Aktuelles Gebäudeenergiegesetz - Verband Beratender Ingenieure nimmt Stellung

Foto: Bärbel Rechenbach

Der Verband Beratender Ingenieure hat zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für das lange erwartete Gebäudeenergiegesetz Stellung genommen. Der VBI begrüßt darin ausdrücklich die Initiative zu einem solchen Gesetz, mit dem Energieeinsparverordnung, Energieeinsparungsgesetz und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammengeführt werden. Allerdings bemängelt der VBI, der Entwurf gehe nicht weit genug, um die Klimaziele für 2030 und 2050 erreichen zu können. Die Ingenieure vermissen insbesondere zukunftsweisende Standards für energetische Qualitäten und Vereinfachung der NachweisverfahrenDer Gebäudesektor, auf den etwa ein Drittel des CO2-Ausstoßes entfalle, spiele eine zentrale Rolle für eine wirksame Klimapolitik, unterstreicht der Verband in seiner Stellungnahme. Mit Blick auf die Lebensdauer von Gebäuden müssten heute die Weichen gestellt werden, um in 20 bis 30 Jahren die notwendigen Effekte zu erzielen. Der VBI will sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die notwendigen gesetzlichen Grundlagen geschaffen dazu werden. Der vorliegende Entwurf des GEG greife hierzu leider zu kurz.

VBI-Pressemitteilung

VBI-Stellungnahme zum GEG

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