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VBI gegen vorschnelle Homeoffice-Pflicht

Berlin, den 18. Januar 2021

Angesichts der aktuellen Debatte um eine Verschärfung des Lockdowns fordert der VBI eine Reduzierung der Arbeitskontakte ohne verpflichtende Homeoffice-Pflicht.
Dazu erklärte VBI-Präsident Jörg Thiele: „Viele Unternehmen der Planungsbranche handeln bereits sehr umsichtig, indem sie Mitarbeiter voneinander trennen, Besprechungen digital abhalten, in öffentlichen Bereichen eine Maskenpflicht eingeführt haben, Dienstreisen vermeiden und auf den Baustellen ein Hygienekonzept umsetzen. Angesichts dieser Aktivitäten würde eine strafbewehrte Pflicht zum Homeoffice über das Ziel hinausschießen und die wirtschaftliche Erholung gefährden. Wir fordern daher sowohl öffentliche als auch private Arbeitgeber auf, wo möglich die Hygienekonzepte noch weiter zu detaillieren, um Arbeitskontakte so weit es geht einzuschränken. Insbesondere sollten auch Bund, Länder und Kommunen ehrlich prüfen, wie sie von ihren 4,9 Millionen Beschäftigten mehr als heute ins Homeoffice bringen können, ohne jedoch eine Pflicht für alle einzuführen. Dabei ist auch sicherzustellen, dass die Mitarbeiter von zu Hause weiter arbeiten und beispielsweise Bauanträge genehmigen können.“

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