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Um die Energiewende erfolgreich voranzutreiben, müssen alle Sektoren eingebunden werden. Dazu gehört der Gebäudesektor, der einen entscheidenden Beitrag leisten muss. VBI-Vorstandmitglied Sebastian Zeisig erklärt dazu: „Voraussetzungen für eine erfolgreiche Energiewende sind ein breiter gesellschaftlicher Konsens und eine frühzeitige Einbeziehung aller Beteiligten. Es ist sehr bedauerlich, dass die Bundesregierung sich nun offenbar entschlossen hat, darauf zu verzichten.”

„Aus VBI-Sicht ist es nun dringend erforderlich”,  so Zeisig, „dass die Bundesregierung zumindest das GebäudeEnergieGesetz GEG und das Klimagesetz zeitnah auf den Weg bringt. Wir sind als Spitzenorganisation der unabhängig planenden und beratenden Ingenieurunternehmen bereit, aktiv daran mitzuwirken.“

Filed Under: News

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Mit einer Presseinformation  vom 8. Februar begrüßt der VBI die Einführung systematischer Kosten-Nutzen-Analysen in der Baunormung. In Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion weist die Bundesregierung aufdie Arbeit einer temporären Expertengruppe hin, deren Ziel es sei, eine solche Wirtschaftlichkeitsbewertung  in die Normungsprozesse zu implementieren.

Der Verband Beratender Ingenieure VBI engagiert sich seit Jahren gegen die überbordende Normungsflut im Baubereich. VBI-Präsident Jörg Thiele: „Immer neue, immer umfangreichere und nur mit immer größerem Aufwand einhaltbare Normen sind nicht nur Kostentreiber, sondern schränken auch die Kreativität in der Planung ein.”

“Daher begrüßen wir als Ingenieurverband die von der Bundesregierung angekündigte Implementierung systematischer Kosten-Nutzen-Analysen und Kostenfolgenabschätzungen in die Normungsprozesse als richtig und wichtig. Normen sorgen für Sicherheit und Nachhaltigkeit beim Bauen. Deshalb brauchen wir Normen beim Bauen, aber nur so viel wie nötig, nicht so viele wie möglich.“

Filed Under: News

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Die 42-seitige Broschüre informiert über alle wichtigen Themen, die mit dem sensiblen Prozess der Unternehmensübergabe, der Übernahme, dem Kauf und Verkauf von Planungsbüros in Zusammenhang stehen. Die Beiträge praxiserfahrener Autoren sensibilisieren für die unterschiedlichen Aspekte des Prozesses und helfen typische Klippen, die zum Scheitern führen könnten, sicher zu umschiffen. Damit unterstützt die VBI-Broschüre dabei, das eigene Projekt der Übergabe oder Übernahme eines Büros zum Erfolg zu führen.

Aus dem Inhalt

  • Systematische Übergabe aktiv gestalten
  • Frühe Mitarbeiterbeteiligung und Übergabekonzepte
  • Wertermittlung eines Planungsbüros
  • Kauf und Verkauf
  • Finanzierung der Unternehmensübergabe
  • Die Hausbank als Begleiter bei der Finanzierung
  • Berufshaftpflichtversicherung: Was ist vertraglich zu regeln?
  • Unternehmensrechtsformen
  • Steuerliche Aspekte
  • Notfallkoffer, Checkliste mit Anmerkungen zum Erbrecht

Die DIN-A4-Broschüre ist im VBI-Webshop für 17 Euro zzgl. Versandkosten erhältlich. VBI-Mitglieder zahlen einen ermäßigten Preis in Höhe von 12 Euro.

Filed Under: News, Publikationen

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Die Europäische Kommission hat gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren mit dem Ziel eingeleitet, § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV aufzuheben. § 3 VgV enthält die Vorschriften zur Ermittlung des Auftragswert. Der Auftragswert legt fest, ob der öffentliche Auftraggeber verpflichtet ist, die Vergabe europaweit bekannt zu machen.

Der bemängelte  Absatz 7 regelt, dass bei beabsichtigten Bauvorhaben oder vorgesehenen Dienstleistungen, die zu einem Auftrag  in mehreren Losen vergeben werden, der geschätzte Gesamtwert aller Lose zugrunde zu legen ist. Bei der Vergabe von Planungsleistungen gilt dies jedoch nur für Lose über gleichartige Leistungen. Zwischen Deutschland und der Europäischen Kommission ist streitig, was unter „gleichartigen Leistungen“ zu verstehen ist. Die deutschen Auftraggeber differenzieren die gleichartigen Leistungen nach den Leistungsbildern der HOAI. So kann nach ihrer Auffassung der Auftragswert der Leistungen der Tragwerksplaner getrennt von dem der Objektplanung ermittelt werden. Die Europäische Kommission will den Auftragswert bei den Planungsleistungen wie bei den Bauleistungen ermitteln, d.h. alle für die Errichtung eines Objektes erforderlichen Planungsleistungen müssen addiert werden.

Die Bundesregierung ist nun aufgefordert, ihre Position der EU-Kommission darzulegen. Sollte dies die Kommission nicht überzeugen, wird der Streit vor den Europäischen Gerichtshof EuGH gebracht. Über den Fortgang des Verfahrens werden wir berichten

Filed Under: News

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Als Mitglied der Initiative Pro AGB-Recht tritt der VBI entschieden den erneuten Bestrebungen aus Großindustrie und internationalen Anwaltskanzleien entgegen, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei vertraglichen Vereinbarungen zwischen Unternehmen der AGB-rechtlichen Prüfung zu entziehen.

Die guten Gründe für die Beibehaltung des gültigen AGB-Rechts haben Mitglieder der Initiative Pro AGB Vertretern des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz am 21. Januar bei einer Anhörung erläutert.

2012 war es der Initiative pro AGB-Recht gelungen, einen ersten Vorstoß aus Großindustrie und internationalen Anwaltskanzleien zur Aufweichung des deutschen AGB-Rechts zuungunsten des Mittelstandes aufzuhalten. Jetzt wollen die Mitglieder des Verbändebündnisses, das inzwischen neben dem VBI 36 weitere Verbände zählt, erneut verhindern, dass die gültigen Regelungen abgeschafft werden. Der VBI will insbesondere verhindern, dass nach Wegfall des gültigen AGB-Rechts große Unternehmen kleinere Auftragnehmer, wie z. B. Ingenieurbüros, übervorteilen.

Filed Under: News

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Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste durch den Landesvorsitzenden Dipl.-Ing. Uwe Pinck, der in seiner Ansprache besonders auf die gute Arbeitsmarktlage für die Beratenden Ingenieure, aber auch auf die vielen offenen und schwer zu besetzenden Ingenieurstellen einging.

Die VBI-Verbandsführung war durch VBI-Hauptgeschäftsführer Roland Engels aus Berlin vertreten.

Dem Impulsvortrag von Roland Gerhards, Geschäftsführer des ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung in Hamburg über Luftfahrtforschung, Co-Working-Büromodelle und Erfahrungen im internationalen Markt schloss sich eine angeregte Diskussion an. Der VBI-Landesverband freut sich jetzt bereits auf den nächsten Austausch 2020!

Filed Under: Bundesgeschäftsstelle, Hamburg, News

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Dieser enthält die von den ASBau-Mitgliedern gemeinsam erarbeiteten  Mindestanforderungen einer berufsbefähigenden Bauingenieurausbildung. Mitglieder des ASBau sind die wesentlichen Verbände und Kammern aus Bauplanung und -wirtschaft, darunter der VBI, sowie Hochschulen und Universitäten.Der Referenzrahmen soll einerseits Studierenden die Orientierung im Dschungel der inzwischen 272 angebotenen Bauingenieurstudiengänge erleichtern und andererseits Personalabteilungen und Geschäftsführern die Bewertung der Qualifikation von Absolventen erleichtern.

Wichtigster Adressatenkreis des Referenzrahmens sind aber Hochschulen und Universitäten, die Bauingenieurstudiengänge anbieten, neu- oder weiterentwickeln. Außerdem will der ASBau mit der Broschüre Fachgutachtern in Akkreditierungsverfahren Unterstützung und Orientierung geben, indem erstmalig in einer Ingenieurdisziplin definiert wird, welche Anforderungen an die Beruflichkeit der Absolventen gestellt werden.

Herzstück des Referenzrahmens, der auf den ASBau-Studienstandards für Bauingenieurstudiengänge von 2010 aufbaut und diese weiterentwickelt, ist daher die sogenannte Studiengangsmatrix, die ab sofort auch online zur Verfügung steht. Sie gibt Auskunft über Inhalt und Umfang der in einem Studiengang angebotenen und zu absolvierenden Module. Das schafft einerseits Transparenz hinsichtlich der von den Absolventen erworbenen Kompetenzen und sorgt zugleich für eine bessere Vergleichbarkeit der Bachelorstudiengänge.

Die Mitglieder des ASBau definieren in dem Referenzrahmen Kompetenzfelder, die das unverzichtbare Grundlagenwissen sowie fachspezifische Wissen und die dazugehörigen Fertigkeiten und Kompetenzen einer berufsbefähigenden Bauingenieurausbildung umfassen. Sie empfehlen, dass 40 % des gesamten Studiums den Grundlagen des Bauingenieurwesens gelten sollen und dazu jeweils 20 % den Kompetenzbereichen Planung, Bemessung und Baumanagement. So erreichen Studiengänge, deren Inhalte dem Referenzrahmen entsprechen, einen „MINT“-Anteil von mindestens 75 % – Fundament einer qualitativ hochwertigen Ingenieurausbildung, wie sie Ingenieurbüros und Bauunternehmen benötigen.

Weitere Informationen: asbau.org

Filed Under: Bayern, News

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Wie immer zu Jahresbeginn befragt der VBI seine Mitgliedsunternehmen zur wirtschaftlichen Lage und zu den Erwartungen für das neue Jahr. Die traditionelle VBI-Konjunkturumfrage soll  Aufschluss darüber geben, ob sich die Planerkonjunktur weiter fortsetzt oder erste Indikatoren auf einen nachlassenden Auftragsboom hindeuten? 

Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage (https://survey.pantaworks.net/486984/lang-de) helfen uns, basierend auf den Erwartungen unserer Mitglieder die richtigen Maßnahmen gegenüber Politik und Verwaltung zu ergreifen. Das setzt voraus, dass sich möglichst viele Mitgliedsunternehmen beteiligen und ihren Verband auch bei der VBI-Konjunkturumfrage 2019 tatkräftig unterstützen, denn je mehr VBI-Mitglieder den Fragebogen ausfüllen, desto aussagekräftiger sind die gewonnenen Daten.

Über die Ergebnisse der Umfrage und die daraus gewonnenen Schlussfolgerungen werden wir wie gewohnt in den VBI-Medien und auf der VBI-Website berichten.

Filed Under: Alle Landesverbände, Bundesgeschäftsstelle, News

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Der mit 30.000 Euro dotierte Preis ging an das VBI-Mitgliedsunternehmen Werner Sobek Stuttgart AG für den Neubau des Testturms für Hochgeschwindigkeitsaufzüge in Rottweil. Bauherr ist die ThyssenKrupp Business Service AG aus Essen. Der Staatspreis wurde in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal ausgelobt und ist die bedeutendste Auszeichnung für Bauingenieure in Deutschland.

Baustaatssekretär Adler sagte anlässlich der Preisverleihung: „Deutsche Ingenieurbaukunst ist ein weltweit bekanntes Markenzeichen. Sie ist Ausdruck einer lebendigen, seit Langem bestehenden Forschungslandschaft und Leistungskraft. Der prämierte Entwurf des Ingenieurbüros Werner Sobek Stuttgart für den Testturm in Rottweil verdeutlicht eindrucksvoll, wie wichtig innovative Ingenieurbaulösungen für Städte und Gemeinden sind. Im Spannungsfeld zwischen traditionellem Stadtbild, Veränderung und Innovation überzeugt das Ingenieurbauwerk durch eine innovative Konstruktion und Fassade.  Schon nach kurzer Betriebszeit etabliert es sich als Attraktion und Touristenmagnet.“
BIngK-Präsident Hans-Ullrich Kammeyerbetonte: „Die Ingenieurinnen und Ingenieure unseres Landes leisten hervorragende Arbeit und sind international geschätzte Experten. Die Einreichungen zum Deutschen Ingenieurbaupreis 2018 belegen dies auf beeindruckende Weise. Um das hohe Qualitätsniveau auch in Zukunft zu sichern, gilt es jedoch den „Rohstoff Geist“ zu erhalten und fortzuentwickeln. Mit diesem Staatspreis ehren wir herausragende Ingenieurbauprojekte und werben bei jungen Menschen für die vielseitige Profession des Bauingenieurs. Auch deshalb ist der Deutsche Ingenieurbaupreis so wichtig.”

Die Jury unter dem Vorsitz der Hamburger Universitätsprofessorin Dr.-Ing. Annette Bögle würdigte zum einen die hochkomplexe und innovativ bahnbrechende Ingenieurleistung der Entwickler des sehr schlanken, aktiv verformungskontrollierten Testturms. Zudem erkannten die Juroren die Gestaltung des prämierten Turms in hohem Maße an. Die entwickelte Membranhülle präge nicht nur das Erscheinungsbild maßgeblich, sondern wirke gleichzeitig aerodynamisch und verformungsreduzierend.

Der Deutsche Ingenieurbaupreis wird in gemeinsamer Trägerschaft durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und die Bundesingenieurkammer ausgelobt. Durchgeführt wurde das Verfahren vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Zugelassen zur Einreichung 2018 waren Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen in Deutschland, die zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 29. Februar 2018 fertiggestellt wurden und deren Anwendung an einem konkreten realisierten Bauprojekt nachgewiesen werden konnte. Der Preis wird im Zweijahresrhythmus verliehen.

Weitere Informationen: www.dingbp.de

Filed Under: Baden-Württemberg, News

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Sebastian Zeisig, der seit September auch dem VBI-Bundesvorstand angehört, übernahm den Staffelstab des Vorsitzenden von Ulf Dittberner, der „aus Altersgründen“ nicht länger zum  Kreis der VBI-YPs gehört. Außerdem wurden Daniel Eid, Jörn Ermel, Anni Ratz, Stephan Seifert und Kai Zumpe in den neuen Vorstand gewählt.

Bei der Gründung der VBI-Young-Professionals im November 2008 hatte Lars Leppers, als damaliger VBI-Vorstand Taufpate und Ziehvater der neuen Gruppierung zugleich, das Ziel vorgegeben, den nachwachsenden Führungskräften der VBI-Mitgliedsunternehmen eine Plattform zum Austausch über Themen der Unternehmensführung zu bieten. Darüber hinaus sollten Fortbildungsveranstaltungen organisiert werden, um jungen Ingenieuren das Rüstzeug zu vermitteln, erfolgreiche Ingenieur-Unternehmer zu werden. Das Konzept ist voll aufgegangen. In den vergangenen zehn Jahren wurden mehr als 400 Ingenieure weitergebildet und das Netzwerk funktioniert.

Im Namen des Bundesvorstands gratulierte VBI-Vizepräsident Dr. Peter Warnecke zum Jubiläum. Er betonte, dass die Gründung der YP vor 10 Jahren ein erster wichtiger Schritt zur Verjüngung der Mitgliedschaft des VBI gewesen sei. Er dankte allen bisherigen und derzeit aktiven YP für das gezeigte Engagement und appellierte an die Teilnehmer der Jubiläumsfeier, sich selbst und die Interessen der jüngeren Generation weiterhin aktiv in die Verbandsarbeit einzubringen.

Filed Under: Young Professionals

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