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Die Einreichungsphase für den Deutschen Brückenbaupreis 2027 ist heute offiziell gestartet. Mit dem Wettbewerb zeichnen die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure VBI herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau aus. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr.

Der Deutsche Brückenbaupreis gilt als höchste Auszeichnung in diesem Fachgebiet und wird 2027 zum elften Malvergeben. Gesucht werden Brückenbauwerke, die in den vergangenen fünf Jahren fertiggestellt wurden und durch technische Qualität, gestalterische Stärke, innovative Lösungen und nachhaltige Planung überzeugen.

Zwei Kategorien und ein Sonderpreis

Der Wettbewerb wird in zwei Hauptkategorien ausgeschrieben:

  • Straßen- und Eisenbahnbrücken
  • Fuß- und Radwegbrücken

Darüber hinaus wird erneut der Sonderpreis Nachhaltigkeit vergeben. Er würdigt Projekte, die in besonderer Weise Lösungen für ressourcenschonendes und klimabewusstes Bauen entwickeln und umsetzen.

Die Jury des Deutschen Brückenbaupreises 2027

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held
Dipl.-Ing. Ludolf Krontal
Anja Vehlow
MR Prof. Dr.-Ing. Gero Marzahn
Dipl.-Ing. Birga Ziegler, M.Sc.
Dipl.-Ing. Wolfgang Eilzer
Dipl. Ing. Rainer Siegel

Ingenieurleistungen sichtbar machen

Brücken prägen Räume oft über Generationen hinweg. Sie verbinden Regionen, sichern Mobilität und stehen zugleich im öffentlichen Blick. Der Deutsche Brückenbaupreis macht sichtbar, welche Qualität Ingenieurinnen und Ingenieure sowohl im Neubau als auch im Umgang mit bestehender Infrastruktur erreichen.
Die Jury bewertet die eingereichten Projekte unter anderem nach Gestaltung, Funktionalität, Konstruktion, Innovation, Planungs- und Bauverfahren, Nachhaltigkeit sowie Wirtschaftlichkeit.

Einreichung bis 30. Juni 2026 möglich

Ingenieurinnen und Ingenieure sind eingeladen, ihre Projekte für den Wettbewerb einzureichen. Die Auslobungsunterlagen und Teilnahmebedingungen stehen auf der Wettbewerbswebsite bereit. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026.

Weitere Informationen und Unterlagen: www.brueckenbaupreis.de

Die Preisverleihung des Deutschen Brückenbaupreises 2027 findet am 10. März 2027 in Dresden statt – traditionell am Vorabend des Dresdner Brückenbausymposiums.

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Ab 2028 sollen Unternehmen ab zehn Beschäftigten eine Umlage zahlen, wenn sie eine vorgegebene Ausbildungsquote nicht erreichen; die erforderlichen Daten müssen bereits ab 2027 gemeldet werden.

Der VBI unterstützt ungeachtet dessen den offenen Brief des Verbands Freie Berufe in Berlin vom 25. März 2026 an die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses. Darin warnen die Freien Berufe vor zusätzlichen Belastungen durch die Ausbildungsplatzabgabe und verweisen auf ihr bestehendes Ausbildungsengagement. So stieg die Zahl der Ausbildungsverhältnisse gegenüber dem 31. Dezember 2023 um 259 beziehungsweise 5,4 Prozent.

Kritik an zusätzlichen Belastungen

Die Freien Berufe kritisieren das Gesetz scharf. Viele Ausbildungsplätze blieben nicht wegen mangelnder Bereitschaft der Betriebe unbesetzt, sondern weil geeignete Bewerberinnen und Bewerber fehlten. Eine Umlage schaffe daher vor allem zusätzliche Bürokratie und neue finanzielle Belastungen – gerade für kleinere Büros, Praxen und Kanzleien.

Breiter Beitrag zur Fachkräftesicherung wird nicht ausreichend berücksichtigt

Kritisch gesehen wird zudem, dass andere Formen der Nachwuchssicherung wie duale Studiengänge, Studienpraktika oder Referendarstationen im Gesetz nicht angemessen berücksichtigt werden. Damit würden auch Betriebe belastet, die bereits Verantwortung übernehmen und auf unterschiedlichen Wegen zur Fachkräftesicherung beitragen.

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Wie entstehen herausragende Tragwerke im Hochbau? Welche Rolle spielen Innovation, Materialwahl und ingenieurtechnische Expertise bei der Umsetzung anspruchsvoller Bauprojekte? Diesen Fragen widmet sich die Vortragsreihe „Kolloquium Konstruktiver Ingenieurbau“ der Technischen Universität Berlin.

Die Reihe bietet spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen des konstruktiven Ingenieurbaus und richtet sich an Fachleute aus Planung und Baupraxis ebenso wie an Studierende und Interessierte.

Austausch zwischen Forschung und Praxis im Ingenieurbau

Das Kolloquium wird vom Institut für Bauingenieurwesen der TU Berlin organisiert und von mehreren Fachgebieten getragen, darunter Entwerfen und Konstruieren im Stahlbau, Verbundstrukturen sowie Tragwerkskonstruktionen des Hochbaus. 

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den fachlichen Austausch zu fördern und innovative Ansätze im Entwerfen und Konstruieren von Tragwerken sichtbar zu machen. Anhand ausgewählter, vielfach preisgekrönter Hochbauprojekte geben renommierte Ingenieure Einblicke in ihre Arbeitsweise, ihre Entwurfsphilosophie und den Umgang mit komplexen Herausforderungen – sowohl technischer als auch gestalterischer Art. 

Von Sonderbauten bis Holzbau im Überblick

Das Programm umfasst mehrere Termine zwischen April und Juni 2026 und deckt ein breites Themenspektrum ab:

  • Sonderbauten und Großprojekte wie Stuttgart 21
  • Sanierung und Weiterentwicklung bestehender Tragwerke
  • Innovative Gebäudehüllen im internationalen Kontext
  • Holzhybridtragwerke und nachhaltige Bauweisen
  • Zukunftsperspektiven des Holzbaus

Die Vorträge verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen und zeigen, wie Ingenieurleistungen maßgeblich zur Baukultur beitragen.

Termine, Ort und Teilnahme im Überblick

Die Veranstaltungen finden dienstags ab 18:00 Uhr im Technologie- und Innovationspark Berlin auf dem Campus der TU Berlin statt (Gustav-Meyer-Allee 25, Gebäude 13b, Hörsaal B). Der Eintritt ist frei, wodurch die Vortragsreihe eine niedrigschwellige Möglichkeit zur fachlichen Weiterbildung und zum Netzwerken bietet.

  • 28. April: Radu-Florin Berger (Werner Sobek, Berlin), Sonderbauten – vom berlinmodern bis Stuttgart 21
  • 12. Mai: Prof. Juliane Wagner (TU Berlin) und Marco Schuchert (CARBOCON GmbH, Dresden), Zwischen Tradition und Innovation – Müther und die Sanierung der Hyparschale Magdeburg
  • 26. Mai: Will Laufs (Laufs Engineering Design, New York / Berlin), Speciality Structures Engineering – besondere Gebäudehüllen weltweit
  • 9. Juni: Stephan Arendt und Simon Madlener (schlaich bergermann partner, Berlin), Büros S² und Asisi-Panorama – innovative Holzhybridtragwerke
  • 23. Juni: Prof. Stefan Winter (bauart Konstruktions GmbH, TU München), Holzbau – was er kann, was nicht und was er können wird

Impulsgeber für die Tragwerksplanung von morgen

Die Vortragsreihe der TU Berlin zeigt, wie vielfältig und innovativ der konstruktive Ingenieurbau heute ist. Sie schafft eine wichtige Plattform für den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis und stärkt zugleich das Verständnis für die Bedeutung hochwertiger Tragwerksplanung im Hochbau.

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Die Herausforderungen der deutschen Planungswirtschaft standen im Mittelpunkt eines intensiven Austauschs zwischen dem VBI-Bundesvorstand und Michael Kießling (CSU), Mitglied des Bauausschusses des Deutschen Bundestags und selbst Bauingenieur. An dem Gespräch nahm zudem Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer und VBI-Mitglied, teil.

Unsichere Auftragslage bremst Investitionen

VBI-Präsident Jörg Thiele zeichnete ein differenziertes Bild der aktuellen Situation in der Branche. Viele Planungsbüros warten weiterhin auf konkrete Infrastrukturaufträge aus dem Sondervermögen sowie auf spürbare Impulse durch den sogenannten „Bauturbo“ im Wohnungsbau.

Die fehlende Planungssicherheit hat direkte Auswirkungen: Investitionen in Kapazitätsaufbau, Innovation und Digitalisierung werden zunehmend zurückgestellt. Für die leistungsfähige Weiterentwicklung der Planungswirtschaft sind jedoch verlässliche Rahmenbedingungen unerlässlich.

HOAI-Novellierung bleibt politisch dringend erforderlich

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die notwendige Fortsetzung der HOAI-Novellierung. Die fachlichen Grundlagen liegen bereits seit Anfang 2025 vor: Sowohl die Aktualisierung der Leistungsbilder als auch die Weiterentwicklung der Honorartabellen wurden umfassend gutachterlich vorbereitet.

Nun ist die Politik gefordert, die nächsten Schritte einzuleiten. Eine angemessene Anpassung der Honorare ist entscheidend, um die Zukunft des mittelständisch geprägten Berufsstands zu sichern und dem zunehmenden Fachkräftemangel wirksam zu begegnen.

Nachwuchs gewinnen bleibt zentrale Aufgabe

VBI-Hauptgeschäftsführer Sascha Steuer stellte im Rahmen des Treffens die VBI-Ausdenkerkampagne vor. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen frühzeitig für den Beruf des Bauingenieurs zu begeistern.

Konkret sollen bundesweit Schülerinnen und Schüler erreicht werden – mit dem Anspruch, jeden zehnten Zehntklässler im Rahmen der Berufsorientierung anzusprechen. Studierende des Bauingenieurwesens besuchen dafür Schulen und geben authentische Einblicke in das Berufsbild. Bereits heute wurden rund 12.000 Informationsbroschüren an Schulen und auf Messen verteilt.

Normungsreform droht zum Kostenproblem zu werden

Ein weiteres wichtiges Thema war die geplante Finanzreform des DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Diese könnte die Mitarbeit in der Normung für die Planungswirtschaft deutlich verteuern.

Derzeit engagieren sich rund 130 Bauingenieurinnen und Bauingenieure über die Bundesingenieurkammer und den VBI in mehr als 60 Normungsgremien. Künftig könnten sie gezwungen sein, ihre Mitarbeit teilweise selbst zu finanzieren – sofern keine tragfähige Gruppenlösung gefunden wird.

Dies birgt erhebliche Risiken: Eine geringere Beteiligung der Planungswirtschaft würde die Ausgewogenheit und Qualität der Normungsarbeit gefährden.

Planungswirtschaft braucht jetzt klare politische Signale

Der Austausch mit Michael Kießling hat einmal mehr gezeigt: Die Planungswirtschaft ist bereit, ihren Beitrag zur Bewältigung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten. Gleichzeitig braucht es klare politische Entscheidungen und verlässliche Rahmenbedingungen, um Investitionen zu ermöglichen, Fachkräfte zu sichern und die Zukunft der Branche nachhaltig zu gestalten.

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Die Bundesregierung hat mit ihrem Beschluss zur Kraftwerksstrategie wichtige Weichen für die Versorgungssicherheit im zukünftigen Stromsystem gestellt. Vorgesehen ist, im Jahr 2026 neue steuerbare Kraftwerkskapazitäten in Höhe von insgesamt 12 Gigawatt auszuschreiben, die bis 2031 ans Netz gehen sollen. Ein Großteil davon soll als flexible, wasserstofffähige Gaskraftwerke entstehen, die perspektivisch vollständig dekarbonisiert werden können. Damit die Strategie ihre Wirkung entfalten kann, braucht es aus Sicht des VBI eine langfristig angelegte und systemisch gedachte Umsetzung.

Energiesystem ganzheitlich betrachten

Neue Kraftwerkskapazitäten müssen so geplant werden, dass sie tatsächlich zur Stabilität des Stromsystems beitragen. Dafür ist eine umfassende Modellierung des Energiesystems erforderlich, die Erzeugung, Netze, Speicher und Lastentwicklung gemeinsam betrachtet. Auch regionale Analysen sind notwendig, um Kraftwerke dort zu errichten, wo sie den größten systemischen Nutzen haben. Zugleich müssen politische Vorgaben zur Wasserstofffähigkeit der Anlagen eng mit dem Aufbau der Wasserstoff- und CO₂-Infrastruktur abgestimmt werden. Nur wenn Netze, Speicher und mögliche Transportlösungen rechtzeitig verfügbar sind, können die Kraftwerke ihren vorgesehenen Dekarbonisierungspfad auch tatsächlich umsetzen.

Lieferketten und Planungskapazitäten berücksichtigen

Die geplanten Ausschreibungen stellen auch Industrie, Planungsbüros und Behörden vor große Herausforderungen. Schon heute sind wichtige Komponenten wie Turbinen, Transformatoren und Leittechnik stark nachgefragt. Aus Sicht des VBI ist daher eine zeitlich und regional abgestimmte Umsetzung der Projekte entscheidend. So lassen sich Engpässe in Lieferketten, Planungskapazitäten und Genehmigungsverfahren vermeiden und gleichzeitig europäische Wertschöpfungsketten stärken. Für den Erfolg der Kraftwerksstrategie braucht es außerdem klare und verlässliche Rahmenbedingungen. Ausschreibungsdesign und Vergütungsmodelle müssen transparent und europarechtskonform ausgestaltet sein, damit Unternehmen und Investoren über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen hinweg Planungssicherheit haben.

Ingenieurkompetenz frühzeitig einbinden

Beratende Ingenieurinnen und Ingenieure verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Energiesystemmodellierung, Standortplanung, Bewertung von Technologien sowie in Planungs- und Genehmigungsprozessen. Diese Expertise sollte frühzeitig in die weitere Ausgestaltung der Kraftwerksstrategie einbezogen werden. Der VBI steht bereit, die Umsetzung der Kraftwerksstrategie konstruktiv zu begleiten und mit ingenieurtechnischer Expertise zu unterstützen. Ziel ist eine verlässliche, wirtschaftliche und langfristig tragfähige Energieversorgung in einem zunehmend erneuerbaren Stromsystem.

VBI-Positionspapier

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Die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure VBI loben den Deutschen Brückenbaupreis 2027 aus. Der Preis gilt als höchste Auszeichnung in diesem Fachgebiet. Er richtet sich an Ingenieurinnen und Ingenieure, die in den vergangenen fünf Jahren Brücken geplant und realisiert haben – unabhängig davon, ob es sich um Neubauten, Instandsetzungen oder Ertüchtigungen handelt. Ausgezeichnet werden Projekte, die in Planung und Ausführung Maßstäbe setzen und zeigen, wie anspruchsvolle Infrastruktur verantwortungsvoll umgesetzt werden kann.

Wettbewerbskategorien

Der Wettbewerb wird in zwei Hauptkategorien ausgeschrieben:

  • Straßen- und Eisenbahnbrücken
  • Fuß- und Radwegbrücken

Zusätzlich wird erneut ein Sonderpreis Nachhaltigkeit vergeben. Er würdigt ein Bauwerk, das in besonderer Weise Lösungen für ressourcenschonendes und klimabewusstes Bauen entwickelt und umgesetzt hat. Gleichzeitig fließt das Kriterium der Nachhaltigkeit in die Bewertung aller eingereichten Projekte ein.

Bewertung durch die Jury

Die Jury bewertet die eingereichten Projekte anhand klar definierter Kriterien. Dazu zählen unter anderem Gestaltung und Einbindung in das Umfeld, Funktionalität, Konstruktion und Innovation, Planungs- und Bauverfahren, Nachhaltigkeit sowie Wirtschaftlichkeit.

Teilnahme und Einreichung

Die Einreichungsphase beginnt am 18. März 2026. Ingenieurinnen und Ingenieure sind eingeladen, ihre Projekte einzureichen und ihre Leistungen im Rahmen des Wettbewerbs vorzustellen. Die Auslobungsunterlagen stehen ab nächster Woche unter www.brueckenbaupreis.de bereit. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026. Die feierliche Preisverleihung findet am 10. März 2027 statt – traditionell am Vorabend des Dresdner Brückenbausymposiums. Zur Preisverleihung wird auch der Bundesminister für Verkehr, Patrick Schnieder, erwartet.

Über den Deutschen Brückenbaupreis

Mit dem Deutschen Brückenbaupreis werden herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau gewürdigt und ihre Bedeutung für die Baukultur hervorgehoben. Der ideelle Preis wird alle zwei Jahre für ein fertiggestelltes Brückenbauwerk in zwei Kategorien vergeben. Der 2006 von der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure VBI ins Leben gerufene Deutsche Brückenbaupreis zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für Bauingenieurinnen und Bauingenieure in Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr.

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Mit der neuen EU-Hafenstrategie vom 4. März 2026 setzt die Europäische Kommission einen politischen Rahmen, um Europas Häfen zugleich wettbewerbsfähig, klimafit und resilient aufzustellen. Häfen sollen Kapazitäten ausbauen, dekarbonisieren, digitalisieren und ihre Sicherheitsarchitektur stärken – parallel und in großem Maßstab. 

Die wirtschaftliche Bedeutung ist enorm: EU-Häfen wickeln mehr als 3,4 Milliarden Tonnen Güter ab und stehen für 74 % der Güter, die Europa erreichen oder verlassen; zudem nutzen sie rund 395 Millionen Passagiere pro Jahr.

Fünf Säulen der EU-Hafenstrategie

Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Digitalisierung
Mehr Effizienz in Hafen- und Logistikketten, Innovation „vom Piloten in den Markt“ sowie bessere Hinterlandanbindungen sollen Europas Position im globalen Wettbewerb sichern.

Energie- und Industrietransformation
Häfen sollen als Energie- und Industrie-Hubs der Zukunft wirken – u. a. durch Elektrifizierung (z. B. Landstrom), Netzanbindung und Infrastruktur für alternative Kraftstoffe.

Schutz und Sicherheit
Die Strategie adressiert Bedrohungen wie organisierte Kriminalität, Cyber-/Hybridangriffe und Abhängigkeiten durch kritische Zulieferketten. Vorgesehen sind u. a. eine EU-weite Sicherheitsrisikobewertung im Cyberbereich und Maßnahmen zu Background-Checks im Hafenumfeld.

Zugang zu Finanzierung und Investitionen
Die Kommission betont: Nur ein Mix aus EU-, nationaler und privater Finanzierung – flankiert durch verlässliche Regeln und „De-Risking“-Ansätze – wird die Investitionsbedarfe decken.

Fachkräfte und gute Arbeit
Die Transformation erfordert Qualifizierung, Arbeits- und Sicherheitsschutz sowie neue Kompetenzprofile (digital, Energie, Safety/Security).

VBI-Bewertung: Umsetzung entscheidet – und die muss schneller werden.

Aus Sicht des Verbands Beratender Ingenieure (VBI) ist die Stoßrichtung richtig: Häfen sind zugleich Wirtschaftsdrehkreuz, Energiewende-Plattform und sicherheitsrelevante Infrastruktur. Entscheidend ist nun, ob aus Strategie planbare Projektewerden – mit klarer Finanzierung, schnelleren Verfahren und verlässlicher Netzinfrastruktur.

Damit das gelingt, braucht es drei Dinge besonders:

1. Verlässliche Investitionsbedingungen – was heißt das konkret?

Planbarkeit über Wahlperioden hinweg
Große Hafenprojekte (Kaianlagen, Terminals, Schienen-/Wasserstraßenanbindungen, Energie- und Netzinfrastruktur) laufen über viele Jahre. Verlässlichkeit bedeutet deshalb: langfristige Prioritäten, stabile Förderschwerpunkte und klare Zuständigkeiten.

Klare Förderlogik und wirksames De-Risking
Die EU beschreibt ausdrücklich, dass Investitionen nur mit einem Mix aus EU-, nationalen und privaten Mitteln funktionieren – gestützt durch vorhersehbare Rahmenbedingungen. Sie verweist dabei u. a. auf bisherige und künftige Förder- und Finanzierungsinstrumente und kündigt an, Landstromprojekte in einem CEF-Call 2026 zu priorisieren sowie über EIB-Advisory gezielt kleine und mittlere TEN‑T-Häfen zu unterstützen. 

Beihilfe- und Wettbewerbsrahmen praxistauglich machen
Die Strategie greift zudem die Frage auf, wie öffentliche Finanzierung rechtssicher möglich bleibt (u. a. über die laufende Überprüfung der Gruppenfreistellungsregeln/GBER und zusätzliche Guidance). Das ist zentral, weil Hafenmodernisierung oft nicht „nice to have“, sondern systemrelevant ist. 

2. Beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren – ohne Qualitätsverlust

Schneller werden, ohne Standards zu schleifen
Beschleunigung heißt aus VBI-Sicht nicht „weniger Schutz“, sondern: klare Verfahrensschritte, digitale Prozesse, gebündelte Prüfungen und frühzeitige Abstimmung – damit Projekte mit hoher öffentlicher Relevanz nicht jahrelang blockiert werden.

EU-Instrumente nutzen: Umweltprüfungen und Netzanbindung beschleunigen
Die Strategie nennt ausdrücklich Hebel zur Beschleunigung:

  • Vorgesehene Maßnahmen, um Umweltprüfungen zu beschleunigen (z. B. Digitalisierung, kürzere Fristen, gebündelte Verfahren, „Single Point of Contact“; für strategische Dekarbonisierungsprojekte wird auch „tacit approval“ als mögliches Element genannt). 
  • Maßnahmen rund um Netzanschlüsse und Elektrifizierung: Mitgliedstaaten sollen u. a. eine zügige Netzanbindung ermöglichen und bei Projekten wie Landstrom die Überragendes-öffentliches-Interesse-Logik in Einzelfallbewertungen berücksichtigen, um den Ausbau nicht unnötig auszubremsen. 
  • Zusätzlich adressiert die Strategie ausdrücklich die Notwendigkeit, Planung und Genehmigung auch bei Flächen- und Hafenerweiterungen zu straffen. 

Gerade hier leisten Beratende Ingenieure einen Schlüsselbeitrag: durch Genehmigungsplanung, Umwelt- und Variantenprüfungen, BIM-/Digital-Workflows, Bauphasen- und Risikomanagement – also durch das „Handwerkszeug“, das Beschleunigung in der Realität möglich macht.

3. Langfristige Infrastrukturstrategie – Häfen funktionieren nur mit leistungsfähigem Hinterland

Hafen + Hinterland = ein System
Die Strategie betont: Wettbewerbsfähigkeit hängt nicht nur vom Seezugang ab, sondern stark von Terminalproduktivität und Hinterlandanbindungen (Schiene, Binnenwasserstraße). Mitgliedstaaten und Branche sollen diesen Verbindungen höhere Priorität geben. 

Resilienz, Redundanz, militärische Mobilität
Zugleich werden Häfen als Teil kritischer Netze verstanden – inklusive Anforderungen an Redundanz, Krisenfestigkeit und (wo relevant) militärische Mobilität. Das erfordert langfristige Korridorplanung und abgestimmte Investitionsprogramme über Regionen hinweg. 

Kleine und mittlere Häfen mitdenken
Positiv ist, dass die Strategie einen eigenen Fahrplan für kleine und mittlere Häfen vorsieht (z. B. Unterstützung bei Projektentwicklung, Elektrifizierung, Cybersecurity, Wissensaustausch, BlueInvest). Das ist für Küstenregionen, Inseln und spezialisierte Standorte besonders wichtig. 

VBI-Fazit

Die EU-Hafenstrategie ist ein wichtiger politischer Rahmen. Ihr Erfolg wird sich jedoch erst in der Umsetzung zeigen. Aus Sicht des VBI kommt es jetzt darauf an, Investitionen verlässlich abzusichern, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und eine kluge Infrastrukturstrategie umzusetzen, die Hafenentwicklung, Netzausbau und Hinterlandanbindungen langfristig aufeinander abstimmt. Ingenieurinnen und Ingenieure sind bereit, diesen Wandel mit Planungssicherheit, praxistauglichen Verfahren und einem verlässlichen Investitionsrahmen mitzugestalten.

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Deutschlands Städte, Gemeinden und Landkreise stehen unter massivem Druck. Eigentlich sollte es um Zukunftsinvestitionen gehen: um Klimaanpassung, Digitalisierung, Infrastrukturmodernisierung. Doch stattdessen dominiert vielerorts der Krisenmodus. Steigende Personal- und Sozialausgaben, wachsende Pflichtaufgaben und eine strukturelle Unterfinanzierung engen die kommunalen Handlungsspielräume immer weiter ein.

Die Zahlen sind eindeutig: Der kommunale Investitionsrückstand liegt laut KfW-Kommunalpanel 2025 bei rund 216 Milliarden Euro – ein neuer Höchststand. Gleichzeitig erreichten die kommunalen Haushalte 2024 ein Rekord-Finanzierungsdefizit von rund 25 Milliarden Euro. Und die Aufgaben werden nicht weniger.

Infrastruktur unter Druck

Rund 80 Prozent des deutschen Straßennetzes befinden sich in kommunaler Verantwortung. Hinzu kommen Schulen, Verwaltungsgebäude, Brücken sowie Wasser- und Abwassernetze. Notwendige Modernisierungen werden verschoben, Projekte gestreckt oder nur noch notdürftig instandgehalten. Das Problem ist strukturell: Kommunen tragen zentrale Aufgaben der Daseinsvorsorge, verfügen jedoch nur über begrenzte eigene Einnahmequellen. Sie sind in hohem Maße auf Zuweisungen von Bund und Ländern angewiesen – während Personal- und Sozialausgaben kontinuierlich steigen.

Fördermittel helfen – lösen das Grundproblem aber nicht

Mit dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ sollen Investitionen gestärkt werden. Für Länder und Kommunen stehen insgesamt 100 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Verteilung ist in den Ländern unterschiedlich geregelt. Die kommunalen Entscheider bewerten einzelne Zuweisungen jedoch oft als „Tropfen auf den heißen Stein“. Punktuelle Förderprogramme ersetzen keine verlässliche, langfristige Finanzierungsarchitektur. Hinzu kommen komplexe Antrags- und Nachweisverfahren, die zusätzliche Ressourcen binden.

Transformation braucht Planungssicherheit

Gleichzeitig stehen Kommunen vor enormen Transformationsaufgaben: energetische Sanierung, nachhaltige Mobilität, digitale Verwaltungsprozesse, klimaresiliente Stadtentwicklung. Ohne stabile finanzielle Rahmenbedingungen und effizientere Verfahren sind diese Aufgaben kaum zu bewältigen.Für die Beratenden Ingenieurinnen und Ingenieure ist das keine abstrakte Debatte. Ein Großteil der VBI-Mitgliedsunternehmen arbeitet für kommunale Auftraggeber. Wenn Projekte gestoppt oder verschoben werden, betrifft das unmittelbar die Planungswirtschaft.

Die kommunale Finanzlage ist angespannt, der Investitionsstau wächst. Mehr Mittel sind notwendig – doch ebenso wichtig sind klare Zuständigkeiten, verlässliche Finanzierungswege und schlanke Prozesse. Nur so können Kommunen ihre zentrale Rolle bei Infrastruktur, Klimaschutz und Daseinsvorsorge wahrnehmen.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Ingenium.

Die Titelstory „Kommunen in der Klemme – Zwischen Finanzierungslücke und Investitionsstau“ beleuchtet ausführlich die Hintergründe, Zahlen und strukturellen Herausforderungen.

VBI-Magazin Ingenium

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Die Bundesregierung hat am 24. Februar 2026 ein Eckpunktepapier für ein Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG) vorgestellt. Das neue Gesetz soll das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen und zugleich die europäische Gebäuderichtlinie (EPBD) vollständig in nationales Recht umsetzen. Zu den zentralen Änderungen gehört die Abschaffung der in der letzten GEG-Novelle eingeführten 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen. Stattdessen plant die Bundesregierung neue Regelungen zur Beimischung von grünem Gas und Öl. Neben diesen Änderungen enthält das Eckpunktepapier auch mehrere Vorschläge, die direkte Auswirkungen auf die kommunale Wärmeplanung haben könnten.

Wärmeplanung soll stärker von ordnungsrechtlichen Vorgaben entkoppelt werden

Künftig soll die kommunale Wärmeplanung weniger stark mit ordnungsrechtlichen Vorgaben verknüpft sein. Nach den Plänen der Bundesregierung soll sie keinen unmittelbaren Einfluss mehr auf die Wahl der Heizungsart haben. Gleichzeitig kündigt das Eckpunktepapier umfangreiche Vereinfachungen bei der Erstellung kommunaler Wärmepläne an. Ziel ist es, Kommunen bei Planung und Umsetzung der Wärmewende stärker zu entlasten.

Stark vereinfachte Planung für kleine Kommunen vorgesehen

Besonders weitreichend sind die Vorschläge für kleinere Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern. Sie machen rund 80 Prozent aller Städte und Gemeinden in Deutschland aus. Für diese Kommunen soll die Wärmeplanung künftig deutlich vereinfacht werden. Der Planungsaufwand könnte nach den Vorstellungen der Bundesregierung auf etwa 20 Prozent einer regulären Planung reduziert werden. Ein Abschluss wäre dann innerhalb weniger Monate möglich. Der VBI bewertet diesen Ansatz kritisch. Entscheidungen über Wärmenetze sind mit hohen Investitionen verbunden und prägen die Infrastruktur einer Kommune über Jahrzehnte hinweg. Entsprechende Planungen sollten daher sorgfältig vorbereitet und fachlich fundiert erfolgen. Zudem hängt die Komplexität einer Wärmeplanung nicht allein von der Größe einer Kommune ab. Maßgeblich sind vielmehr Faktoren wie die Struktur der Quartiere, der Anteil an Mehrfamilienhäusern sowie der Bestand an Nichtwohngebäuden.

Der VBI spricht sich deshalb für eine ausgewogene Ausgestaltung der geplanten Vereinfachungen aus. Kommunen müssen spürbar entlastet werden – ohne dass die Qualität der Planung darunter leidet.

Vereinfachungen bei Datenerhebung für größere Kommunen

Auch für Kommunen mit mehr als 15.000 Einwohnern sieht das Eckpunktepapier Erleichterungen vor. Insbesondere die Datenerhebung und -verarbeitung soll vereinfacht werden. Künftig sollen Energieverbrauchsdaten nur noch für Mehrfamilienhäuser, Nichtwohngebäude und Prozesswärme erhoben werden. Für Ein- und Zweifamilienhäuser entfällt die Pflicht zur Angabe von Verbrauchsdaten. Darüber hinaus werden Schwellenwerte angepasst, um weitere Vereinfachungen zu ermöglichen. Gebäude mit einem Jahresverbrauch von 50.000 kWh oder einer thermischen Leistung von 35 kW können künftig als Mehrfamilienhäuser eingeordnet werden. Für Kommunen mit weniger als 45.000 Einwohnern entfällt außerdem die Pflicht, die Kälteversorgung im Rahmen der Wärmeplanung zu berücksichtigen.

VBI begrüßt gezielte Entlastung – Qualität der Planung bleibt entscheidend

Die geplanten Maßnahmen zur Vereinfachung der Datenerhebung können den Verwaltungsaufwand für Kommunen spürbar reduzieren und werden vom VBI grundsätzlich begrüßt. Gerade bei der Planung von Wärmenetzen spielen Mehrfamilienhäuser eine zentrale Rolle. Es ist daher folgerichtig, hier den Schwerpunkt der Datenerhebung zu setzen und Kommunen gezielt zu entlasten. Gleichzeitig bleibt entscheidend, dass die kommunale Wärmeplanung fachlich fundiert erfolgt. Nur eine qualitativ hochwertige Planung schafft die Grundlage für langfristig tragfähige Investitionsentscheidungen – und damit für den Erfolg der Wärmewende.

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Wie bleiben kleinere und mittelständische Ingenieurbüros in einem anspruchsvoller werdenden Marktumfeld wettbewerbsfähig? Welche Stellschrauben entscheiden heute über Vergabeerfolg, Effizienz und unternehmerische Sicherheit? Diesen Fragen widmete sich der zweite Chancentag Mittelstand am 26. Februar 2026 in Hamburg. Die Veranstaltung richtete sich gezielt an kleinere und mittelständische VBI-Mitgliedsunternehmen – mit dem Anspruch, nicht nur zu informieren, sondern konkrete strategische Impulse zu geben.

Im Mittelpunkt standen drei zentrale Handlungsfelder: erfolgreiche Positionierung in VgV-Verfahren, pragmatische Digitalisierung und systematische Risikovorsorge.

Vergabeerfolg ist strategische Vorbereitung – kein Zufall

Gerade für kleinere Büros sind VgV-Verfahren häufig mit hohen Anforderungen verbunden. Umso wichtiger ist eine klare strategische Aufstellung.

VBI-Vizepräsident Jörgen Kopper und Christoph Dumont (eepi GmbH) zeigten, dass Kooperationen in Verbundstrukturen ein wirkungsvoller Hebel sein können. Durch die Bündelung von Kompetenzen, Referenzen und Ressourcen entstehen neue Wettbewerbschancen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass erfolgreiche Zusammenarbeit klare Rollen, verlässliche Strukturen und gegenseitiges Vertrauen voraussetzt.

Thomas Richter (Richter Beratung GmbH) ergänzte diese Perspektive um konkrete Praxiserfahrungen aus Sicht eines Verfahrensbetreuers und Ingenieurs. Seine Einordnung machte deutlich, worauf es in VgV-Verfahren tatsächlich ankommt: eine durchdachte strategische Vorbereitung, eine klar strukturierte Angebotsdarstellung und ein präzises Verständnis der Bewertungssystematik. Der Blick „von beiden Seiten des Tisches“ lieferte wertvolle Orientierung für die eigene Positionierung.

Auch die Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung sind ein entscheidender Faktor für die Teilnahme an Vergabeverfahren. Dirk Oster und Jochen Scholl (Aon Versicherungsmakler Deutschland GmbH, Team UNIT) verdeutlichten, wie passgenaue Versicherungskonzepte – insbesondere in Verbundstrukturen – gestaltet werden können, um vergaberechtliche Vorgaben zu erfüllen und unternehmerische Risiken angemessen abzusichern.

Die zentrale Erkenntnis dieses Themenblocks: Wettbewerbsfähigkeit beginnt lange vor der Angebotsabgabe – sie ist das Ergebnis strategischer Entscheidungen.

Digitalisierung als Produktivitäts- und Qualitätshebel

Neben der Marktpositionierung stand die Frage im Fokus, wie mittelständische Ingenieurbüros ihre internen Prozesse zukunftsfähig gestalten können. Brigitta Fiesel, Vorsitzende des VBI-Landesverbands Hessen und Geschäftsführerin der cadventure GmbH, zeigte praxisnah, wie sich digitale Planungsmethoden und eine konsequente Datenorganisation im Geschäftsalltag implementieren lassen. Entscheidend sind dabei keine isolierten Einzellösungen, sondern durchgängige, klar strukturierte Prozesse – von Zusammenarbeit und Kommunikation über Daten- und Ausschreibungsmanagement bis hin zu digitalen Planungsabläufen.

Darauf aufbauend machte Prof. Dr. Christian Kreyenschmidt (VDBUM Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik) deutlich, welches Potenzial Künstliche Intelligenz für den Mittelstand bietet. KI kann Arbeitsorganisation, Wissensmanagement und Datennutzung deutlich effizienter gestalten – vorausgesetzt, sie wird gezielt und praxisorientiert eingesetzt.

Digitalisierung wurde damit nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als konkreter Hebel für Effizienz, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit.

Resilienz durch Cybersicherheit

Mit der zunehmenden Digitalisierung wächst auch die Bedeutung einer robusten IT-Sicherheitsstrategie. Marc Dönges von der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand zeigte auf, wie KMU ihre IT-Sicherheit systematisch stärken können – von präventiven Maßnahmen bis hin zur strukturierten Notfallplanung. Gleichzeitig wurde deutlich, dass externe Unterstützungsangebote helfen können, Hemmschwellen abzubauen und konkrete Schritte umzusetzen.

Unternehmerische Resilienz ist damit nicht nur eine Frage der Marktstrategie, sondern auch der technischen und organisatorischen Sicherheit.

Mittelstand stärken – Zukunft gestalten

Der Chancentag Mittelstand Norddeutschland machte deutlich: Erfolgreiche Ingenieurbüros verbinden strategische Vergabekompetenz, effiziente digitale Prozesse und systematische Risikovorsorge. Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht zufällig – sie ist gestaltbar. Der VBI dankt allen Referentinnen und Referenten sowie den Teilnehmenden für die fachlichen Impulse und den konstruktiven Austausch.

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