Aktuelles Tragwerksplanersymposium "Vision und Konstruktion"

Foto: Torsten George

Auch bei der dritten Ausgabe des Tragwerksplanersymposiums erwies sich das konzeptionelle Motto der Reihe „Vision und Konstruktion“ als tragende Idee. Der federführend vom VBI gemeinsam mit dem Ingenieurbaukunstverein und weiteren Partnern am 12. Oktober in Berlin veranstaltete Austausch über kreative Ingenieurbauwerke und innovative Tragwerkskonzepte begeisterte erneut sowohl studierende als auch planende Bauingenieure und Architekten sowie gestandene Bürochefs und Hochschullehrer. Mit rund 250 Teilnehmern verbuchte das Symposium so viele interessierte Zuhörer wie noch nie.

Viel zu selten sprächen die Ingenieure über Ideenfindung und schöpferische Prozesse ihrer Arbeit. Dabei seien das Schlüsseltätigkeiten unserer Tätigkeit als Tragwerksplaner, freute sich auch VBI-Vizepräsident Dr. Peter Warnecke (Foto) in seinem Grußwort über das große Interesse der Fachwelt. Die Veranstaltung sei eine der wenigen Gelegenheiten, bei der die nicht in Normen und Verordnungen gefangene Seele des Tragwerksplaners zu ihrem Recht käme.

Dies unterstrich im Eröffnungsvortrag eindrucksvoll Dr. Agnes Weiland, Partnerin im Büro Bollinger + Grohmann, die über parametrische Entwurfsmethoden zur Strukturentwicklung komplexer Tragwerke sprach. Weitere Vortragende aus VBI-Mitgliedsunternehmen waren Gerhard Eisele von der Ingenieurgruppe Bauen, der Gründung und Tragwerk der neuen James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel vorstellte, Dr. Hans Scholz von WTM mit einem Einblick in die Besonderheiten der Tragwerksplanung für Bundestagsbauten – aktuell einen weiteren Komplex samt Kleinkraftwerk mit rund 1.200 Büroarbeitsplätzen im Quartier Dorotheen-/Schadowstraße, und Markus Schoppe vom Büro Happold, der Einblicke in Entwurf und Umplanung eines Holz-Beton-Hybridbaus am Berliner Südkreuz, komplett als BIM-Projekt, gab. Außerdem stellte Jan Mommert vom Büro EiSat Berlin, ebenfalls VBI-Mitglied, die stützenfreie Leichtbaustruktur für die Membranüberdachung der Weltkulturerbestätte Göbekli Tepe in der Türkei vor – High-tech zum Schutz von Steinzeitrelikten.  

Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war der abschließende Vortrag von William F. Baker, SOM aus Chicago, der unter dem Titel „Design Integration and Tall Buildings“ vor allem über die Planung und Realisierung des nach wie vor höchsten Gebäudes der Welt in Dubai sprach.

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