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VBI-Bundeskongress 2026: Infrastruktur, Sicherheit und Innovation im Fokus

03. September 2026 | Wie bringen wir Infrastrukturinvestitionen schneller in die Umsetzung, stärken die Resilienz Deutschlands und nutzen BIM und KI wirksamer in der Planung? Der VBI-Bundeskongress 2026 bringt dazu führende Köpfe aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Planungsbranche in Bremen zusammen.

Wie wird Deutschland wieder schneller bei Planung und Umsetzung? Wie stärken wir Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz – und welche Chancen bieten BIM und Künstliche Intelligenz? Der VBI-Bundeskongress 2026 bringt am 5. November 2026 führende Köpfe aus Planungsbranche, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der Bremer Überseestadt zusammen, um diese Fragen zu diskutieren.

Das Programm reicht von Konjunktur, Infrastrukturinvestitionen und Planungsbeschleunigung über Digitalisierung und KI bis hin zu Resilienz und Verteidigungsfähigkeit. Damit greift der Bundeskongress zentrale Herausforderungen auf, die für Ingenieurbüros ebenso relevant sind wie für Politik, Verwaltung und öffentliche Auftraggeber.

Wie unmittelbar diese Themen inzwischen sind, zeigt der Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle. Anfang August wurde dort eine mit Sprengstoff bestückte Drohne sichergestellt. Die Bundesregierung sprach anschließend von einer neuen Qualität hybrider Bedrohungen; am 1. September machte sie Russland für den Anschlagsversuch verantwortlich.

Damit erhält ein Programmpunkt des Bundeskongresses besondere Aktualität: Marie-Christine von Hahn, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), spricht in Bremen unter dem Titel „Deutschlands Sicherheit beginnt in der Luft“. Anschließend diskutiert sie im Panel „Deutschland resilient und verteidigungsfähig“ mit Vertreterinnen und Vertretern aus Planung, Bundesbau und Sicherheitsforschung.

Dabei geht es auch um eine Frage, die die Planungsbranche unmittelbar betrifft: Welche Infrastruktur braucht ein resilientes und verteidigungsfähiges Deutschland – und welche Rolle übernehmen Ingenieurinnen und Ingenieure bei ihrer Planung und Umsetzung?

Den Kongresstag am 5. November eröffnet unter anderem Peer Steinbrück, Bundesfinanzminister a. D. und Mitinitiator der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“, mit einem Impuls dazu, wie Deutschland schneller, besser und stärker werden kann.

Mit Prof. Dr. Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft folgt eine Einordnung der wirtschaftlichen Lage. Gemeinsam mit weiteren Gästen wird anschließend diskutiert, welche Rahmenbedingungen Deutschland für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit benötigt.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden das Sondervermögen für Infrastruktur sowie die Frage, ob sich nach einem Jahr bereits Fortschritte bei Investitionen und Planungsbeschleunigung erkennen lassen. Dazu diskutieren unter anderem Dr. Sebastian Herbeck aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, David Böcking vom SPIEGEL und Dr. Tobias Hentze vom Institut der deutschen Wirtschaft.

Auch die digitale Transformation der Branche steht im Mittelpunkt. Im Panel „BIM und KI – Innovationstreiber für Auftraggeber und Ingenieurbüros“ treffen Perspektiven aus öffentlicher Hand, Forschung und Planungspraxis aufeinander.

Mit dabei sind unter anderem Prof. Dr. Christian Lippold von der Autobahn GmbH des Bundes, Claudia Oberheim vom Bundesministerium für Verkehr, Dr. Andreas Bach von Schüßler-Plan Digital, Prof. Dr.-Ing. Markus König von der Ruhr-Universität Bochum und Felix Scholz von der Hamburg Port Authority.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Methoden und Künstliche Intelligenz nicht nur Prozesse verändern, sondern Planung schneller, produktiver und qualitativ besser machen können.

Zum Abschluss des Kongressprogramms richtet sich der Blick auf die Planungswirtschaft selbst. Unter dem Titel „Branchentrends der deutschen Planungswirtschaft“ diskutieren unter anderem Henrik Garver, Dirk Oster von Aon, Dr. Peter Warnecke von Assmann Beraten + Planen und Felix Wahlandt von Elementares über die Entwicklungen, die Ingenieurbüros in den kommenden Jahren prägen werden.

Denn Investitionsprogramme und politische Ziele allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, dass die Unternehmen, die planen, beraten und Projekte umsetzen, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen erhalten.

Der VBI-Bundeskongress lebt nicht nur von seinen Speakerinnen und Speakern, sondern auch vom Engagement seiner Partner. Unter anderem unterstützen fischerwerke GmbH & Co. KG, projo GmbH sowie Aon Versicherungsmakler Deutschland GmbH den Bundeskongress 2026 und tragen dazu bei, der Planungsbranche eine starke gemeinsame Plattform für Austausch, Vernetzung und neue Impulse zu bieten.

Der VBI dankt allen Premium-Partnern und Partnern für ihr Engagement und ihre Unterstützung.

Der Bundeskongress beginnt am 4. November mit einem Get-together in der Garage Bremen-Überseestadt. Nach dem Kongresstag am 5. November bietet der Dinnerabend im Schuppen Eins Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und Kontakte innerhalb der Branche auszubauen.

Am 6. November folgen der VBI-Verbandstag und parallel das High-Potential-Event. Im Workshop „Führung im Wandel“ erhalten engagierte Nachwuchsführungskräfte neue Impulse für ihre fachliche und persönliche Weiterentwicklung.

Vom 4. bis 6. November wird die Bremer Überseestadt damit zum Treffpunkt der deutschen Planungsbranche – für Debatten über die großen Zukunftsfragen ebenso wie für den persönlichen Austausch zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern, Führungskräften, Politik und Wissenschaft.

Wir freuen uns u. a. auf Prof. Dr. Stefan Kooths, Marie-Christine von Hahn und Peer Steinbrück