Am 15. Oktober nahm Christina Zimmermann, Mitglied im Bundesvorstand des VBI, auf dem BDI-Klimakongress im Futurium am Panel „Zwischen Veränderung und Überforderung – Welche Industriepolitik verbindet Wettbewerbsfähigkeit und Transformation?“ teil.
Zusammen mit Stefan Dohler (BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.), Johannes F. Kirchhoff (KIRCHHOFF Group) und Jens Spahn (MdB) wurde intensiv diskutiert, wie die deutsche Industrie klimafreundlich und gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben kann.
Kernfragen: Wie können wir die Transformation vorantreiben, ohne den wirtschaftlichen Rückhalt zu verlieren? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es, um Innovation und Klimaschutz zu vereinen?
Christina Zimmermann betonte die Notwendigkeit von Entbürokratisierung und Digitalisierung. Besonders äußerte sie den Wunsch, dass BIM-Modelle (Building Information Modeling) künftig ein fester Bestandteil von Bauanträgen werden, um Planungsprozesse effizienter und transparenter zu gestalten.
Am 17. September trat die Jury des Deutschen Brückenbaupreises 2025 zur ersten Jurysitzung zusammen. Diese Sitzung markiert den Start der Bewertungsphase, in der die eingereichten Projekte in den Kategorien Fuß-/Radwegbrücken und Straßen-/Eisenbahnbrücken genau unter die Lupe genommen wurden. Dazu kommt ein Sonderpreis, mit dem VBI und Bundesingenieurkammer als Auslober des Wettbewerbs eine besonders überzeugende Lösung oder Entwicklung auf dem Weg zum klimaneutralen Bauen auszeichnen.
Die Jury 2025
Die Jury setzt sich aus Fachleuten zusammen, die auf ihre Expertise in den Bereichen Brückenbau, Architektur und Ingenieurwesen zurückgreifen. Zu den diesjährigen Mitgliedern zählen:
Preiskategorien des Brückenbaupreises
Der Deutsche Brückenbaupreis 2025 wird bereits zum 10. Mal vergeben. Der renommierte Wettbewerb würdigt herausragende Leistungen im Brückenbau, insbesondere in den Bereichen Neubau, Instandsetzung und Ertüchtigung. Gesucht werden wegweisende Projekte in den Kategorien Straßen- und Eisenbahnbrücken sowie Fuß- und Radwegbrücken. Die Jury bewertet die eingereichten Projekte auf Basis von Funktion, Konstruktion, Gestaltung, Innovation sowie Nachhaltigkeit, Planung und Wirtschaftlichkeit.
Sonderpreis Nachhaltigkeit
Der Sonderpreis würdigt eine herausragende Lösung auf dem Weg zum klimaneutralen Bauen. Dabei steht der Beitrag zum Klimaschutz ebenso im Vordergrund, wie die Innovationskraft der Ingenieurinnen und Ingenieure.
Nominierungen und Preisverleihung
Die Nominierten werden im Januar 2025 bekanntgegeben. Die feierliche Preisverleihung findet am 19. März 2025 in Dresden statt – am Vorabend des 34. Dresdner Brückenbausymposiums. Zur Preisverleihung werden Bundesminister Dr. Volker Wissing und ca. 1.600 Gäste aus der Baubranche, Politik und Wirtschaft erwartet.
Über den Deutschen Brückenbaupreis
Mit dem Deutschen Brückenbaupreis werden herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau sowie deren Bedeutung für die Baukultur öffentlich gewürdigt. Der Preis wird alle zwei Jahre als ideelle Auszeichnung für ein bereits fertiggestelltes Brückenbauwerk vergeben. Der 2006 von VBI und Bundesingenieurkammer ins Leben gerufene Deutsche Brückenbaupreis zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für Bauingenieurinnen und Bauingenieure in Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.
Mehr zum Wettbewerb: www.brueckenbaupreis.de
Am 12. und 13. September 2024 fand der zweite VBI-Powerworkshop in den Design Offices am Zoologischen Garten in Berlin statt. Junge Führungskräfte, High Potentials und Projektleiterinnen und Projektleiter aus der Planungsbranche nutzten die Gelegenheit, um sich über die Herausforderungen und Chancen der Planungswirtschaft auszutauschen. Die Veranstaltung bot eine ideale Plattform, um innovative Ideen, praxisnahe Erfahrungen und konkrete Lösungen zu diskutieren, die für die Zukunft der Branche entscheidend sind.
Keynotes und praxisnahe Vorträge
Ein besonderes Highlight des diesjährigen Workshops war die Keynote von Dr. Christian Grobe, Mitgründer des Berliner Fintechs „Billie“, die den Titel „Jeder kann ein erfolgreicher Unternehmer sein“ trug. In seinem Vortrag sprach er über die Schlüsselkompetenzen, die notwendig sind, um in einem dynamischen Geschäftsumfeld erfolgreich zu sein. Sein Vortrag stieß auf großes Interesse und regte zu intensiven Diskussionen über Führungsstrategien und Unternehmertum an.
Ein weiteres zentrales Thema des Workshops war der Einsatz von neuen Technologien in der Planungswirtschaft. Diego Apellániz von kevee präsentierte das EFCA-Gewinnerprojekt, in dem parametrisches Entwerfen und künstliche Intelligenz zur Gestaltung nachhaltiger Tragwerke eingesetzt werden. Diese innovativen Ansätze verdeutlichten die Möglichkeiten, wie moderne Technologien die Planungsprozesse verbessern und nachhaltiger gestalten können.
Workshops und Gruppenarbeit: Zukünftige Geschäftsfelder erarbeiten
Neben den Vorträgen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in interaktiven Gruppenarbeiten zu zukünftigen Geschäftsfeldern der Planungswirtschaft auszutauschen. In kleinen Teams wurden Ideen erarbeitet und anschließend in großer Runde diskutiert. Diese praxisnahen Einheiten ermöglichten einen intensiven Austausch zu den Themen, die die Branche in den kommenden Jahren prägen werden.
Exkursion zum „FUHUB“ und Netzwerkmöglichkeiten
Am zweiten Tag stand die Besichtigung des „FUHUB“, dem ersten Holzhybridbau im Laborbereich Deutschlands, auf dem Programm. Henrik Hänel von Bollinger + Fehlig Architekten GmbH stellte das imposante und innovative Gebäude den jungen Führungskräften und hat zahlreiche Fragen beantwortet.
Wie auch beim ersten Powerworkshop war das Netzwerken ein zentraler Bestandteil des Programms. In den Pausen und Abendveranstaltungen konnten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen. Dieses Mal war Tarek Fansa von gridX zu Gast, um seine Lebensgeschichte zu teilen und zu erzählen, wie er seine Liebe zu Deutschland entdeckt hat.
Das Gute Miteinander ist unsere Stärke
Der VBI-Powerworkshop 2024 hat erneut gezeigt, wie wichtig der Austausch zu neuen Entwicklungen und Herausforderungen in der Planungswirtschaft ist. Die Veranstaltung bot nicht nur inhaltliche Impulse, sondern auch die Gelegenheit, das eigene Netzwerk zu erweitern und über den eigenen Fachbereich hinauszublicken. Mit den neuen Erkenntnissen und Impulsen freuen wir uns bereits auf die nächste Ausgabe des VBI-Powerworkshops.
























