AktuellesKonjunkturumfrage 2014 verweist auf stabile Lage

Die aktuelle VBI-Konjunkturumfrage ist ausgewertet. 65 % der teilnehmenden Büros halten ihre wirtschaftliche Situation zu Jahresbeginn für gut bzw. sehr gut, das sind 7 % mehr als im vergangenen Jahr. Auch ihren Auftragsbestand bewerten deutlich mehr Büros mit gut bzw. sehr gut (60 %) als im Vorjahr (54 %). 22 % nannten ihn befriedigend, 7 % ausreichend.

Umsätze und -renditen

Insgesamt nahmen 405 Büros an der Umfrage teil. Von gleichbleibenden Umsätze berichteten mehr als ein Drittel der Befragten, von gestiegene Umsätzen 43 %. Gefallen sind die Umsätze bei etwa einem Fünftel.
Dass die Umsatzentwicklung auch in diesem Jahr stabil bleibe, erwarten 53 %, 26 % rechnen sogar mit einem Anstieg. Von einem Rückgang gehen nur 14 % aus.

Nach wie vor bedeuten Umsatzsteigerungen, aber nicht zwangsläufig höhere Erträge: Zwar sind bei 43% der befragten Büros die Umsätze gestiegen, die Umsatzrendite aber nur bei 34 %, unverändert ist der Stand bei 44 %, 14 % verzeichnen sinkende Erträge.

Öffentliche und private Auftraggeber haben in etwa den gleichen Anteil am erwirtschafteten Umsatz der Büros: 48 bzw. 46%.
6 % der Umsätze erwirtschaften die Unternehmer im Ausland.

Personalbestand

Die höheren Umsätze wirken sich auch auf die Mitarbeiterzahlen aus: Ihren Personalbestand vergrößern konnten 31 % der teilnehmenden Unternehmen, bei 48 % blieb die Zahl der Angestellten gleich, entlassen mussten nur 13 %. Mit weiteren Entlassungen rechnen in diesem Jahr aber nur 2 % der Befragten, einstellen wollen 31 %, fast 60 % rechnen mit gleichbleibendem Personalbestand. Das könnte auch am Fachkräftemangel liegen, denn 70 % der Ingenieurunternehmen gaben an, vakante Ingenieurstellen nicht schnell und qualifiziert besetzen zu können.

Wohl auch deshalb planen 37 % der teilnehmenden Ingenieurbüros sich EU-weit auf die Suche nach Fachkräften zu machen, 10 % planen sogar auf weltweite Suche zu gehen.

Allerdings führt auch der erweiterte Aktionsradius nicht unbedingt zum Erfolg: Denn keine Fachkräfte auf dem EU-Markt gefunden zu haben, gaben 40 % an, weltweit misslang es 13 %.

Auslandsgeschäft

In starker Abhängigkeit von europäischen bzw. globalen Wirtschaftsentwicklungen sehen sich 13 % der antwortenden Ingenieurunternehmen, als gar nicht abhängig davon betrachten sich 22 %. „Mittlere Abhängigkeit“ als Beurteilungskriterium gaben 55 % an. Gleichzeitig verneinten aber 78 % der Befragten, im Jahr 2014 die Absicht ins Auslandsgeschäft einzusteigen bzw. es auszubauen (69 %).

Sämtliche Ergebnisse stehen Ihnen hier im PDF-Format zur Verfügung (3,1 MB).

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