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VBI zur Europawahl: Weniger Bürokratie, mehr echter Binnenmarkt

Berlin, den 08. Mai 2019|VBI-Präsident Jörg Thiele mahnt knapp drei Wochen vor der Europawahl umfangreiche Reformen, vor allem zum Bürokratieabbau, an.

Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen, aber auch der europäischen Wirtschaft. Es sind gerade in Deutschland vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, darunter die Ingenieurunternehmen im Verband Beratender Ingenieure VBI, die Arbeitsplätze schaffen, zu Wirtschaftswachstum und Wohlstand europaweit beitragen. „Damit dies so bleibt, sind umfangreiche Reformen nötig“, erklärt VBI-Präsident Jörg Thiele knapp drei Wochen vor der Europawahl: „Europa steht vor der wichtigsten Wahl seit langem. Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft im globalen Wettbewerb hat aus unserer Sicht Toppriorität auf der politischen Agenda aller EU-Institutionen. Dazu gehört insbesondere der Abbau bürokratischer Regelungen, um Unternehmergeist zu stärken und innereuropäische Kooperationen zu erleichtern.“ So wäre die geplante, aber leider gescheiterte Ausnahmeregelung zur sogenannten A1-Entsendebescheinigung bei Geschäftsreisen aus VBI-Sicht ein echter Schritt zur Entbürokratisierung gewesen. Dieses seit 2010 bei jeder beruflichen Reise innerhalb der EU erforderliche Formular weist nach, dass der im EU-Ausland beruflich Tätige im Herkunftsland sozialversichert ist. „Die Ausnahme für Kurzreisen hätte vielen unserer kleineren, mit hochqualifizierten Ingenieurleistungen EU-weit tätigen Büros den beruflichen Alltag spürbar erleichtert“, so Thiele.

Generell bleibt aber die mit dem europäischen Binnenmarkt geschaffene Arbeitnehmerfreizügigkeit ein realer Gewinn für EU-Bürger und Wirtschaft. Die Arbeitsmobilität innerhalb der EU und in die EU erleichtert es Unternehmen, Fachkräfte bedarfsgerecht zu finden und einstellen zu können. Dazu erklärt VBI-Präsident Jörg Thiele: „Europa bietet Lösungen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Dabei gilt aber, dass die Bedingungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer weiter verbessert werden müssen.“

Ihre Ansprechpartnerin
Ines Bronowski
Chefredakteurin Magazin Ingenium
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