Aktuelles „Friday for Future“ der Tragwerksplaner - VBI-Symposium in Berlin

Foto: VBI / Torsten George

Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit von der Errichtung über Ertüchtigung und Umnutzung bis zur Demontage – diesem Leitmotiv galt das inzwischen vierte VBI-Symposium Tragwerksplanung am 27. September in Berlin, einem Freitag, genau eine Woche nachdem die Bundesregierung ihr inzwischen heftig kritisiertes Klimaschutzpaket vorgestellt hatte. „Willkommen also beim Friday for Future für Tragwerkplaner“, begrüßte VBI-Vizepräsident Dr. Peter Warnecke die mehr als 200 Teilnehmer des Symposiums, gestandene Bauingenieure und Architekten, erfahrene Bürochefs, Hochschullehrer und Studierende.

Warnecke verband in seinem Grußwort die Vorschau auf die besonders gelungenen Beispiele zur Sanierung, Umnutzung und Wiederverwendung von Tragstrukturen des Vortragsprogramms mit Überlegungen zu den Auswirkungen des EuGH-Urteils zur HOAI. Zur Vermeidung eines nach Wegfall der HOAI-Mindestsätze befürchteten ruinösen Preiswettbewerbs setze sich der VBI nachdrücklich für das „Zwei-Umschlag-Verfahren“ bei der Vergabe ein. „Erst wird der fachlich und technisch Bestbietende ermittelt“, so Warnecke, „danach das Honorarangebot geöffnet.“  

Außerdem nutzte der VBI-Vizepräsident die Gelegenheit zur Werbung in eigener Sache und riet den zahlreichen Studierenden im Saal: „Wagen Sie den Schritt ins Ingenieurbüro! Hier mag das Anfangsgehalt geringer sein, Sie sind aber von Anfang an am kreativen Entstehungsprozess von Projekten beteiligt und täglich in Ihrem gesamtheitlichen Denken gefordert.

Wer dann erfolgreich und projektverantwortlich ist oder eine Selbständigkeit anstrebt, sollte als Young Professional zum VBI kommen und die unternehmerischen Interessen der freien Berufe stärken. Wir bauen auf Sie!“

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