GIS-AnwendungenGeoinformationssysteme

Geoinformationssysteme sind allgegenwärtig. Ihr Einsatz in der kommunalen Verwaltung ist vielfach empfohlen. Und dennoch: In der Praxis zeigt sich häufig, dass der Investitionsentscheidung eine gründliche Planung vorausgehen sollte, damit das maßgeschneiderte GIS auch nach Jahren noch den Bedürfnissen der Anwender standhält.

Ingenieure beraten

Beratende Ingenieure sind als Partner der kommunalen Auftraggeber gefragt, Licht ins Dunkel der vielfältigen Möglichkeiten von GIS-Anwendungen zu bringen. Nicht nur die Breite unterschiedlicher Software-Angebote stellt den Anwender vor Herausforderungen – vor allem gilt es mit dem Berater herauszuarbeiten, welche Arbeitsprozesse anfallen und durch GIS optimiert werden können, welche Datenbestände zu integrieren sind und welche Personen Zugriff haben sollten.

Dabei ist es nicht nur entscheidend, was Geoinformationssysteme maximal leisten können, sondern vor allem, was die anwendende Kommune auch zukünftig von dem System erwartet.

Geoinformationssysteme sind weit mehr als professionelle Datenverwaltung; immer handelt es sich um ein interdisziplinäres Zusammenwirken von Vermessung, Datenveredelung und fachspezifischer Anwendung.

Das Ziel ist nicht nur Abläufe zu optimieren, sondern neue Handlungsmöglichkeiten für die Verwaltung zu erschließen, die deren Leistung für die Kommune und ihre Bürger signifikant steigert.

GIS-Anwendungen im VBI

Im Verband Beratender Ingenieure wird das Thema GIS in seiner interdisziplinären Ausrichtung aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt. Der VBI hat einen eigenen Arbeitskreis Geoinformationssysteme GIS ausgebildet, in dem derzeit rund 60 VBI-Mitgliedsunternehmen zusammenarbeiten. Der AK GIS steht dabei in engem Austausch mit den VBI-Arbeitskreisen „Informationstechnologie und Rationalisierung“ und „Kommunalberatung“.

Erfahrungsaustausch und Information stehen dabei im Vordergrund, um die Beratungskompetenz der VBI-Mitglieder in diesem für den kommunalen Auftraggeber entscheidenden Themenkomplex aktuell zu halten. Gerade bei der Beratung öffentlicher Auftraggeber zu GIS-Anwendungen ist technisches Wissen nicht allein entscheidend. Wesentliche Voraussetzung ist das Verstehen der spezifischen Herausforderung und der internen Abläufe der Verwaltungen. Dies gilt besonders in ihrem Transformationsprozess von der hergebrachten Kameralistik auf die Doppik, der in vielen Verwaltungen strukturell noch nicht abgeschlossen ist. Hierbei können durchdachte, passgenaue Geoinformationssysteme optimale Unterstützung leisten.
Der VBI macht mit Informationen und Veranstaltungen Auftraggeber darauf aufmerksam, wie sich mit kompetenter, herstellerneutraler Beratung Steuergeld sparen und die Leistungsfähigkeit der Verwaltung steigern lässt. 

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