Am 24. Januar hat der VBI-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern den Auftakt des Jahres 2020 im Schlosshotel Basthorst nahe Schwerin gefeiert. Gute Gespräche bei einem Glas Glühwein am Lagerfeuer eröffneten das schon traditionelle Neujahrstreffen des Landesverbandes – war es doch bereits die elfte Einladung in Folge zur gemeinsamen Begrüßung des neuen Jahres in Mecklenburg-Vorpommern.
VBI-Landesvorsitzender Uwe Lemcke informierte über die geplante Mitgliederversammlung am 8. Mai 2020, die mit einer spannenden Fachexkursion verbunden sein wird. Außerdem wurde die Fachveranstaltung am 16./17.Oktober 2020 geplant und mögliche Ziele für Exkursionen diskutiert. Vorgeschlagen sind ein Besuch der U-Bahn-Baustelle der Linie U5 in Berlin oder der Versuchsanstalt in Peenemünde. Weitere Ideen können noch bis zur Mitgliederversammlung unterbreitet werden.
Schließlich sorgte die regional verwurzelte Humoristin Josefine Lemke für einen vergnüglichen satirischen Abschluss des Abends.
Der Landesverband hofft, dass die Mitglieder die Veranstaltungen in 2020 ebenso gut annehmen werden, wie es schon im November 2019 bei der Exkursion nach Bremerhaven der Fall war.
Aus der Berliner VBI-Bundesgeschäftsstelle war VBI-Hauptgeschäftsführer Roland Engels zu der rundum gelungenen Veranstaltung angereist.
Mit seinem Gastvortrag unter dem programmatischen Titel „Mit grünen Projekten schwarze Zahlen schreiben“ eröffnete VBI-Mitglied Jörg Trippe aus Karlsruhe eine angeregte Debatte um Chancen und Risiken des Megaprojekts Energiewende. Im Ergebnis der Diskussionen vereinbarte Landesverbandschef Pinck mit den anwesenden Mitgliedern aus den drei Fraktionen der Hamburger Bürgerschaft, dass der VBI künftig als Sachverständiger in die entsprechenden Ausschüsse der Bürgerschaft eingeladen wird. Der Dialog soll nach der Bürgerschaftswahl am 23. Februar und nach Bildung der neuen Hamburger Landesregierung starten.
Gastgeber Uwe Pinck verabschiedete die Teilnehmer mit den besten Wünschen für 2020 und der Einladung zum Neujahrsempfang 2021.
Der afrikanische Kontinent rückt in den Fokus. Viele afrikanische Länder befinden sich in einer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung und investieren verstärkt in Infrastrukturausbau, Energie und Hochbau. Mit massivem Engagement auf dem Kontinent hat die Volksrepublik China nahezu eine Monopolstellung in Afrika erlangt. Kann sich die europäische Bauwirtschaft dagegen behaupten? Exporterfahrene Unternehmen der deutschen Wertschöpfungskette Bau, Vertreter des Auswärtigen Amtes und weiterer Bundesministerien, Experten und Praktiker berichten von Erfahrungen und erörtern Strategien für einen erfolgreichen und nachhaltigen Markteintritt auf dem afrikanischen Kontinent.
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Der Einzug digitaler Technologien wird das Bauen in den kommenden Jahren von Grund auf verändern, erfolgreiche Geschäftsmodelle von heute über den Haufen werfen. „Darauf wollen wir unsere Mitgliedsunternehmen einstellen, Denkanstöße vermitteln und die unternehmerischen Sinne dafür sensibilisieren, wo neue Geschäftsmodelle entstehen, der Kollege Roboter an die Bürotür klopft“, erläutert Thiele.
Die deutsche Autoindustrie habe gezeigt, wie man es nicht macht. Gerade noch gefeiert, jagen die Konzerne derzeit der selbst verschlafenen Zukunft hinterher – Ausgang ungewiss, betont VBI-Vorstand Stephan Weber. Die VBI-Verbandsführung wolle den Planungsbüros, vor allem den eigenen Mitgliedsunternehmen, ein ähnliches Desaster ersparen, so Weber: „Stillstand bedeutet Rückschritt. Wer sich jetzt nicht in Richtung Zukunft bewegt, wird schon bald von der rasanten Entwicklung abgehängt“.
Stand in den vergangenen Jahren unter dem Stichwort BIM (Building Information Modeling) vor allem die Methodik des Planens und Bauens im Mittelpunkt des brancheninternen Diskurses, richtet der VBI mit seinem Kongress jetzt den Blick auf die Büros selber und die Branchenstrukturen, „weil die Digitalisierung nicht nur Arbeitsprozesse verändert, sondern neue Leistungsbilder und Geschäftsmodelle hervorbringen wird“, so VBI-Präsident Thiele.
Weitere Eindrücke vom ersten Tag des Bundeskongresses 2019 in Bamberg
Als Impulsgeber und Diskussionspartner für die 230 Kongressteilnehmer hat der VBI den österreichischen Trendforscher und Strategieberater Franz Kühmayer eingeladen, der sein visionäres Bild von der Zukunft unserer Arbeit vorstellt, die Ingenieure dabei mit der unbequemen Frage konfrontiert, wie viel Kreativität ihre Arbeit tatsächlich erfordert. KI-Forscher Prof. Dr. Andreas Dengel vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI geht der Frage nach, welche Unterstützung im Arbeitsalltag von KI und anderen datenbasierten Technologien zu erwarten ist.
Vier Praxisberichte nehmen die Impulse auf und zeigen, wie sich die Branche bereits ändert: Brigitta Fiesel berät mit dem von ihr gegründeten Unternehmen Cadventure die Baubranche bei der Nutzung digitaler Planungsmethoden (BIM) bei hochkomplexen Infrastrukturprojekten. Jeffrey Seeck hat das von ihm gegründete Unternehmen für die Zukunft neu aufgestellt und in ein internationales Netzwerk überführt. Alexander Götz, StartUp-Unternehmer aus Amberg, unterstützt Planungsunternehmen bei der Digitalisierung, Roland Mogk, Projekt Pro GmbH, entwickelt Software für Ingenieurunternehmen.
„Wir hoffen, dass vom diesjährigen VBI-Kongress ein spürbarer Schuss Optimismus ausgeht, der den Ingenieur- und Architektenunternehmen im VBI dabei hilft, die Herausforderungen des digitalen Wandels erfolgreich zu meistern“, blickt VBI-Präsident Thiele nach vorn. Die stärkere digitale Vernetzung im Verband selbst erleichtere ab sofort auch die vollkommen neue VBI- Website, deren Premiere am 8. November folgt.




