ihre Unternehmen noch auf Kurs sind. Die Zukunft lässt sich nicht mehr linear denken und es wird immer wichtiger, mit strategischer Szenarioplanung einen klaren Kurs zu verfolgen. Der Webcast von EFCA zeigt, wie Ingenieurbüros durch den Einsatz moderner Technologien wie ChatGPT ihre strategische Ausrichtung agil und zukunftsfähig gestalten können.  

Jeffrey Seeck, der maßgeblich an der Entwicklung des Reports beteiligt war, betont: „Die Fähigkeit, die Zukunft flexibel und auf Basis fundierter Szenarien zu planen, ist entscheidend für den langfristigen Erfolg von Ingenieurbüros. Der Webcast bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, mit modernen Methoden wie ChatGPT eine zukunftssichere Strategie zu entwickeln.“

Filed Under: News Tagged With: ChatGPT, EFCA, KI, Strategie

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